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Mo, 13:46 Uhr
04.06.2007

Italienische Nacht

Nordhausen (nnz). Mit einer Italienischen Nacht bringt sich das Nordthüringer Theater unter anderem in das Programm des diesjährigen Rolandsfestes ein. Was das genau geboten wird, das hat die nnz erfahren.


Iago Ramos (Foto: nnz) Iago Ramos (Foto: nnz) Die italienische Nacht schlägt einen Bogen von den komischen Opern Rossinis über dramatische Werke Giuseppe Verdis bis zum späten Puccini – Zeitgenossen inbegriffen. Unmöglich können alle Höhepunkte genannt werden: Ingesamt 18 Ausschnitte garantieren anderthalb Stunden reinen Musikgenusses. Operngourmets sollten sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Figaros „Largo al factotum“ darf ebensowenig fehlen wie Rosina Arie „Una voce poco fa“.

Liebhaber des Opernchors des Theaters Nordhausen kommen bei „Va, pensiero“ aus Verdis „Nabucco“ auf ihre Kosten. Heldenhaft wird es, wenn Don Carlos und der Marquis von Posa ihre unbedingte Freundschaft mit dem Duett beschwören: „Dio, che nell’alma infondere“.

Von der aktuellen Turandot-Inszenierung am Theater Nordhausen ist nach der Pause unter anderem „Nessun dorma“ zu hören, die Arie des Kalaf. Aus einer der beliebtesten Opern des 19. Jahrhunderts, Arrigo Boitos „Mefistofele“, erklingt die Arie des Geistes, „der stets verneint“. Den Abschluss bildet das berühmte Trinklied aus Verdis Oper „La Traviata“.

Eigens für das Programm engagiert wurde der brasilianische Tenor Iago Ramos (siehe nnz-Foto), ein Schüler von Nicolai Gedda. Als Solisten wirken außerdem mit Sabine Blanchard, Anja Daniela Wagner, Matthias Ehm und Daniel Shay vom Ensemble des Theaters Nordhausen. Locker ins Programm gestreut sind feurige Ouvertüren von Giuseppe Verdi, in denen das Loh-Orchester Sondershausen die Solo-Rolle spielt. Musikalisch geleitet wird der Abend von GMD Hiroaki Masuda. Die italienische Nacht findet statt am 9. Juni 2007 um 20.00 Uhr auf dem Petersberg Nordhausen.
Autor: nnz

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