Fr, 11:32 Uhr
13.07.2007
Geschwungene Ästhetik
Nordhausen (nnz). Ende Juli eine neue Sonderausstellung im Kunsthaus Meyenburg eröffnet. Dabei geht es einen Baustil, der ein Nordhäuser Gebäude bekannt gemacht hatte. Und es geht um Ästhetik mit Schwüngen.
Susanne Hinsching (rechts) und Ulrike Heise sichten im Grafikdepot des Kunsthauses den Zyklus von Max Klinger
Unter der Thematik Jugendstil – Die geschwungene Ästhetik wird erstmals eine breitgefächerte Ausstellung gezeigt, die sich einer ganzen Kunstepoche widmet, kündigte jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose an. Es werden sowohl Gemälde, Grafiken, Skulpturen als auch Kleinmöbel und kunsthandwerkliche Objekte aus Porzellan, Glas und Zinn zu sehen sein. Diese Leihgaben wurden aus zahlreichen Thüringer Museen zusammengestellt, so dass diese Epochenschau auch einen Eindruck von dem Bestand des Jugendstils in Thüringen vermittelt. Auch aus dem eigenen Bestand wird erstmals ein Zyklus von Max Klinger vollständig gezeigt.
Neben Bronze-Skulpturen von Aristide Maillol, Gemälden und grafischen Zyklen von Ludwig von Hofmann, Heinrich Vogeler und Peter Behrens werden auch einige Frühwerke von Otto Dix aus Gera zu bewundern sein, erläutert Museumsmitarbeiterin Susanne Hinsching. Besonders anziehend seien die kleinen Porzellan-Objekte – mit dem typischen floralen Dekor und die Glasvasen und Skulpturen in geschwungenen Formen und mit langgezogenen Linien, für die der Jugendstil mit dem eigentlichen Ziel die gerade Linie zu verbannen und das pflanzenhafte weiche Anschwellen der Form zu bevorzugen, bekannt geworden sei.
Die zahlreichen verschiedenartigen Exponate der Nordhäuser Ausstellung, die einmalig in ihrer Zusammenstellung seiund eigens für das Kunsthaus Meyenburg konzipiert wurde, zeige, dass die Natur stets die Vorlage und Quelle der Inspiration der Jugendstilkünstler war, sowohl in den großen Zentren – wie Paris oder Wien – aber auch in Thüringen ihre Ausläufer hatte, so Hinsching.
29. Juli - 7. Oktober | Di – So 10 bis 17 Uhr
Autor: nnzSusanne Hinsching (rechts) und Ulrike Heise sichten im Grafikdepot des Kunsthauses den Zyklus von Max Klinger
Unter der Thematik Jugendstil – Die geschwungene Ästhetik wird erstmals eine breitgefächerte Ausstellung gezeigt, die sich einer ganzen Kunstepoche widmet, kündigte jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose an. Es werden sowohl Gemälde, Grafiken, Skulpturen als auch Kleinmöbel und kunsthandwerkliche Objekte aus Porzellan, Glas und Zinn zu sehen sein. Diese Leihgaben wurden aus zahlreichen Thüringer Museen zusammengestellt, so dass diese Epochenschau auch einen Eindruck von dem Bestand des Jugendstils in Thüringen vermittelt. Auch aus dem eigenen Bestand wird erstmals ein Zyklus von Max Klinger vollständig gezeigt.
Neben Bronze-Skulpturen von Aristide Maillol, Gemälden und grafischen Zyklen von Ludwig von Hofmann, Heinrich Vogeler und Peter Behrens werden auch einige Frühwerke von Otto Dix aus Gera zu bewundern sein, erläutert Museumsmitarbeiterin Susanne Hinsching. Besonders anziehend seien die kleinen Porzellan-Objekte – mit dem typischen floralen Dekor und die Glasvasen und Skulpturen in geschwungenen Formen und mit langgezogenen Linien, für die der Jugendstil mit dem eigentlichen Ziel die gerade Linie zu verbannen und das pflanzenhafte weiche Anschwellen der Form zu bevorzugen, bekannt geworden sei.
Die zahlreichen verschiedenartigen Exponate der Nordhäuser Ausstellung, die einmalig in ihrer Zusammenstellung seiund eigens für das Kunsthaus Meyenburg konzipiert wurde, zeige, dass die Natur stets die Vorlage und Quelle der Inspiration der Jugendstilkünstler war, sowohl in den großen Zentren – wie Paris oder Wien – aber auch in Thüringen ihre Ausläufer hatte, so Hinsching.
29. Juli - 7. Oktober | Di – So 10 bis 17 Uhr



