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Fr, 13:50 Uhr
08.06.2007

80 Arbeitsplätze

Nordhausen (nnz). Allgemein bekannt ist, dass die Konzernleitung der Deutsche Telekom AG rund 50.000 Arbeitsplätze aus ihrem Unternehmen ausgliedern möchte. Weniger bekannt ist, dass es auch rund 80 Mitarbeiter aus dem Landkreis Nordhausen bzw. der Nordthüringer Region betrifft, meint die Linkspartei.PDS.


Seit vier Wochen ist der hiesige Telefonische Kundendienst im Streik und seit 2 Wochen nun auch der Außendienst. Lediglich ein Notdienst versorgt die wichtigsten Einrichtungen, wie Krankenhäuser und Einrichtung der öffentlichen Daseinfürsorge. Jeweils Montags, Mittwochs und Freitags wird nun vor dem Tor der Außenstelle in der Nordhäuser Wilhelm-Carl-Schreiber-Strasse gestreikt.

So auch heute morgen, wo aufgrund einer Einladung, Alexander Scharff, in Vertretung des Landtagsabgeordneten, Werner Buse, und für den Vorstand des Nordhäuser Linkspartei-Kreisverbandes vor Ort war, um mit den Streikenden und dem Organisatoren auszuloten, in wiefern der Kreisverband seiner Partei Unterstützung leisten kann. Nach den Gesprächen steht für Alexander Scharff fest, „...dass durch die geplante Ausgliederung von im Moment rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nordthüringer Region, die Sparmaßnahmen der Telekom-Konzernleitung bis in unseren Landkreis durchgreifen und auch hier auf dem Rücken der Belegschaft lasten. Seit 1994 wurden insgesamt 16 für die Belegschaft negativ ausgefallene Umstrukturierungen durchgeführt, welche immer wieder den Glauben an gesicherte Arbeitsverhältnisse suggerieren sollten. Nun stehen diese Menschen vor der Ausgliederung in andere Unternehmen, was bedeutet, dass sie mehr arbeiten sollen und zusätzlich mit einem Lohnverlust von 9% leben müssten. Aber als wäre das nicht genug, möchte man die Arbeitsverträge mit 80% Festgehalt und 20% leistungsabhängigem Gehalt versehen. Für die Linkspartei.PDS ist das ein unzumutbarer Zustand, der nicht nur 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern somit auch rund 80 Familien aus unserer Region betrifft.“

In der kommenden Woche werden sowohl Vertreter des Linkspartei-Kreisverbandes, als auch Birgit Keller für die Kreistagsfraktion an den Streiks teilnehmen. Die Linkspartei.PDS bittet auf diesem Wege auch die Bürgerinnen und Bürger an den offenen Streiks teilzunehmen und Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu üben. Denn diese haben in der guten Hoffnung auf die Erhaltung ihrer Arbeitsplätze erst im Jahr 2004 mit gravierenden Einschnitten leben müssen und wurden nun aufs Neue enttäuscht.
Telekom im Ausstand (Foto: pds)
Telekom im Ausstand (Foto: pds)
Streikende auf dem Brocken (Foto: pds)
Autor: nnz

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