eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 16:33 Uhr
06.06.2007

Linkspartei: Menschen vor Profite

Nordhausen (nnz). Das Leitmotiv des diesjährigen G8-Gipfels heißt „Wachstum und Verantwortung“. Das bedeutet, dass man versuchen will den Wettbewerb auf den globalen Märkten zu gewinnen. So schreibt es die Bundeskanzlerin in einem gleichnamigen Papier. Was die Linkspartei in Nordhausen dazu schreibt, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.


„Übersetzt bedeutet das wohl, dass sich nichts an den globalen Bestrebungen der G8-Staaten ändern wird. Das Ergebnis werden weiterhin Not und Armut in großen Teilen der Erde sein! Denn nicht eine umfassende Entschuldung der ärmsten Staaten der Erde ist das Hauptthema des Gipfels, sondern der Profit der G8-Volkswirtschaften und dessen Steigerung. Sicher gehen die Meinungen innerhalb der G8-Mitglieder auseinander und sicher werden auch Beschlüsse gefasst, die als positiv zu werten sind. Aber wenn sich wie nach dem vergangen G8-Gipfel lediglich 2 Staaten an die Abmachungen halten, ist es eine Farce.

Am 2. Juni fand in Rostock ein internationaler Protest statt. Junge Menschen, aber auch viele Rentner, behinderte Menschen und Kinder aus vielen europäischen Staaten waren dort um ihre Kritik friedlich und bunt zum Ausdruck zu bringen. Die Linkspartei.PDS war neben der vielen mobilisierten Demonstranten mit der Gastrednerin, Katja Kipping (stellv. Parteivorsitzende) vertreten. Die Inhalte und Proteste wurden aber auch vom Kreisverband der Linkspartei.PDS Nordhausen unterstützt.

Alexander Scharff, Vorstandmitglied zuständig für Jugend und Soziales war vor Ort. „Wir verurteilen die Randale und die Gewaltübergriffe sowohl der Autonomen als auch eventuell gewollte Provokationen der Polizeikräfte zutiefst. Es wiederspricht in jeder Hinsicht den Zielen des Protestes. Man kann nicht gegen die auf der Erde tobenden grausamen Kriege auf die Strasse gehen und selbst Gewalt üben und Hunderte Verletzte und Schwerverletzte verantworten! DIE LINKE.PDS wird auch weiterhin Positionen für Frieden und gegen Gewalt, eine umfassende Entschuldung der ärmsten Staaten der Erde und eine andere Verteilungspolitik beziehen. Fakt ist, es gibt genug Nahrung um 12 Milliarden Menschen weltweit zu ernähren, jedoch schaffen die Staaten der so genannten 1. Welt und somit größtenteils die G8-Staaten nicht einmal ein Drittel davon mit ausreichend Wasser und Nahrung zu versorgen.

Im Namen des Kreisvorstandes der Linkspartei.PDS werbe ich für einen Politikwechsel! Dieser ist dringend nötig, denn alle drei Sekunden stirbt ein Mensch an den Folgen extremer Armut. Wenn auch von den Ausschreitungen und Verletzten überschattet, bleibt unsere Forderung: Menschen vor Profite!“
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)