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Fr, 13:49 Uhr
25.05.2007

Niedersachwerferin beim nanoCamp

Nordhausen (nnz). Das Zukunftsmagazin „nano“ von 3sat lädt zum sechsten Mal Nachwuchsforscher in ein Camp ein. Diesmal ist auch eine Schülerin aus Niedersachswerfen dabei. Sogar im Fernsehen werden die jungen Forscher zu sehen sein.

Zwölf Jugendliche erleben von 9. bis 15. Juni 2007 Wissenschaft als Abenteuer: Das 3sat-Zukunftsmagazin „nano” und die Ruhr-Universität Bochum laden 16- bis 18-jährige Jugendliche ins sechste „nanoCAMP” ein. Eine Woche lang werden die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spaß beim eigenen Experimentieren in den Labors sowie am Lagerfeuer haben. Zwei der zwölf Teilnehmerinnen kommen aus Thüringen: Maike Michel (17 jahre) aus Gera und Luisa Schäfer (16 Jahre) aus Niedersachswerfen. Die Schülerinnen wurden aus rund 200 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. Und sie kommen sogar ins Fernsehen: „nano“ (montags bis freitags, 18.30 Uhr) zeigt in der Camp-Woche täglich, was die Nachwuchsforscher erleben.

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) freut sich mit den Schülerinnen: „Es ist ein großer Erfolg, dass zwei Schülerinnen aus dem Freistaat am „nanoCAMP” teilnehmen können. Naturwissenschaft und Technik sind interessant und können begeistern. Das „nanoCAMP” zeigt, dass Wissenschaft viele praktische Seiten hat, die es für die Teilnehmer zu erkunden gilt.“

Der Fernsehsender 3sat fördert den akademischen Nachwuchs seit 2002 in jedem Sommer mit den „nanoCAMPs”, die Lust auf Forschung vermitteln. Bisherige Stationen waren München, Berlin, Stuttgart, Mainz und Bremen. Unterstützt werden die „nanoCAMPs” von „Wissenschaft im Dialog” und „Bild der Wissenschaft“. Wissenschaftlich interessierte Jugendliche konnten bis zum 16.April bewerben, danach wurden die Teilnehmer ausgewählt.

Die zwölf Schülerinnen und Schüler werden zum einen über den Geschmack- und Geruchssinn forschen, insbesondere über das Gen, das für die Bittergeschmacks-Rezeptoren, die auf Phenylthiocarbamid (PTC) reagieren, sorgt. Rund 70 Prozent aller Europäer haben diese Rezeptoren und nehmen PTC bis zu 1000-mal besser wahr als die restlichen 30 Prozent. Zum anderen führen die Teilnehmer eine sozialwissenschaftliche Feldstudie durch und erforschen, wie stark das Bedürfnis nach Religion unter den Bürgern des Ruhrgebiets ist.
Autor: nnz

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