Mi, 18:28 Uhr
11.07.2007
Heiter und ernst
Nordhausen (nnz). Es war die letzte Sitzung des Stadtrates vor der Sommerpause. Und ein wenig merkte man es den Stadträten auch an, dass sie sich auf das gemütliche Beisammensein am Abend freuten...
Es wurde viel gelacht, gescherzt, es flogen nicht spruchreife Bemerkungen durch den Saal, obwohl die Sitzung ernst begann. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) setzte die Stadträte über ihre Gespräche hinsichtlich der Situation bei Bike Systems in Kenntnis. Quintessenz: Man wolle nun versuchen, mit den Besitzern des Werkes ins Gespräch zu kommen.
In der heutigen Sitzung war Landrat Joachim Claus (CDU) zu Gast. Er nahm – neben der OB – im Präsidium Platz, was Barbara Rinke zu der Bemerkung veranlasste, dass diese Sitzung kein Vorgriff auf ein kommunales Zukunftsmodell sei. Stattdessen unterrichteten beide Politiker das Auditorium über die gemeinsamen Bemühungen hinsichtlich einer nachhaltigen Politik im Landkreis Nordhausen.
Bei den Anfragen der Stadträte ging es für Helmut Uebner – wie fast immer – um die Dreckecken in der Stadt, Reiner Schumann (beide SPD) machte auf ein Bahnübergangsgangsproblem am Van-der-Foehr-Damm aufmerksam und Christa Biesenbach (CDU) bedankte sich bei der Verwaltung für das wunderschöne Rolandsfest. Sie machte den Vorschlag, dass beim nächsten Fest die Straßenbahnen und Busse doch bis 1.00 Uhr fahren könnten, damit die Gäste der Abendveranstaltung sicher nach Hause kommen könnten.
Beschlossen wurde auch noch die erste Nachtragshaushaltssatzung der Verwaltung, die sich vordringlichst wegen zusätzlicher Stellen durch die Eingemeindungen notwendig machte. Hier gab es keine Nachfragen, dafür wurden beim Tagesordnungspunkt Status der Seniorenvertretung in der Stadt Nordhausen, Sätze, Wörter, ja sogar Satzzeichen hin- und hergeschoben. Es war eben lustig während der heutigen Sitzung. Spätestens beim Punkt Ordnungsbehördliche Verordnung zur Abwehr von Gefahren durch Verunreinigungen öffentlicher Straßen und Anlagen und durch Feuer hörte der Spaß denn auf, der Text war einfach schwer zu verstehen. Das gemütlich Beisammensein hatten sich alle dann wirklich verdient.
Autor: nnzEs wurde viel gelacht, gescherzt, es flogen nicht spruchreife Bemerkungen durch den Saal, obwohl die Sitzung ernst begann. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) setzte die Stadträte über ihre Gespräche hinsichtlich der Situation bei Bike Systems in Kenntnis. Quintessenz: Man wolle nun versuchen, mit den Besitzern des Werkes ins Gespräch zu kommen.
In der heutigen Sitzung war Landrat Joachim Claus (CDU) zu Gast. Er nahm – neben der OB – im Präsidium Platz, was Barbara Rinke zu der Bemerkung veranlasste, dass diese Sitzung kein Vorgriff auf ein kommunales Zukunftsmodell sei. Stattdessen unterrichteten beide Politiker das Auditorium über die gemeinsamen Bemühungen hinsichtlich einer nachhaltigen Politik im Landkreis Nordhausen.
Bei den Anfragen der Stadträte ging es für Helmut Uebner – wie fast immer – um die Dreckecken in der Stadt, Reiner Schumann (beide SPD) machte auf ein Bahnübergangsgangsproblem am Van-der-Foehr-Damm aufmerksam und Christa Biesenbach (CDU) bedankte sich bei der Verwaltung für das wunderschöne Rolandsfest. Sie machte den Vorschlag, dass beim nächsten Fest die Straßenbahnen und Busse doch bis 1.00 Uhr fahren könnten, damit die Gäste der Abendveranstaltung sicher nach Hause kommen könnten.
Beschlossen wurde auch noch die erste Nachtragshaushaltssatzung der Verwaltung, die sich vordringlichst wegen zusätzlicher Stellen durch die Eingemeindungen notwendig machte. Hier gab es keine Nachfragen, dafür wurden beim Tagesordnungspunkt Status der Seniorenvertretung in der Stadt Nordhausen, Sätze, Wörter, ja sogar Satzzeichen hin- und hergeschoben. Es war eben lustig während der heutigen Sitzung. Spätestens beim Punkt Ordnungsbehördliche Verordnung zur Abwehr von Gefahren durch Verunreinigungen öffentlicher Straßen und Anlagen und durch Feuer hörte der Spaß denn auf, der Text war einfach schwer zu verstehen. Das gemütlich Beisammensein hatten sich alle dann wirklich verdient.


