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So, 10:32 Uhr
22.04.2007

Vorsicht wird angemahnt

Nordhausen (nnz). Aufgrund der für die Jahreszeit hohen Temperaturen der letzten Tage und bisher ausbleibenden größeren Niederschläge gibt es in Thüringen bereits Bereiche mit der Waldbrandstufe III. Wie es im Freistaat mit der Waldbrandgefahr insgesamt aussieht, das hat jetzt die nnz erfahren.


Für den Forstamtsbereich Bad Salzungen mußte mit der Waldbrandwarnstufe III (hohe Waldbrandgefahr) die zweithöchste von insgesamt vier Waldbrandwarnstufen ausgerufen werden. In den Bereichen der Forstämter Bad Berka, Finsterbergen, Gehren, Hainich-Werratal, Heldburg, Jena, Kaltennordheim, Marksuhl, Neustadt, Oberhof, Paulinzella, Schleiz, Schmalkalden, Sonneberg, Stadtroda, Weida und dem Nationalpark Hainich wurde die Warnstufe II (erhöhte Waldbrandgefahr) ausgerufen. Darüber ist in elf weiteren Forstamtsbereichen die Waldbrandwarnstufe I (Waldbrandgefahr) ausgerufen.

Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt appelliert daher an alle Waldbesucher, sich umsichtig in der freien Natur zu verhalten und erinnert daran, dass das Entzünden von Lagerfeuern und das Grillen im Wald oder in Waldesnähe, im Abstand von weniger als 100 m verboten ist. Auch gilt im Wald ein generelles Rauchverbot.

In Gebieten mit Waldbrandgefahr sollten Fahrzeuge so geparkt werden, dass sie an Waldwegen und Waldzufahrten die Durchfahrt für Löschfahrzeuge und Einsatzkräfte nicht behindern. Glimmende Zigarettenreste, die während der Fahrt durch Waldgebiete aus dem Auto geworfen werden, können ebenso wie die Prismenwirkung von Glasflaschen und Scherben zu Zündquellen von Waldbränden werden.

Die Beachtung dieser einfachen Hinweise und Verbote hilft, Waldbrände zu vermeiden und damit schwerwiegende materielle Schäden und ökologische Beeinträchtigungen der Wälder in Thüringen abzuwenden. So bleiben die Schutz- und Erholungswirkungen des Waldes für die Bevölkerung dauerhaft erhalten.

Bei Anzeichen von Waldbränden sollte umgehend über Notruf die Polizei, die Feuerwehr oder die nächste Revierförsterei verständigt werden.

Die aktuellen Waldbrandwarnstufen sind im Internet zu finden.
Autor: nnz

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