Do, 09:43 Uhr
14.02.2002
nnz-architektur-auge
Nordhausen (nnz). Im heutigen Artikel des nnz-architektur-auge folgt der zweite Teil zum Thema Passivhaus. Diesmal sollen die Kosten und Qualitäten aufzeigen. Also einfach auf MEHR klicken, wenn Sie wissen wollen, wie die Qualität und die Kosten eines Passivhauses aussehen.
Wie Sie ja vielleicht noch aus dem ersten Teil zum Thema Passivhaus wissen, zeichnet sich dieses dadurch aus, dass es ohne ein herkömmliches Heizsystem die Behaglichkeit des Innenklimas im Sommer wie auch im Winter erreicht. Damit sind wir auch schon bei einem der wesentlichen Qualitätsmerkmale Neben dieser thermischen Behaglichkeit stellen Luftqualität, Hitzetauglichkeit, Krisensicherheit und architektonische Neutralität weitere Qualitätsmerkmale dar.
Die Oberflächentemperaturen tragen aufgrund einer guten Wärmedämmung zur Behaglichkeit entschieden bei. Die Luftqualität wird durch die automatische Lüftung garantiert. Dadurch, dass die Luft bei der Ansaugung gefiltert wird, gehören Pollen, Staub und sonstige Luftverschmutzungen der Vergangenheit an. Im besonderen ist hier zu erwähnen, dass das Raumklima speziell im Frühjahr für Pollenallergiker sehr angenehm ist. Unter der Hitzetauglichkeit versteht man bei einem Passivhaus die gute Wärmedämmung, sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen. Gerade in den Sommermonaten ist dies von großer Bedeutung, da der Wärmefluss nicht von außen nach innen gelangen kann.
Extreme Kälte, verbunden mit einem Heizungsausfall bei herkömmlichen Heizanlagen, ist in einem Passivhaus kein Problem. Durch den geringen Wärmefluss nach außen kühlt ein Passivhaus nur sehr langsam aus. Die erwünschte behagliche Raumtemperatur wird durch die Sonneneinstrahlung am Tage erreicht. Die Architektur eines Passivhauses hat sich dank der Weiterentwicklung von Baumaterialien in den letzen 10 bis 15 Jahren geändert,. Der Unterschied zu einem konventionellen Haus in seiner traditionellen Bauform findet sich auch im Passivhaus wieder. Ein Passivhaus ist einfach, kompakt, hervorragend gedämmt und mit höchster Bauqualität bei Bauteilfugen und Anschlüssen versehen.
Die Kosten eines Passivhauses müssen bei entsprechender Planung - nicht teurer sein als bei einem herkömmlichen Haus. Dazu kommt auch, dass beim Bau ein gesteigerter Wohnkomfort erreicht wird. Der Wohnwert wie das Gebäude selbst, sind durch die hochwertige Gebäudehülle deutlich höher als bei konventionellen Häusern. Durch den Verzicht auf ein herkömmliches Heizsystem können die Mehrkosten für die optimierten Bauteile und Materialien aufgewogen werden. Natürlich ist jedes Gebäude ein Unikat und wird bestimmt durch den Ort, die Zeit und die Wirtschaftlichkeit des Bauherrn selbst.
Autor: nnz
Wie Sie ja vielleicht noch aus dem ersten Teil zum Thema Passivhaus wissen, zeichnet sich dieses dadurch aus, dass es ohne ein herkömmliches Heizsystem die Behaglichkeit des Innenklimas im Sommer wie auch im Winter erreicht. Damit sind wir auch schon bei einem der wesentlichen Qualitätsmerkmale Neben dieser thermischen Behaglichkeit stellen Luftqualität, Hitzetauglichkeit, Krisensicherheit und architektonische Neutralität weitere Qualitätsmerkmale dar.Die Oberflächentemperaturen tragen aufgrund einer guten Wärmedämmung zur Behaglichkeit entschieden bei. Die Luftqualität wird durch die automatische Lüftung garantiert. Dadurch, dass die Luft bei der Ansaugung gefiltert wird, gehören Pollen, Staub und sonstige Luftverschmutzungen der Vergangenheit an. Im besonderen ist hier zu erwähnen, dass das Raumklima speziell im Frühjahr für Pollenallergiker sehr angenehm ist. Unter der Hitzetauglichkeit versteht man bei einem Passivhaus die gute Wärmedämmung, sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen. Gerade in den Sommermonaten ist dies von großer Bedeutung, da der Wärmefluss nicht von außen nach innen gelangen kann.
Extreme Kälte, verbunden mit einem Heizungsausfall bei herkömmlichen Heizanlagen, ist in einem Passivhaus kein Problem. Durch den geringen Wärmefluss nach außen kühlt ein Passivhaus nur sehr langsam aus. Die erwünschte behagliche Raumtemperatur wird durch die Sonneneinstrahlung am Tage erreicht. Die Architektur eines Passivhauses hat sich dank der Weiterentwicklung von Baumaterialien in den letzen 10 bis 15 Jahren geändert,. Der Unterschied zu einem konventionellen Haus in seiner traditionellen Bauform findet sich auch im Passivhaus wieder. Ein Passivhaus ist einfach, kompakt, hervorragend gedämmt und mit höchster Bauqualität bei Bauteilfugen und Anschlüssen versehen.
Die Kosten eines Passivhauses müssen bei entsprechender Planung - nicht teurer sein als bei einem herkömmlichen Haus. Dazu kommt auch, dass beim Bau ein gesteigerter Wohnkomfort erreicht wird. Der Wohnwert wie das Gebäude selbst, sind durch die hochwertige Gebäudehülle deutlich höher als bei konventionellen Häusern. Durch den Verzicht auf ein herkömmliches Heizsystem können die Mehrkosten für die optimierten Bauteile und Materialien aufgewogen werden. Natürlich ist jedes Gebäude ein Unikat und wird bestimmt durch den Ort, die Zeit und die Wirtschaftlichkeit des Bauherrn selbst.

