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Mi, 15:41 Uhr
13.02.2002

Neues Argument für Rettungswache

Sollstedt (nnz). In Sollstedt soll die Rettungswache geschlossen werden. So sehen es Planungen des Nordthüringer Rettungsdienstzweckverbandes vor. Bei den betroffenen Bürgern regt sich Widerstand. Jetzt hat auch die Gemeinde ein neues Argument...


Der Abwasserzweckverband „Bode-Wipper“ beginnt noch in diesem Jahr durch den Bau eines Transportsammlers durch das Rehunger Tal mit der abwassertechnischen Erschließung der Gemeinde Rehungen. In den Jahren 2003 bis voraussichtlich 2005 soll in mehreren Bauabschnitten die gesamte Ortslage an die zentrale Kläranlage Bleicherode angeschlossen. Damit verbunden erfolgt durch das Thüringer Straßenbauamt Leinefelde der grundhafte Ausbau der Ortsdurchfahrt der L 2049 einschließlich aller Nebenanlagen auf der gesamten Länge überwiegend unter Vollsperrung. Damit könne die Straße teilweise ausschließlich nur für den Anliegerverkehr benutzt werden. Eine Erreichbarkeit von Sollstedt einschließlich dem Ortsteil Wülfingerode von Deuna aus ist damit mehr als eingeschränkt, um nicht zu sagen unmöglich.

“Wir hoffen, dass letztlich bei den Entscheidungsträgern das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Bürgern den Ausschlag geben wird“, so Bürgermeister Jürgen Hohberg gegenüber der nnz. Mehr zur Schließung der Rettungswache im nnz-Archiv
Autor: nnz

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