Do, 15:59 Uhr
31.05.2007
Künftig weniger Überschwemmungen
Nordhausen (nnz). Ein überschwemmter Stadtpark soll künftig der Vergangenheit angehören. Ein Hochwasserschutzbauwerk am Gumpebach soll dafür sorgen. Es wurde heute eingeweiht.
Die Überschwemmung im Stadtpark und der nahegelegenen Kleingartenanlage im Winter 2005 war Auslöser für die Umsetzung einer Hochwasserschutzkonzeption, die der Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland erstellte. Im Bereich der Gumpe mußte etwas passieren. Der im Sommer so friedlich wirkende Bach war nicht in der Lage Starkregen aufzunehmen. Bis zu 5 m³ pro Sekunde Oberflächenwasser sind möglich, aber für den Bach zu viel.
Ein Hochwasserrückhaltebecken mußte entstehen. Es befindet sich östlich des Rüdigsdorfer Weges und wird bei den alle fünf bis zehn Jahre erwarteten Starkregenereignissen rund 4.400 m³ Wasser aufhalten. Die Arbeiten dafür begannen am 04.10.2006. Mit dem Rückhaltebecken wurde auch gleich die sanierungsbedürftige Brücke erneuert. Diese Bauwerke wurden heute mit einem symbolischen Banddurchschnitt von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bernd Seeber, dem zweiten Vorsitzenden des Gewässerunterhaltungsverbandes, offiziell übergeben. Zur Zeit betreut der Verband 296 km Gewässer. Und es werden mehr, denn heute entschied sich die Gemeinde Windehausen dem Verband beizutreten.
Die Bauarbeiten gestalteten sich alles andere als einfach. Die Baugrube war permanentem Zufluß von Grundwasser ausgesetzt. Drainagen mußten gelegt, ein Brunnen zur Grundwasserabsenkung gebaut werden. Die Oberflächenzuläufe des Baches wurden in Röhren gelegt. 300 m³ Beton und 20 Tonnen Stahl wurden vom Bauunternehmen Henning verbaut. 360.000 Euro kostete die Maßnahme.
In einem zweiten Bauabschnitt wird die Regenwasserkanalisation von Nordhausen Nord an das Rückhaltebecken angeschlossen. Danach sind Arbeiten im Stadtpark und am Mühlgraben beplant. Derzeit erarbeitet das Ingenieurbüro Meinecke die notwendigen Unterlagen. Im Herbst soll mit dem Bau begonnen werden.
Autor: wfDie Überschwemmung im Stadtpark und der nahegelegenen Kleingartenanlage im Winter 2005 war Auslöser für die Umsetzung einer Hochwasserschutzkonzeption, die der Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland erstellte. Im Bereich der Gumpe mußte etwas passieren. Der im Sommer so friedlich wirkende Bach war nicht in der Lage Starkregen aufzunehmen. Bis zu 5 m³ pro Sekunde Oberflächenwasser sind möglich, aber für den Bach zu viel.
Ein Hochwasserrückhaltebecken mußte entstehen. Es befindet sich östlich des Rüdigsdorfer Weges und wird bei den alle fünf bis zehn Jahre erwarteten Starkregenereignissen rund 4.400 m³ Wasser aufhalten. Die Arbeiten dafür begannen am 04.10.2006. Mit dem Rückhaltebecken wurde auch gleich die sanierungsbedürftige Brücke erneuert. Diese Bauwerke wurden heute mit einem symbolischen Banddurchschnitt von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bernd Seeber, dem zweiten Vorsitzenden des Gewässerunterhaltungsverbandes, offiziell übergeben. Zur Zeit betreut der Verband 296 km Gewässer. Und es werden mehr, denn heute entschied sich die Gemeinde Windehausen dem Verband beizutreten.
Die Bauarbeiten gestalteten sich alles andere als einfach. Die Baugrube war permanentem Zufluß von Grundwasser ausgesetzt. Drainagen mußten gelegt, ein Brunnen zur Grundwasserabsenkung gebaut werden. Die Oberflächenzuläufe des Baches wurden in Röhren gelegt. 300 m³ Beton und 20 Tonnen Stahl wurden vom Bauunternehmen Henning verbaut. 360.000 Euro kostete die Maßnahme.
In einem zweiten Bauabschnitt wird die Regenwasserkanalisation von Nordhausen Nord an das Rückhaltebecken angeschlossen. Danach sind Arbeiten im Stadtpark und am Mühlgraben beplant. Derzeit erarbeitet das Ingenieurbüro Meinecke die notwendigen Unterlagen. Im Herbst soll mit dem Bau begonnen werden.


