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Do, 16:55 Uhr
07.06.2007

Wackerduell in Gotha

Nordhausen (nnz). Zwei herbe Enttäuschungen hatten die Nordhäuser Wacker-Anhänger in diesem Spieljahr schon gegen Wacker 03 Gotha zu verkraften, allerdings beide zu Hause. Nun muss man trotz Rolandsfestes und Kornjubiläums für einige Stunden auf Reisen gehen, um den 30. und letzten Spieltag zu absolvieren. Holt Wacker 03 gegen Wacker 90 zum dritten Streich aus?


Die Gothaer sind klare Favoriten. Schon beim ODDSET-Landespokalspiel unterlag Nordhausen erstmals in einem Pokalspiel gegen diesen Gegner am 2. September 2006 zu Hause mit 2:3 (0:2). Nach zwei geschenkten Toren (u.a. ein Selbsttor) und großer Aufholjagd stand es plötzlich nach Treffern von Klaus unentschieden. Möglichkeiten zum Sieg gab es genug, doch kurz vor Schluss schlug es wie aus heiterem Himmel nach einem weiteren groben Verteidigerfehler hinter Finsterbusch ein. Aus und vorbei war der Traum vom Einzug in die nächste Runde.

Enttäuschung Nr. 2 gegen Wacker Gotha bescherte genau drei Monate später die Niederlage im Kampf um Punkte, ebenfalls im Albert-Kuntz-Sportpark. Wieder waren es zwei unnötige Treffer in den letzten Minuten, die das Spiel entschieden – ein verstolperter Rückpass war der Anfang vom Ende, dann fiel auch noch das 0:2. Die nnz registrierte: „Die Zuschauer gehen, sie sind stinksauer, es gibt Pfuirufe und Pfiffe…Bei Wacker Nordhausen muss gehandelt werden. Gefragt sind Trainer und Präsidium.“ Das war natürlich mitten im Spieljahr nicht so einfach, wie die letzten Monate zeigten.

In Gotha hat Nordhausen eigentlich immer gut ausgesehen, nur ganz selten verloren (1922/23, 1950, 1965). Unser Gegner vom letzten Wochenende, der 1. FC Sonneberg 2004, schlug vor zwölf Tagen Gotha mit 2:0, wir die Sonneberger mit dem gleichen Resultat. Setzen wir doch das Sprichwort einfach außer Kraft und lassen den Vergleich mal nicht hinken. Da kann es nur einen Südharzer Erfolg geben.

Aufgepasst, Wacker 90! In Steinach gewann Gotha am Sonnabend souverän mit 3:0. Auf deren Vereinsseite ist zu lesen, dass konzentriert und klug gespielt wurde. Die Abwehr stand sicher. Im Mittelfeld wurde um jeden Zentimeter gekämpft, der Sturm konnte sich immer wieder gut in Szene setzen.

Am letzten Spieltag sind die gleichen Nordhäuser Spieler in die Pflicht genommen, damit es beim dritten Aufeinandertreffen besser klappt; denn viele Alternativen gibt es nicht, da zeitgleich die zweite Mannschaft zu Hause gegen Salza II den „Durchmarsch“ durch die Kreisliga und damit den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen will. Drücken wir beiden Teams die Daumen - ich dieses Mal besonders der „Reserve“, die unter Dirk Fuhrmann Großes geleistet hat.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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