Mi, 14:40 Uhr
13.06.2007
Von Nordhausen bis Afrika
Nordhausen (nnz). 15 Jahre soziales Netzwerk, von Nordhausen bis Afrika, feiert das Jugendsozialwerk am Wochenende. Am Sonntag findet ein großes Familienfest auf dem Petersberg statt. Ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Jahre und ein Ausblick.
Maßgeschneiderte Angebote. Das ist das erklärte Ziel von Andreas Weigel, Geschäftsführer des JugendSozialwerkes Nordhausen e.V.. Wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, dass bei unseren Angeboten die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen im Vordergrund stehen", sagt Andreas Weigel. Immer wieder sehen wir uns neuen Anforderungen gegenüber. Oft hinken die Gesetze der Realität hinterher. Wir wollen einen guten Kompromiss finden zwischen dem, was der Gesetzgeber vorsieht, und dem, was in der Realität notwendig und machbar ist. Immer häufiger treten bei Kindern in Thüringen zum Beispiel Entwicklungs- und Sprachstörungen auf. Der Verein unterstützt Familien etwa mit Beratungsangeboten für Eltern und spezialisierten Förderangeboten in seinen Kindergärten und Schulen.
In 15 Jahren hat sich der Verein zu einem differenzierten sozialen Netzwerk entwickelt: von der Kinderkrippe über Jugendgästehäuser bis zum Alten- und Pflegeheim. Zur Sozialen Arbeit gehöre es auch, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Im Fachkräfteaustausch mit Marokko, Israel, Lettland, Litauen und dem Kosovo haben die Mitarbeiter des Vereins ihre Arbeit aus einer anderen Perspektive betrachten gelernt. Das Netzwerk des Vereins spannt sich von Thüringen über Sachsen bis nach Afrika und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Zum Jubiläum des JugendSozialwerkes Nordhausen e.V. findet am Sonntag, dem 17. Juni 2007, auf dem Nordhäuser Petersberg von 13 bis 18 Uhr ein großes Familienfest statt. Bei einem Kinder-Chor-Konzert mit Rolf Zuckowski werden Jugendchöre aus verschiedenen Bundesländern gemeinsam singen. Auf die kleinen und großen Besucher warten zahlreiche Kreativ- und Mitmachaktionen, Kletterspaß mit dem Mobilé im Hochseilgarten und am Peterstein sowie Natur- und Umweltspiele.
Geschichtlicher Hintergrund
Im Jahr 1992 wurde der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. von Mitarbeitern des Sozialdezernates der Stadt gegründet. Um die sozialen Angebote in freier Trägerschaft zu organisieren, hat die Stadt Nordhausen 1993 einen Großteil der sozialen Einrichtungen an den Verein übergeben.
Autor: nnzMaßgeschneiderte Angebote. Das ist das erklärte Ziel von Andreas Weigel, Geschäftsführer des JugendSozialwerkes Nordhausen e.V.. Wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, dass bei unseren Angeboten die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen im Vordergrund stehen", sagt Andreas Weigel. Immer wieder sehen wir uns neuen Anforderungen gegenüber. Oft hinken die Gesetze der Realität hinterher. Wir wollen einen guten Kompromiss finden zwischen dem, was der Gesetzgeber vorsieht, und dem, was in der Realität notwendig und machbar ist. Immer häufiger treten bei Kindern in Thüringen zum Beispiel Entwicklungs- und Sprachstörungen auf. Der Verein unterstützt Familien etwa mit Beratungsangeboten für Eltern und spezialisierten Förderangeboten in seinen Kindergärten und Schulen.
In 15 Jahren hat sich der Verein zu einem differenzierten sozialen Netzwerk entwickelt: von der Kinderkrippe über Jugendgästehäuser bis zum Alten- und Pflegeheim. Zur Sozialen Arbeit gehöre es auch, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Im Fachkräfteaustausch mit Marokko, Israel, Lettland, Litauen und dem Kosovo haben die Mitarbeiter des Vereins ihre Arbeit aus einer anderen Perspektive betrachten gelernt. Das Netzwerk des Vereins spannt sich von Thüringen über Sachsen bis nach Afrika und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Zum Jubiläum des JugendSozialwerkes Nordhausen e.V. findet am Sonntag, dem 17. Juni 2007, auf dem Nordhäuser Petersberg von 13 bis 18 Uhr ein großes Familienfest statt. Bei einem Kinder-Chor-Konzert mit Rolf Zuckowski werden Jugendchöre aus verschiedenen Bundesländern gemeinsam singen. Auf die kleinen und großen Besucher warten zahlreiche Kreativ- und Mitmachaktionen, Kletterspaß mit dem Mobilé im Hochseilgarten und am Peterstein sowie Natur- und Umweltspiele.
Geschichtlicher Hintergrund
Im Jahr 1992 wurde der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. von Mitarbeitern des Sozialdezernates der Stadt gegründet. Um die sozialen Angebote in freier Trägerschaft zu organisieren, hat die Stadt Nordhausen 1993 einen Großteil der sozialen Einrichtungen an den Verein übergeben.

