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Mi, 19:01 Uhr
30.05.2007

Alles klar für die Nachhaltigkeit

Nordhausen (nnz). Heute unterzeichneten Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus im Audimax der Nordhäuser Fachhochschule die so bezeichneten „Aalborg-Commitments“ im Rahmen eines Bürgerkongresses zum Thema „Nachhaltige Entwicklung in der Region Nordhausen“. Was sich dahinter verbirgt, das hat die nnz erfahren.

Rinke, Claus (Foto: psv) Rinke, Claus (Foto: psv)

Im Jahre 1996 hatten sich in der dänischen Stadt Aalborg Vertreter von über 100 Städten und Kommunen aus der ganzen Welt darauf verständigt, eine freiwillige Selbstverpflichtung einzugehen. Demnach sollen die beteiligten Kommunen dafür Sorge tragen, dass bei ihren kommunalen Planungen dem nachhaltigen Umweltschutz eine besondere Rolle zukommt. Bis heute haben sich bereits über 500 Städte dieser internationalen Bewegung angeschlossen.

„Gerade wieder steht der erneute Gipsabbau im Südharz auf der Tagesordnung. Ein Thema, bei dem es auch um die nachhaltige Entwicklung in der Region für künftige und jetzige Generationen geht“, sagte Oberbürgermeisterin Rinke. Es sei gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, alle ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen in Einklang zu bringen, „denn die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir brauchen die Natur!“ Bereits vor 10 Jahren habe sich die Stadt Nordhausen mit der Agenda 21 auf den Weg zur Nachhaltigkeit begeben und auch der erst letztlich stattgefundene Demografiekongress sei ein wichtiger Schritt auf diesem Weg gewesen.

Prof. Dr. Jörg Wagner, Rektor der Fachhochschule Nordhausen, sagte, dass sich Stadt und Landkreis gemeinsam mit ICLEI und der Fachhochschule der Verantwortung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Region stelle. Und mit dem Projekt „Managing Urban Europe 25 – Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, welches der Geschäftsführer des ICLEI Europasekretariats Wolfgang Teubner auf dem Kongress vorstellte, habe man eine verlässliche und zugleich nachhaltige Planungsgrundlage für Kommunen, Gesellschaft und Wirtschaft geschaffen. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Prorektor der Hochschule, Prof. Viktor Wesselak.
Autor: nnz

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