Mo, 15:33 Uhr
20.08.2007
Neu aufgelegt
Nordhausen (nnz). In Anlehnung an das 1. poeTon Musikfestival im Jahr 2004 lädt die Stadtverwaltung Nordhausen jetzt wieder zu einem kleineren aber einem ebenso vielversprechenden Festival in das Altendorfer Kirchviertel ein. Wer da auf der Bühnen stehen wird, das hat die nnz erfahren.
Da das ‚poeTon-Festival’ vor 3 Jahren so erfolgreich war, beschlossen wir es jetzt in verkleinerter Form wieder aufleben zu lassen, sagt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Es werde ebenfalls wieder im Zeichen der deutschen Sprache stehen und soll ein Forum des künstlerischen Dialogs zwischen den Generationen und Genres sein. Das historische Ambiente biete das Altendorfer Kirchviertel mit Kirche und Gemeindesaal als Veranstaltungsort, wo auch bereits in den 70er und 80er Jahren eine aktive Liedermacherszene existiert habe, so Frau Klose.
Den Auftakt bilden am 30. August, um 18 Uhr, Silke Gonska und Frieder W. Bergner, die ihre neue gemeinsame CD mit dem Titel: Schwarzer Walzer – Lieder nach Gedichten von Ingeborg Bachmann dem Nordhäuser Publikum vorstellen. Wie schon auf ihrem ersten gemeinsamen Album gibt es auch hier viel klangliche Korrespondenz zwischen Silke Gonskas Stimme und Frieder W. Bergners Posaunenklängen und lädt zu einer spannungs- und bilderreichen musikalischen Reise ein.
Im Anschluss, um 20 Uhr, liest Jochen Senf, bekannt als saarländischer Tatort-Kommissar Max Palu, aus seinen Werken. 1942 in Frankfurt geboren und im Saarland aufgewachsen, studierte der Sohn des saarländischen Finanzministers Prof. Paul Senf an der Saarbrücker Universität Germanistik und Romanistik. Schon während seines Studiums spielte er Theater und besuchte danach die Saarbrücker Schauspielschule. In der Hauptsache blieb er seinem Metier, der Schauspielerei, treu und arbeitete freiberuflich als Autor, Regisseur und Hörspieldramaturg.
Am 31. August, ebenfalls um 20 Uhr, gibt es Ulla Meinecke zu hören und zu sehen. Die Sängerin und Dichterin stellt ihr erstes Buch und eine Kostprobe aus ihrem neuen Album zusammen mit dem Gitarristen Ingo York vor. Sie wurde 1953 in Usingen geboren. Mit elf Jahren bekommt sie ihre erste Gitarre und beginnt mit 15 ihre eigenen Texte zu schreiben. 1976 produziert Udo Lindenberg die erste Solo-Platte der Musikerin. In ihrem neuen Buch Im Augenblick taucht der Leser unter anderem in das West-Berlin der Siebziger- und Achtziger Jahre und in Ulla Meineckes Vergangenheit ein. Ergänzt wird das Buch um die besten Bühnengeschichten, die fester Bestandteil ihrer Konzerte sind: kleine, präzise Alltagsbeobachtungen über Menschen wie du und ich.
Auch regionale Künstler leisten ihren Beitrag zu diesem besonderen Kulturerlebnis. So liest Olaf Schulze vom Radiosender OKN am 31. August aus seinen Werken, deren Handlungen teilweise im beschaulichen Nordhausen spielen. Für die musikalische Umrahmung sorgen am Donnerstagabend Jack in the box und den Abschluss des kleinen Festivals bilden R. C. DeLuxe.
Karten gibt es ab sofort in der Stadtinformation Nordhausen, Markt 1, 99734 Nordhausen oder an der Abendkasse. Die Karten kosten für einen Tag jeweils 5 Euro, ermäßigt 3 Euro oder für beide Tage 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Autor: nnzDa das ‚poeTon-Festival’ vor 3 Jahren so erfolgreich war, beschlossen wir es jetzt in verkleinerter Form wieder aufleben zu lassen, sagt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Es werde ebenfalls wieder im Zeichen der deutschen Sprache stehen und soll ein Forum des künstlerischen Dialogs zwischen den Generationen und Genres sein. Das historische Ambiente biete das Altendorfer Kirchviertel mit Kirche und Gemeindesaal als Veranstaltungsort, wo auch bereits in den 70er und 80er Jahren eine aktive Liedermacherszene existiert habe, so Frau Klose.
Den Auftakt bilden am 30. August, um 18 Uhr, Silke Gonska und Frieder W. Bergner, die ihre neue gemeinsame CD mit dem Titel: Schwarzer Walzer – Lieder nach Gedichten von Ingeborg Bachmann dem Nordhäuser Publikum vorstellen. Wie schon auf ihrem ersten gemeinsamen Album gibt es auch hier viel klangliche Korrespondenz zwischen Silke Gonskas Stimme und Frieder W. Bergners Posaunenklängen und lädt zu einer spannungs- und bilderreichen musikalischen Reise ein.
Im Anschluss, um 20 Uhr, liest Jochen Senf, bekannt als saarländischer Tatort-Kommissar Max Palu, aus seinen Werken. 1942 in Frankfurt geboren und im Saarland aufgewachsen, studierte der Sohn des saarländischen Finanzministers Prof. Paul Senf an der Saarbrücker Universität Germanistik und Romanistik. Schon während seines Studiums spielte er Theater und besuchte danach die Saarbrücker Schauspielschule. In der Hauptsache blieb er seinem Metier, der Schauspielerei, treu und arbeitete freiberuflich als Autor, Regisseur und Hörspieldramaturg.
Am 31. August, ebenfalls um 20 Uhr, gibt es Ulla Meinecke zu hören und zu sehen. Die Sängerin und Dichterin stellt ihr erstes Buch und eine Kostprobe aus ihrem neuen Album zusammen mit dem Gitarristen Ingo York vor. Sie wurde 1953 in Usingen geboren. Mit elf Jahren bekommt sie ihre erste Gitarre und beginnt mit 15 ihre eigenen Texte zu schreiben. 1976 produziert Udo Lindenberg die erste Solo-Platte der Musikerin. In ihrem neuen Buch Im Augenblick taucht der Leser unter anderem in das West-Berlin der Siebziger- und Achtziger Jahre und in Ulla Meineckes Vergangenheit ein. Ergänzt wird das Buch um die besten Bühnengeschichten, die fester Bestandteil ihrer Konzerte sind: kleine, präzise Alltagsbeobachtungen über Menschen wie du und ich.
Auch regionale Künstler leisten ihren Beitrag zu diesem besonderen Kulturerlebnis. So liest Olaf Schulze vom Radiosender OKN am 31. August aus seinen Werken, deren Handlungen teilweise im beschaulichen Nordhausen spielen. Für die musikalische Umrahmung sorgen am Donnerstagabend Jack in the box und den Abschluss des kleinen Festivals bilden R. C. DeLuxe.
Karten gibt es ab sofort in der Stadtinformation Nordhausen, Markt 1, 99734 Nordhausen oder an der Abendkasse. Die Karten kosten für einen Tag jeweils 5 Euro, ermäßigt 3 Euro oder für beide Tage 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

