Mo, 21:22 Uhr
04.06.2007
Schranke bald Geschichte
Nordhausen (nnz). Ein Ärgernis für Autofahrer ist die Schranke in der Freiherr von Stein Straße. Mit einem Tunnel soll das Problem gelöst werden. Anwohner konnten sich heute informieren, wie die Bauarbeiten verlaufen werden.
Bis zum 20. Juni läuft das Planfeststellungsverfahren. Die Unterlagen sind im Rathaus einsehbar. Heute erläuterten die Planer Thomas Buthig und Eberhardt Belz wie die neue Straße aussehen wird und was sich für die Anwohner ändert. Viele befürchteten Kosten für den Ausbau der Straße. Doch dem ist nicht so, denn eine Eisenbahnkreuzungsanlage und alle ihre Nebenarbeiten sind nicht umlagefähig. Das beruhigte die Bewohner der Paul Ernst und Bleicheröder Straße, die indirekt von den Bauarbeiten mit betroffen sind.
Im März 2008 soll mit dem Bau begonnen werden. 21 Monate wird es dauern, bis die ersten Fahrzeuge durch den 270 Meter langen Tunnel fahren können. Während der Bauarbeiten wird es eine dauerhaft ausgeschilderte Umleitung über die Zeppelinbrücke geben. Fußgänger können hingegen einen Blick auf die Baustelle werfen. Es wird möglich sein über die derzeit gesperrte Fußgängerbrücke die Gleise zu überqueren.
Die neue Freiherr von Stein Straße wird sieben Meter breit sein und zwei Fahrspuren haben. Sie beginnt etwa auf der Höhe von Reifenhause und endet an einem neu zu bauenden Kreisel an der Motorenstraße. Unternehmen und Anwohner müssen sich auf neue Zufahrten einstellen. Besonders stark trifft es die Paul Ernst Straße und die davor an der Freiherr von Stein Straße liegenden Firmen. Sie erhalten eine einspurige Zufahrt, die nur von der Stadt aus zu erreichen ist. diese 4,5 Meter breite Mischverkehrsfläche soll von Autos, Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Der Verkehr wird dann durch die Paul Ernst Straße auf eine noch zu bauende Straße an den Gleisen bis auf die Bleicheröder Straße geleitet. Diese wird vorher saniert. Anwohner und Zulieferer der Firma Eaton können so auf die Bochumer Straße gelangen.
Nach dem Bau sollen die Schleichwege durch Wohngebiete der Vergangenheit angehören, hofft Inge Klaan. Zudem werden die Flächen an der neu gebauten Straße aufgewertet. Die Turnhalle könnte eine neue Verwendung finden. 2010 soll der Verkehr durch den Tunnel rollen.
Autor: wfBis zum 20. Juni läuft das Planfeststellungsverfahren. Die Unterlagen sind im Rathaus einsehbar. Heute erläuterten die Planer Thomas Buthig und Eberhardt Belz wie die neue Straße aussehen wird und was sich für die Anwohner ändert. Viele befürchteten Kosten für den Ausbau der Straße. Doch dem ist nicht so, denn eine Eisenbahnkreuzungsanlage und alle ihre Nebenarbeiten sind nicht umlagefähig. Das beruhigte die Bewohner der Paul Ernst und Bleicheröder Straße, die indirekt von den Bauarbeiten mit betroffen sind.
Im März 2008 soll mit dem Bau begonnen werden. 21 Monate wird es dauern, bis die ersten Fahrzeuge durch den 270 Meter langen Tunnel fahren können. Während der Bauarbeiten wird es eine dauerhaft ausgeschilderte Umleitung über die Zeppelinbrücke geben. Fußgänger können hingegen einen Blick auf die Baustelle werfen. Es wird möglich sein über die derzeit gesperrte Fußgängerbrücke die Gleise zu überqueren.
Die neue Freiherr von Stein Straße wird sieben Meter breit sein und zwei Fahrspuren haben. Sie beginnt etwa auf der Höhe von Reifenhause und endet an einem neu zu bauenden Kreisel an der Motorenstraße. Unternehmen und Anwohner müssen sich auf neue Zufahrten einstellen. Besonders stark trifft es die Paul Ernst Straße und die davor an der Freiherr von Stein Straße liegenden Firmen. Sie erhalten eine einspurige Zufahrt, die nur von der Stadt aus zu erreichen ist. diese 4,5 Meter breite Mischverkehrsfläche soll von Autos, Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Der Verkehr wird dann durch die Paul Ernst Straße auf eine noch zu bauende Straße an den Gleisen bis auf die Bleicheröder Straße geleitet. Diese wird vorher saniert. Anwohner und Zulieferer der Firma Eaton können so auf die Bochumer Straße gelangen.
Nach dem Bau sollen die Schleichwege durch Wohngebiete der Vergangenheit angehören, hofft Inge Klaan. Zudem werden die Flächen an der neu gebauten Straße aufgewertet. Die Turnhalle könnte eine neue Verwendung finden. 2010 soll der Verkehr durch den Tunnel rollen.

