Fr, 11:23 Uhr
22.02.2002
Nordthüringen heiß begehrt?
Nordhausen (nnz). Im Jahr 2001 kamen 2,9 Millionen Gäste nach Thüringen, die 8,8 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren rund 70 Prozent mehr Gäste als im Jahr 1992. Wie die Zahlen für die Nordthüringer Region aussehen, das hat nnz für Sie in Erfahrung gebracht.
"Herrlich, herrlich" soll Johann Wolfgang von Goethe ausgerufen haben, als er die weiten Wälder Thüringens bei einem Besuch das erste Mal erblickte. Sicher kommt es nicht alle Tage vor, dass aus einer netten Einladung schließlich ein "lebenslanger" Aufenthalt in Thüringen wird, so wie bei diesem Dichter.
Aber die thüringischen Gastgeber sind sicher auch schon darüber froh, dass sich seit Anfang der 90er Jahre die Zahl der Besucher in Thüringen fast jedes Jahr erhöht hat. Dieses Ergebnis konnte u.a. deshalb erreicht werden, weil sich im Laufe des vergangenen Jahrzehntes die Anzahl der geöffneten Beherbergungsbetriebe mit neun und mehr Betten nahezu verdoppelt hat. Die Anzahl der angebotenen Betten stieg von 39.500 im Jahr 1991 auf fast 72.000 im Jahr 2001. Der Auslastungsquotient der angebotenen Betten war mit durchschnittlich einem Drittel über diesen Zeitraum konstant.
Im Jahr 2001 wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten 2,9 Millionen Gäste begrüßt, die 8,8 Millionen Übernachtungen buchten. Damit gingen die Gäste- und Übernachtungszahlen im Vergleich zum Jahr 2000 mit - 1,5 bzw. - 1,7 Prozent geringfügig zurück. Jedoch gemessen an den Gäste- und Übernachtungszahlen vor knapp zehn Jahren, gewann Thüringen als Reiseziel sehr an Attraktivität. Rund 1,2 Millionen mehr Gäste besuchten im Vergleich zum Jahr 1992 den Freistaat Thüringen. Die Anzahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um 3,6 Millionen. Das waren rund 70 Prozent mehr Gäste und Übernachtungen als im Jahr 1992. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit drei Tagen über die gesamte Zeit nahezu unverändert.
Von den fünf thüringischen Reisegebieten ist Nordthüringen die einzige Region, die im Vergleich zum Jahr 2000 höhere Gäste- und Übernachtungszahlen (0,3 bzw. 4,6 Prozent) registrierte. Der Anteil der Besucher, die nach Nordthüringen kamen, betrug knapp 9 Prozent. In Nordthüringen waren das in absoluten Zahlen ausgedrückt in diesem Jahr 259.981 Gäste, die 797.414 Übernachtungen buchten.
Trotz geringfügig gesunkener Gäste- und Übernachtungszahlen war der Thüringer Wald auch im vorigen Jahr der Favorit unter den Reisegebieten. Hier erholten sich insgesamt 42 Prozent der Gäste. Sie blieben durchschnittlich 3,5 Tage. Gegenüber dem Vorjahr verringerten sich die Gäste- und Übernachtungszahlen im Thüringer Wald um 1,1 Prozent bzw. 1,4 Prozent.
Im Dezember 2001 wurden 203.700 Gäste in Thüringen begrüßt. Sie buchten 610.900 Übernachtungen. Das waren 0,4 Prozent weniger Gäste, aber 1,2 Prozent mehr Übernachtungen als im Dezember 2000. Die Gäste blieben im Durchschnitt 3,0 Tage.
Autor: nnz"Herrlich, herrlich" soll Johann Wolfgang von Goethe ausgerufen haben, als er die weiten Wälder Thüringens bei einem Besuch das erste Mal erblickte. Sicher kommt es nicht alle Tage vor, dass aus einer netten Einladung schließlich ein "lebenslanger" Aufenthalt in Thüringen wird, so wie bei diesem Dichter.
Aber die thüringischen Gastgeber sind sicher auch schon darüber froh, dass sich seit Anfang der 90er Jahre die Zahl der Besucher in Thüringen fast jedes Jahr erhöht hat. Dieses Ergebnis konnte u.a. deshalb erreicht werden, weil sich im Laufe des vergangenen Jahrzehntes die Anzahl der geöffneten Beherbergungsbetriebe mit neun und mehr Betten nahezu verdoppelt hat. Die Anzahl der angebotenen Betten stieg von 39.500 im Jahr 1991 auf fast 72.000 im Jahr 2001. Der Auslastungsquotient der angebotenen Betten war mit durchschnittlich einem Drittel über diesen Zeitraum konstant.
Im Jahr 2001 wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten 2,9 Millionen Gäste begrüßt, die 8,8 Millionen Übernachtungen buchten. Damit gingen die Gäste- und Übernachtungszahlen im Vergleich zum Jahr 2000 mit - 1,5 bzw. - 1,7 Prozent geringfügig zurück. Jedoch gemessen an den Gäste- und Übernachtungszahlen vor knapp zehn Jahren, gewann Thüringen als Reiseziel sehr an Attraktivität. Rund 1,2 Millionen mehr Gäste besuchten im Vergleich zum Jahr 1992 den Freistaat Thüringen. Die Anzahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um 3,6 Millionen. Das waren rund 70 Prozent mehr Gäste und Übernachtungen als im Jahr 1992. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit drei Tagen über die gesamte Zeit nahezu unverändert.
Von den fünf thüringischen Reisegebieten ist Nordthüringen die einzige Region, die im Vergleich zum Jahr 2000 höhere Gäste- und Übernachtungszahlen (0,3 bzw. 4,6 Prozent) registrierte. Der Anteil der Besucher, die nach Nordthüringen kamen, betrug knapp 9 Prozent. In Nordthüringen waren das in absoluten Zahlen ausgedrückt in diesem Jahr 259.981 Gäste, die 797.414 Übernachtungen buchten.
Trotz geringfügig gesunkener Gäste- und Übernachtungszahlen war der Thüringer Wald auch im vorigen Jahr der Favorit unter den Reisegebieten. Hier erholten sich insgesamt 42 Prozent der Gäste. Sie blieben durchschnittlich 3,5 Tage. Gegenüber dem Vorjahr verringerten sich die Gäste- und Übernachtungszahlen im Thüringer Wald um 1,1 Prozent bzw. 1,4 Prozent.
Im Dezember 2001 wurden 203.700 Gäste in Thüringen begrüßt. Sie buchten 610.900 Übernachtungen. Das waren 0,4 Prozent weniger Gäste, aber 1,2 Prozent mehr Übernachtungen als im Dezember 2000. Die Gäste blieben im Durchschnitt 3,0 Tage.

