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Mi, 11:55 Uhr
06.02.2002

Vierter Koop-Vertrag unterschrieben

Nordhausen (nnz). Die HGN Hydrogeologie Nordhausen GmbH und die Fachhochschule Nordhausen arbeiten zukünftig noch enger zusammen. Wie die nnz bereits gestern kurz berichtete, wurde eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Heute nun weitere Details.


Unterschrieben Ziel dieser Kooperationsvereinbarung zwischen HGN und FHN ist es, die Potenziale der FH Nordhausen mit dem langjährig aufgebauten Know-How der bundesweit erfolgreichen Ingenieurgesellschaft HGN zu verknüpfen. Damit soll zum einen die praktische Ausrichtung des Studiums sichergestellt, das weite Feld der Fort- und Weiterbildung geöffnet und es beiden Partnern erleichtert werden, insbesondere größere Forschungsvorhaben gemeinsam einzuwerben.

Speziell die Studiengänge Flächen- und Stoffrecycling und Technische Informatik haben ein Lehr- und Forschungsprofil, welches für die Belange der HGN von besonderem Interesse ist. Schon kurz nach Aufnahme des Studienbetriebs gab es erste Kontakte, die über die Jahre hinweg stetig gewachsen sind. So absolvierten Studierende der FH Nordhausen Praktika bei der HGN. Ein gemeinsames Forschungsvorhaben wurde zudem bereits beantragt. Als neue Projektidee wird von HGN-Geschäftsführer Dr. Meinert (links) ein Forschungsvorhaben zum Flussgebiets-Management, ein zentraler Aspekt der neuen EU-Wasser-Rahmenrichtlinie anvisiert. Der Kooperationsvertrag ist somit Ausfluss einer bestehenden konstruktiven Zusammenarbeit, die nun insbesondere auch auf dem Feld der Fort- und Weiterbildung forciert werden soll.

Wie der Rektor, Prof. Juckenack, erläuterte, ist die Fachhochschule Nordhausen in der strukturschwachen Region Nordthüringen ein elementarer Faktor, um langfristig die Zukunftsfähigkeit zu sichern. Dazu gehören aber auch Forschungseinrichtungen und Firmen, die Absolventen der FHN eine Perspektive in der Region bieten könnten. Die Zusammenarbeit ist deshalb ein gemeinschaftliches Anliegen um in der Region und für die Region zu arbeiten. „Das Bildungspotenzial der FHN“, so führte Juckenack aus, „ist ein Anker für die ökonomische und gesellschaftliche Gesundung der Region. Dazu gehört auch eine Ankerkette, die die viele Glieder benötigt, ein weiteres Kettenglied ist heute hinzugekommen.“

Der Geschäftsführer der HGN wies darauf hin, dass zahlreiche Studierende bereits jetzt in der HGN ihr Praktika erfolgreich absolviert haben und betonte die besondere Bedeutung der Fachhochschule für die Perspektiven des Unternehmens in Nordthüringen. „Das Potential der FHN, speziell in den technischen Bereichen, ist für uns von besonderem Interesse“, sagte Dr. Norbert Meinert und lobte das Ausbildungsniveau sowie die praktische Ausrichtung des Studiums an der FHN mit integrierter Fremdsprachenausbildung, fachübergreifenden Studien- angeboten und der Vermittlung von Kenntnisse im EDV-Sektor, aber auch im Bereich Rhetorik und Präsentation für alle Studierende. Dies ist die vierte Kooperationsvereinbarung der FHN, nach entsprechenden Verträgen mit der KuTec, IHK und der LEG Thüringen.
Autor: nnz

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