Di, 07:57 Uhr
12.06.2007
Vom ersten Schrei an
Nordhausen (nnz). Dr. Sylke Ludwig ist seit dem 1. Januar die neue Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Seit 1998 arbeitet sie im Südharz-Krankenhaus in Nordhausen, zuvor 12 Jahre in der Universitätskinderklinik Jena. Die Ärztin hat in den zurückliegenden Wochen und Monaten eine fast komplett neue Ärztemannschaft aufgebaut...
..., die gemeinsam mit dem Pflegepersonal in der Lage ist, alles abzudecken, was Kinderheilkunde heißt. Es ist spezielles Wissen über die einzelnen Entwicklungsabschnitte vom Früh - und Neugeborenen bis zum Jugendlichen notwendig, um entwicklungsbedingte Besonderheiten von ernsthaften Erkrankungen und Störungen der normalen Entwicklung zu differenzieren. Deshalb sollten Kinder aller Altersgruppen möglichst kinderärztlich betreut werden, erzählt die erfahrene Kinderärztin.
Die Möglichkeiten der Betreuung von neuropädiatrischen Patienten, das sind zum Beispiel Kinder, die unter Krampfanfällen leiden, ist deutlich erweitert worden. Hilfreich ist hier die Tatsache, dass sich eine Kollegin der Klinik, Frau Dr. Kirstin Schaetz, der Auswertung von Hirnstrombildern verschrieben hat.
Dr. Sylke Ludwig hat sich neben der Betreuung Früh- und Neugeborener auf die Behandlung von Kindern mit Herz- Kreislauferkrankungen spezialisiert. Sorgen bereitet der Chefärztin dabei die Tatsache, dass bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger Bluthochdruck festzustellen ist. In den meisten Fällen liege die Ursache in einem deutlich zu hohem Körpergewicht auf Grund einer falschen Ernährung. Eine frühzeitige Erkennung dieser Krankheit sei unabdinglich, da Herzinfarkt und Schlaganfall Folgeerkrankungen sind. Diesem Thema ist daher der diesjährige Tag des Kinderkrankenhauses am 22. September 2007 gewidmet.
Die Neugeborenenabteilung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Südharz-Krankenhaus ist als Perinatalzentrum mit Level II klassifiziert worden. Daraus leitet sich unter anderem die personelle Besetzung ab. In zwei Schichten werden die Patienten von neun Ärzten und fast 30 Schwestern betreut. Frau Dr. Ludwig verweist an dieser Stelle darauf, dass gerade in der Kinder- und Jugendmedizin eine speziell ausgebildete Krankenschwester unabdinglich ist. Auf der Neugeborenenstation arbeiten darüber hinaus Schwestern mit einer Spezialausbildung im frühgeburtlichen sowie im intensivmedizinischen Bereich. Bis Ende Mai sind am Südharz-Krankenhaus 1.100 Neugeborene, Kinder und Jugendliche behandelt worden.
Für das Team von Chefärztin Dr. Sylke Ludwig ist es wichtig, dass die Fürsorge der Ärzte unmittelbar nach der Geburt beginnt, Zum Standardprogramm am Südharz-Krankenhaus gehören deshalb nach der Entbindung ein Hörtest, das Messen der Sauerstoffsättigung, die Hüftsonographie sowie regelmäßige weitere Routineuntersuchungen durch die Kinderärzte. Bei einer operativen Entbindung kommt die Untersuchung des Kopfes mittels Ultraschall hinzu.
Wichtig ist für das Team der Kinderklinik, dass trotz zunehmender Spezialisierung Kinder im Südharz-Krankenhaus unverändert mit der Idee der ganzheitlichen Medizin betreut werden.
Autor: nnz..., die gemeinsam mit dem Pflegepersonal in der Lage ist, alles abzudecken, was Kinderheilkunde heißt. Es ist spezielles Wissen über die einzelnen Entwicklungsabschnitte vom Früh - und Neugeborenen bis zum Jugendlichen notwendig, um entwicklungsbedingte Besonderheiten von ernsthaften Erkrankungen und Störungen der normalen Entwicklung zu differenzieren. Deshalb sollten Kinder aller Altersgruppen möglichst kinderärztlich betreut werden, erzählt die erfahrene Kinderärztin.
Die Möglichkeiten der Betreuung von neuropädiatrischen Patienten, das sind zum Beispiel Kinder, die unter Krampfanfällen leiden, ist deutlich erweitert worden. Hilfreich ist hier die Tatsache, dass sich eine Kollegin der Klinik, Frau Dr. Kirstin Schaetz, der Auswertung von Hirnstrombildern verschrieben hat.
Dr. Sylke Ludwig hat sich neben der Betreuung Früh- und Neugeborener auf die Behandlung von Kindern mit Herz- Kreislauferkrankungen spezialisiert. Sorgen bereitet der Chefärztin dabei die Tatsache, dass bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger Bluthochdruck festzustellen ist. In den meisten Fällen liege die Ursache in einem deutlich zu hohem Körpergewicht auf Grund einer falschen Ernährung. Eine frühzeitige Erkennung dieser Krankheit sei unabdinglich, da Herzinfarkt und Schlaganfall Folgeerkrankungen sind. Diesem Thema ist daher der diesjährige Tag des Kinderkrankenhauses am 22. September 2007 gewidmet.
Die Neugeborenenabteilung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Südharz-Krankenhaus ist als Perinatalzentrum mit Level II klassifiziert worden. Daraus leitet sich unter anderem die personelle Besetzung ab. In zwei Schichten werden die Patienten von neun Ärzten und fast 30 Schwestern betreut. Frau Dr. Ludwig verweist an dieser Stelle darauf, dass gerade in der Kinder- und Jugendmedizin eine speziell ausgebildete Krankenschwester unabdinglich ist. Auf der Neugeborenenstation arbeiten darüber hinaus Schwestern mit einer Spezialausbildung im frühgeburtlichen sowie im intensivmedizinischen Bereich. Bis Ende Mai sind am Südharz-Krankenhaus 1.100 Neugeborene, Kinder und Jugendliche behandelt worden.
Für das Team von Chefärztin Dr. Sylke Ludwig ist es wichtig, dass die Fürsorge der Ärzte unmittelbar nach der Geburt beginnt, Zum Standardprogramm am Südharz-Krankenhaus gehören deshalb nach der Entbindung ein Hörtest, das Messen der Sauerstoffsättigung, die Hüftsonographie sowie regelmäßige weitere Routineuntersuchungen durch die Kinderärzte. Bei einer operativen Entbindung kommt die Untersuchung des Kopfes mittels Ultraschall hinzu.
Wichtig ist für das Team der Kinderklinik, dass trotz zunehmender Spezialisierung Kinder im Südharz-Krankenhaus unverändert mit der Idee der ganzheitlichen Medizin betreut werden.

