Mi, 13:48 Uhr
06.02.2002
WBG mit erlebbarer Bilanz 2001
Nordhausen (nnz). Ein ereignisreiches Jahr 2001 liegt hinter der größten Wohnungsbaugenossenschaft Nordthüringens. Gesellschaftlicher Höhepunkt war ohne Zweifel der 100. Geburtstag der Genossenschaft, der im Juni begangen wurde. Doch auch die Bilanz des vergangenen Jahres kann sich sehen lassen. nnz hat sie sich angesehen.
Auch im vergangenen Jahr stand die Sanierung des Wohnungsbestandes im Mittelpunkt der Anstrengungen der WBG. So wurden für die komplexen Sanierungen an den verschiedenen Wohnungsbaustandorten mehr als 19 Millionen Euro ausgegeben. Etwa 13,7 Millionen Euro konnten als Aufträge an Firmen und Handwerksbetriebe der Region vergeben werden. Das sind mehr als 70 Prozent der Vergabesumme. Damit ist die Genossenschaft auch im Jahr 2001 einer der größten Auftraggeber des Landkreises Nordhausen gewesen.
Das imposanteste Vorhaben war die komplexe Sanierung der beiden Wohnscheiben in der Töpferstraße (siehe nnz-Foto). Hier hat die WBG in punkto Organisation und Durchführung erneut Maßstäbe in Nordhausen gesetzt. Das gesamte Vorhaben umfasste im Innern die Modernisierung von 256 Wohnungseinheiten (WE). Ein weiterer Schwerpunkt war die komplexe Neugestaltung der Pestalozzistraße 1 bis 15. Damit wurde der dortige Wohnungsstandort insgesamt aufgewertet. In der Summe wurden im zurückliegenden Jahr 467 WE sowohl innen als auch außen einer vollständigen Sanierung unterzogen. Nur innen saniert wurden zudem 93 Wohnungen.
Bereits im vergangenen Jahr wurde der Trend zur Umgestaltung des Wohnumfeldes verstärkt fortgesetzt. Neben attraktivem und sozial verträglichem Wohnraum wollen wir unseren Mitgliedern auch ein freundliches Ambiente anbieten. Diese Anstrengungen werden wir auch in diesem Jahr konsequent fortsetzen und sogar weiter ausbauen, so der WBG-Vorstand.
In diesem Jahr werden zum ersten Mal die Schwerpunkte der Tätigkeit der WBG verschoben. Für die komplexe Sanierung stehen 8,3 Millionen Euro bereit, für die laufende Sanierung noch einmal 1,5 Millionen Euro. Hintergrund des Investitionsrückgangs sind die sich verändernden wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Mit Hochdruck arbeiten die Fachleute der WBG am Stadtentwicklungskonzept mit. Mit der Stadtverwaltung werden künftig - vor allem auch im Hinblick auf die Landesgartenschau - alle notwendigen Schritte abgestimmt. Schwerpunkte sind hierbei die bereits erwähnte Wohnumfeldgestaltung an den innerstädtischen Standorten sowie der in diesem Jahr geplante Rückbau von ersten vereinzelten Standorten.
Autor: nnz
Auch im vergangenen Jahr stand die Sanierung des Wohnungsbestandes im Mittelpunkt der Anstrengungen der WBG. So wurden für die komplexen Sanierungen an den verschiedenen Wohnungsbaustandorten mehr als 19 Millionen Euro ausgegeben. Etwa 13,7 Millionen Euro konnten als Aufträge an Firmen und Handwerksbetriebe der Region vergeben werden. Das sind mehr als 70 Prozent der Vergabesumme. Damit ist die Genossenschaft auch im Jahr 2001 einer der größten Auftraggeber des Landkreises Nordhausen gewesen.Das imposanteste Vorhaben war die komplexe Sanierung der beiden Wohnscheiben in der Töpferstraße (siehe nnz-Foto). Hier hat die WBG in punkto Organisation und Durchführung erneut Maßstäbe in Nordhausen gesetzt. Das gesamte Vorhaben umfasste im Innern die Modernisierung von 256 Wohnungseinheiten (WE). Ein weiterer Schwerpunkt war die komplexe Neugestaltung der Pestalozzistraße 1 bis 15. Damit wurde der dortige Wohnungsstandort insgesamt aufgewertet. In der Summe wurden im zurückliegenden Jahr 467 WE sowohl innen als auch außen einer vollständigen Sanierung unterzogen. Nur innen saniert wurden zudem 93 Wohnungen.
Bereits im vergangenen Jahr wurde der Trend zur Umgestaltung des Wohnumfeldes verstärkt fortgesetzt. Neben attraktivem und sozial verträglichem Wohnraum wollen wir unseren Mitgliedern auch ein freundliches Ambiente anbieten. Diese Anstrengungen werden wir auch in diesem Jahr konsequent fortsetzen und sogar weiter ausbauen, so der WBG-Vorstand.
In diesem Jahr werden zum ersten Mal die Schwerpunkte der Tätigkeit der WBG verschoben. Für die komplexe Sanierung stehen 8,3 Millionen Euro bereit, für die laufende Sanierung noch einmal 1,5 Millionen Euro. Hintergrund des Investitionsrückgangs sind die sich verändernden wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Mit Hochdruck arbeiten die Fachleute der WBG am Stadtentwicklungskonzept mit. Mit der Stadtverwaltung werden künftig - vor allem auch im Hinblick auf die Landesgartenschau - alle notwendigen Schritte abgestimmt. Schwerpunkte sind hierbei die bereits erwähnte Wohnumfeldgestaltung an den innerstädtischen Standorten sowie der in diesem Jahr geplante Rückbau von ersten vereinzelten Standorten.


