Fr, 06:45 Uhr
13.07.2007
nnz-Rückspiegel: Krieg, Geduld und Szene
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr wurde in Nordhausen Zicken-Alarm gemeldet. Was noch so los war an diesem 13. Juli 2006, das haben wir auch an diesem Freitag in unserem Rückspiegel für Sie zusammengetragen.
Zickenkrieg in Nordhausen?
Vielleicht war es eine Abrechnung unter Frauen? Vielleicht ein Anschlag? Noch tappt die Polizei im Dunkeln. Nicht schlecht staunte in der zurückliegenden Nacht eine 37 Jahre alte Frau aus Nordhausen. Die hatte am Abend ihren weißen Suzuki in der Sangerhäuser Straße geparkt. Das Auto war vermutlich einer anderen Dame ein Dorn im Auge. Nach Angaben von Zeugen soll diese unbekannte Frau kurz nach Mitternacht schwarze Farbe auf das weiße Autodach gekippt haben. Die mutmaßliche Täterin soll etwa 28 bis 30 Jahre alt gewesen sein und blonde Haare haben. Sie soll schwarze Hosen und einen schwarzen Mantel getragen haben. Der Schaden, der mit der Farbattacke angerichtet wurde, beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 500 Euro.
Geduld nötig
In vielen politischen Reden und sonstigen Statements wird auf das künftige Industriegebiet in der Goldenen Aue verwiesen. Die nnz wollte nun endlich wissen, wann sich die ersten Investoren dort ansiedeln können. Der stellvertretende Planungsverbandsvorsitzende, Dietrich Beyse, geht von einer ersten möglichen Ansiedlung in den Jahren 2009/2010 aus. So lange müssen sich die Menschen im Landkreis Nordhausen noch gedulden. Bis dahin müssen aber auch runde neun Millionen Euro für die äußere Erschließung des rund 100 Hektar großen Gebietes ausgegeben werden. Der Planungsverband hatte dazu mit den Beschlüssen zum Haushalt und zum Finanzplan das grüne Licht gegeben... ausführlich im nnz-Archiv
Szene für Landesregierung
Morgen wird es in Nordhausen zu einer außergewöhnlichen Aufführung kommen. Schüler aus dem Landkreis wollen der Thüringer Landesregierung eine Szene machen. Morgen wird es zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr im Stadtgebiet Nordhausen eine eindrucksvolle Performance mit rund 100 Mitwirkenden geben, die in schweigenden Szenen für den Erhalt des Nordhäuser Theaters und Lohorchesters stehen. Von der Brücke Bahnhofstraße bis zum Theater kommen einige Schüler in Kostümen, andere sind schwarz gekleidet. Schüler stellen sich als Standbilder auf, sacken dann in sich zusammen, liegen auf dem Weg, ihre Umrisse werden mit Kreide gezeichnet, sie stehen wieder auf und gehen so Stück für Stück in Richtung Theater... ausführlich im nnz-Archiv
Verkauft – wie weiter?
Mit der jetzt erfolgten Zustimmung der Nordhäuser Stadträte zum Verkauf von Flächen am Pferdemarkt an den Investor für das geplante Einkaufszentrum geht es beim größten innerstädtischen Investitionsvorhaben in die nächste Etappe. Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse: Anfang August gehen die Kaufverträge zum Notar zur Beurkundung. Und für die Herbst-Sitzung ist geplant, den Stadträten die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes zur Entscheidung vorzulegen. Dieser Bebauungsplan wird zurzeit erarbeitet und basiert auf dem Plan für den letzten Investor. Er muss allerdings für das aktuelle Vorhaben angepasst werden, sagte der Dezernent. Nach der Auslegungsfrist des Planes könnten dann Dezember die Stadträte den Bebauungsplan endgültig verabschieden, der im Frühjahr 2007 in Kraft treten könnte. Dann wird auch der Kaufpreis fällig. Anschließend wird der Bauantrag eingereicht. Ich rechne für den nächsten Sommer mit dem Baubeginn, so Dietrich Beyse... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzZickenkrieg in Nordhausen?
Vielleicht war es eine Abrechnung unter Frauen? Vielleicht ein Anschlag? Noch tappt die Polizei im Dunkeln. Nicht schlecht staunte in der zurückliegenden Nacht eine 37 Jahre alte Frau aus Nordhausen. Die hatte am Abend ihren weißen Suzuki in der Sangerhäuser Straße geparkt. Das Auto war vermutlich einer anderen Dame ein Dorn im Auge. Nach Angaben von Zeugen soll diese unbekannte Frau kurz nach Mitternacht schwarze Farbe auf das weiße Autodach gekippt haben. Die mutmaßliche Täterin soll etwa 28 bis 30 Jahre alt gewesen sein und blonde Haare haben. Sie soll schwarze Hosen und einen schwarzen Mantel getragen haben. Der Schaden, der mit der Farbattacke angerichtet wurde, beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 500 Euro.
Geduld nötig
In vielen politischen Reden und sonstigen Statements wird auf das künftige Industriegebiet in der Goldenen Aue verwiesen. Die nnz wollte nun endlich wissen, wann sich die ersten Investoren dort ansiedeln können. Der stellvertretende Planungsverbandsvorsitzende, Dietrich Beyse, geht von einer ersten möglichen Ansiedlung in den Jahren 2009/2010 aus. So lange müssen sich die Menschen im Landkreis Nordhausen noch gedulden. Bis dahin müssen aber auch runde neun Millionen Euro für die äußere Erschließung des rund 100 Hektar großen Gebietes ausgegeben werden. Der Planungsverband hatte dazu mit den Beschlüssen zum Haushalt und zum Finanzplan das grüne Licht gegeben... ausführlich im nnz-Archiv
Szene für Landesregierung
Morgen wird es in Nordhausen zu einer außergewöhnlichen Aufführung kommen. Schüler aus dem Landkreis wollen der Thüringer Landesregierung eine Szene machen. Morgen wird es zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr im Stadtgebiet Nordhausen eine eindrucksvolle Performance mit rund 100 Mitwirkenden geben, die in schweigenden Szenen für den Erhalt des Nordhäuser Theaters und Lohorchesters stehen. Von der Brücke Bahnhofstraße bis zum Theater kommen einige Schüler in Kostümen, andere sind schwarz gekleidet. Schüler stellen sich als Standbilder auf, sacken dann in sich zusammen, liegen auf dem Weg, ihre Umrisse werden mit Kreide gezeichnet, sie stehen wieder auf und gehen so Stück für Stück in Richtung Theater... ausführlich im nnz-Archiv
Verkauft – wie weiter?
Mit der jetzt erfolgten Zustimmung der Nordhäuser Stadträte zum Verkauf von Flächen am Pferdemarkt an den Investor für das geplante Einkaufszentrum geht es beim größten innerstädtischen Investitionsvorhaben in die nächste Etappe. Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse: Anfang August gehen die Kaufverträge zum Notar zur Beurkundung. Und für die Herbst-Sitzung ist geplant, den Stadträten die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes zur Entscheidung vorzulegen. Dieser Bebauungsplan wird zurzeit erarbeitet und basiert auf dem Plan für den letzten Investor. Er muss allerdings für das aktuelle Vorhaben angepasst werden, sagte der Dezernent. Nach der Auslegungsfrist des Planes könnten dann Dezember die Stadträte den Bebauungsplan endgültig verabschieden, der im Frühjahr 2007 in Kraft treten könnte. Dann wird auch der Kaufpreis fällig. Anschließend wird der Bauantrag eingereicht. Ich rechne für den nächsten Sommer mit dem Baubeginn, so Dietrich Beyse... ausführlich im nnz-Archiv

