eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 13:32 Uhr
08.08.2007

Informationen aus erster Hand

Nordhausen (nnz). Der Nordhäuser Kreisverband der Mittelstandsvereinigung (MIT) hatte gestern zu einer Veranstaltung zu den aktuellen Fördermöglichkeiten der Thüringer Aufbaubank und dem Projekt "Wirtschaftsfreundliche Verwaltung" zahlreiche Unternehmer und Vertreter der Kommunen eingeladen...


Wagner (Foto: ms) Wagner (Foto: ms) Im Plenarsaal des Landratsamtes begrüßte der Kreisvorsitzende der MIT, Niels Neu, die anwesenden Unternehmer, Verwaltungschefs, den Vertreter der IHK, die kooperierenden Unternehmerverbände und natürlich den Referenten der Veranstaltung, den Leiter des Nordthüringer Regionalbüros der Thüringer Aufbaubank, Wolfgang Wagner.

Seit Dezember vergangenen Jahres befindet sich das Büro der Thüringer Aufbaubank in Nordhausen am Hüpedenweg. Eingangs nutzte Neu die Möglichkeit die anwesenden Vorstandsmitglieder der MIT vorzustellen sowie eine klare und deutliche Abgrenzung zu anderen Unternehmerverbänden aufzuzeigen. Dreiviertel aller Beschäftigungsverhältnisse in Thüringen werden durch Handwerk und Mittelstand zur Verfügung gestellt. Mit 40.000 Mitgliedern ist somit die MIT die stärkste und einflussreichste Vereinigung des Mittelstandes in Deutschland.

Gut besucht (Foto: nnz) Gut besucht (Foto: nnz)

Die parlamentarische Verankerung und damit verbundene Möglichkeit der direkten Mitgestaltung, machte Neu anhand einzelner Mitglieder, wie z. B. dem CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund oder dem kürzlich eingetreten Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU), deutlich. Im Mittelpunkt des Referates von Wolfgang Wagner standen die Vorstellung des Landesinvestitionsprogramms sowie zahlreiche Änderungen die ab 1. 1. 07 bzw. ab 1. 7. 07 in Kraft getreten sind. In der Diskussion zeigte sich, dass einzelne Verbesserungen noch notwendig sind, um eine bessere Unterstützung der Betriebe zu ermöglichen.

Der Vorstand der MIT sicherte hier mit Hinweis auf die parlamentarische Verankerung eine Stellungnahme über den Landesvorstand an die Thüringer Aufbaubank zu. Mehrere Fragen der Verwaltung zur Umsetzung der Programme konnte Herr Wagner sofort beantworten, bietet aber ausdrücklich eine individuelle Beratung in Nordhausen im Hüpedenweg an.

Beim Thema "Wirtschaftsfreundliche Verwaltung" sowie der Herleitung aus den Standortanalysen 2004 und 2006 erläuterte Neu, dass wir unsere Region auf keinen Fall schlecht reden sollten, jedoch deutlich erkennbare Schwachpunkte endlich anpacken müssen. Wenn deutlich wird, dass z. B. die weichen Standortfaktoren (Kulturangebote, Freizeitmöglichkeiten) bei der Standortattraktivität eine eher untergeordnete Rolle spielen und den harten Standortfaktoren wie die Verkehrsanbindung oder dem Wirtschaftspolitischen Klima die höchste Wichtigkeit zugeordnet werden, dann sollte auch in den Haushalten der Kommunen sowie dem aktiven Handeln der Verwaltungen dieses Verhältnis der Wichtigkeit erkennbar werden.

Im anschließenden gemütlichen Beisammensein mit einem kleinen Buffet nutzten viele Gäste die Möglichkeit in bilateralen Gesprächen die Themen zu vertiefen. Der MIT Vorstand versicherte, diese inhaltsreichen Unternehmerveranstaltungen fortzuführen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)