Do, 13:34 Uhr
19.04.2007
Prima Klima
Nordhausen (nnz). Im kommenden Jahr soll die deutsche Wirtschaft um 2,4 Prozent wachsen. So verkündeten es heute die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten. Was bedeutet das für Thüringen? Die Antwort wie immer in Ihrer nnz.
Der Aufschwung setzt sich in diesem und im nächsten Jahr fort. Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für 2007 und 2008 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um jeweils 2,4 Prozent. Damit korrigieren sie frühere Gemeinschaftsprognosen – wie zuletzt auch andere Ökonomen – deutlich nach oben.
Der Aufschwung ist robust und steht auf einer breiten Basis, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Sowohl das Auslandsgeschäft als auch der Binnenhandel seien inzwischen stabile Wachstumsträger. Für Thüringen prognostiziert der IHK-Hauptgeschäftsführer für das Jahr 2007 ein BIP-Wachstum von 2,5 Prozent. Die deutlich positive Entwicklung begründe sich hauptsächlich aus den nach wie vor guten Umsatzwerten der Industrie.
Die konjunkturelle Belebung führt auch zu einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt, so Grusser. Für Thüringen rechne die IHK im Jahresdurchschnitt 2007 mit weniger als 150.000 Arbeitslosen. Die dadurch zu erwartende Kräftigung des privaten Konsums könne somit zu einer weiteren Verstetigung des Aufschwungs beitragen. Dieser Vorteil darf jedoch nicht durch falsches Agieren leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, mahnte der IHK-Hauptgeschäftsführer.
Es müsse alles getan werden, dass sich die Beschäftigungseffekte fortsetzen. Neben der Politik wären auch die Tarifparteien gefragt. Die in den vergangenen Jahren durch eine moderate Lohnpolitik zurück gewonnene Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen dürfe durch zu hohe Tarifabschlüsse nicht gefährdet werden.
Autor: nnzDer Aufschwung setzt sich in diesem und im nächsten Jahr fort. Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für 2007 und 2008 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um jeweils 2,4 Prozent. Damit korrigieren sie frühere Gemeinschaftsprognosen – wie zuletzt auch andere Ökonomen – deutlich nach oben.
Der Aufschwung ist robust und steht auf einer breiten Basis, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Sowohl das Auslandsgeschäft als auch der Binnenhandel seien inzwischen stabile Wachstumsträger. Für Thüringen prognostiziert der IHK-Hauptgeschäftsführer für das Jahr 2007 ein BIP-Wachstum von 2,5 Prozent. Die deutlich positive Entwicklung begründe sich hauptsächlich aus den nach wie vor guten Umsatzwerten der Industrie.
Die konjunkturelle Belebung führt auch zu einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt, so Grusser. Für Thüringen rechne die IHK im Jahresdurchschnitt 2007 mit weniger als 150.000 Arbeitslosen. Die dadurch zu erwartende Kräftigung des privaten Konsums könne somit zu einer weiteren Verstetigung des Aufschwungs beitragen. Dieser Vorteil darf jedoch nicht durch falsches Agieren leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, mahnte der IHK-Hauptgeschäftsführer.
Es müsse alles getan werden, dass sich die Beschäftigungseffekte fortsetzen. Neben der Politik wären auch die Tarifparteien gefragt. Die in den vergangenen Jahren durch eine moderate Lohnpolitik zurück gewonnene Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen dürfe durch zu hohe Tarifabschlüsse nicht gefährdet werden.

