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Mo, 18:01 Uhr
11.06.2007

Weiter zusammen

Nordhausen (nnz). Die Zusammenarbeit zwischen Landkreisen und der Bundesagentur für Arbeit in den Hartz-IV-Arbeitsgemeinschaften steht in einigen Thüringer Landkreisen auf der Kippe. Verträge wurden gekündigt. Auch im Landkreis Nordhausen. „Vorsorglich“, wie es heißt.


Das aber sei nicht der Wille des Kreistages und auch nicht der Landkreisverwaltung, schon gar nicht der ARGE. Wenn man den Landrat heute Nachmittag richtig verstanden hat, dann will auch die Agentur für Arbeit in Nordhausen an dem Bewährten festhalten. Was sie aber nicht will: So viel zu Finanzierung bereitstellen, wie das bislang der Fall ist. Für die ARGE zahlt die Agentur etwas mehr als 93 Prozent der Verwaltungskosten. Das soll sich ändern, sagten sich der Bund und die Nürnberger Arbeitsverwalter.

Im Landkreis Nordhausen ist deshalb eine Untersuchung durch ein Büro durchgeführt worden, deren Ergebnis Ende vergangener Woche vorgestellt wurde. Noch wollte Landrat Joachim Claus (CDU) nicht genaues verraten, doch der Landkreis Nordhausen wird künftig tiefer zur Finanzierung der ARGE in die Tasche greifen müssen.

Das schmerzt insbesondere, da die Regelleistungen, die von der Agentur zu zahlen sind, kontinuierlich nach unten gegangen sind (siehe nnz-Archiv), die Kosten der Unterkunft allerdings mindestens konstant geblieben sind. Und für die muss der Landkreis aufkommen.
Autor: nnz

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