Mo, 08:23 Uhr
23.04.2007
nnz-Forum: Bemühungen um Arbeitslose
Nordhausen (nnz). Das Bemühen Menschen in Arbeit zu bringen, kennt viele Facetten. Eine außerordentliche erlebte ein nnz-Leser...
Jeder kennt die Herren in ihren schwarzen Anzügen, die durch die Straßen von Nordhausen pilgern und die Passanten ansprechen. Genau dies geschah mir vor den Nordhäuser Arbeitsamt. Schon von weiten sah die Herren in ihren schwarzen Anzügen, obwohl ich versuchte einen Bogen zu machen, sprach mich einer der Herren an. Er stellte sich kurz vor, auf seinem Namensschild las ich irgend etwas von Jesus Christus.
Erstaunt war ich über seine Anliegen, er fragte, ob ich Arbeit hätte. Zu einer Antwort ließ er mich nicht kommen. Er und seine Mitarbeiter könnten mir dabei helfen eine Arbeit zu finden, man würde für mich eine Bewerbung verfassen, die genau auf mein Profil zugeschnitten ist.
Die Art und Weise wie dieser Mann mit mir sprach, gab mir sofort das Gefühl, dass meine Bewerbung Nebensache war. Ich bin eher der Meinung er wollte mir etwas aufschwatzen. Als ich dankend ablehnte, fragte er mich, ob ich ihm Namen und Adresse von Arbeitslosen geben könne. Wie man an so einen Beispiel sieht, versucht man auf jede erdenkliche Art aus der Arbeitslosigkeit anderer Nutzen zu ziehen. Ich erinnere nur an die Leute, die mit teuren Telefonnummern die Arbeitssuchenden übers Ohr hauen. Ich frage mich wann so eine Sauerei unterbunden wird. Die Telekom freut sich, sie verdient kräftig mit.
Harald Buntfuß
Autor: nnzJeder kennt die Herren in ihren schwarzen Anzügen, die durch die Straßen von Nordhausen pilgern und die Passanten ansprechen. Genau dies geschah mir vor den Nordhäuser Arbeitsamt. Schon von weiten sah die Herren in ihren schwarzen Anzügen, obwohl ich versuchte einen Bogen zu machen, sprach mich einer der Herren an. Er stellte sich kurz vor, auf seinem Namensschild las ich irgend etwas von Jesus Christus.
Erstaunt war ich über seine Anliegen, er fragte, ob ich Arbeit hätte. Zu einer Antwort ließ er mich nicht kommen. Er und seine Mitarbeiter könnten mir dabei helfen eine Arbeit zu finden, man würde für mich eine Bewerbung verfassen, die genau auf mein Profil zugeschnitten ist.
Die Art und Weise wie dieser Mann mit mir sprach, gab mir sofort das Gefühl, dass meine Bewerbung Nebensache war. Ich bin eher der Meinung er wollte mir etwas aufschwatzen. Als ich dankend ablehnte, fragte er mich, ob ich ihm Namen und Adresse von Arbeitslosen geben könne. Wie man an so einen Beispiel sieht, versucht man auf jede erdenkliche Art aus der Arbeitslosigkeit anderer Nutzen zu ziehen. Ich erinnere nur an die Leute, die mit teuren Telefonnummern die Arbeitssuchenden übers Ohr hauen. Ich frage mich wann so eine Sauerei unterbunden wird. Die Telekom freut sich, sie verdient kräftig mit.
Harald Buntfuß
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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