Di, 19:38 Uhr
17.04.2007
nnz-Forum: Pfiffige Idee
Nordhausen (nnz). Die Zuschauer und Zuhörer des Nordhäuser Theaters kommen von weit her. Die nnz hat jetzt Post aus Brilon erhalten.
Als Ziel für unsere Theaterfahrten wählen meine Frau und ich zunehmend gerne Nordhausen. Die etwas längere Anfahrt haben wir noch nie bereut, im Gegenteil in diesem Jahr belohnte uns das Theater unter seinem Intendanten Lars Tietje schon mit zwei unvergesslichen Premiere, nach Chess im Februar nun eine mutige Produktion des Jungen Theaters Nordhausen.
Bianca Sue Henne brachte Auf der Greifswalder Straße auf die große Bühne. Es ist ihr augenscheinlich gelungen, die jungen Schauspielerinnen und Darsteller so zu inspirieren, dass sie beigeistert spielten und – entscheidend fürs Publikum – dass ihr Spiel begeisterte. Die pfiffige Grundidee - das Publikum sitzt im Schaufenster eines Photogeschäftes und betrachtet einen Ausschnitt der Greifswalderstrasse aus der Kameraperspektive - wurde von Ronald Winter in seinem kongenialen Filmstreifenbühnenbild so gekonnt aufgenommen, dass die verschiedenen Tempowechsel und Zeitsprünge - bis hin zum Zeitstillstand –realisierbar wurden.
Die Spannung zwischen Momentaufnahme und präzise getimten Dialogen erleichterte es den Zuschauenden, die Einzelsequenzen zum Gesamtbild zusammen zu fügen. Eigentlich müsste man die Frage im Untertitel des Stückes Wenn du nur noch vierundzwanzig Stunden zu leben hättest …? so beantworten: Dann stände für mich ein Theaterbesuch in Nordhausen an. Den jungen Darstellern, dem Jungen Theater mit Bianca Sue Henne und dem Theater Nordhausen mit Lars Tietje ein herzliches Dankeschön und weiter so.
Roland Lichterfeld, 59929 Brilon
Autor: nnzAls Ziel für unsere Theaterfahrten wählen meine Frau und ich zunehmend gerne Nordhausen. Die etwas längere Anfahrt haben wir noch nie bereut, im Gegenteil in diesem Jahr belohnte uns das Theater unter seinem Intendanten Lars Tietje schon mit zwei unvergesslichen Premiere, nach Chess im Februar nun eine mutige Produktion des Jungen Theaters Nordhausen.
Bianca Sue Henne brachte Auf der Greifswalder Straße auf die große Bühne. Es ist ihr augenscheinlich gelungen, die jungen Schauspielerinnen und Darsteller so zu inspirieren, dass sie beigeistert spielten und – entscheidend fürs Publikum – dass ihr Spiel begeisterte. Die pfiffige Grundidee - das Publikum sitzt im Schaufenster eines Photogeschäftes und betrachtet einen Ausschnitt der Greifswalderstrasse aus der Kameraperspektive - wurde von Ronald Winter in seinem kongenialen Filmstreifenbühnenbild so gekonnt aufgenommen, dass die verschiedenen Tempowechsel und Zeitsprünge - bis hin zum Zeitstillstand –realisierbar wurden.
Die Spannung zwischen Momentaufnahme und präzise getimten Dialogen erleichterte es den Zuschauenden, die Einzelsequenzen zum Gesamtbild zusammen zu fügen. Eigentlich müsste man die Frage im Untertitel des Stückes Wenn du nur noch vierundzwanzig Stunden zu leben hättest …? so beantworten: Dann stände für mich ein Theaterbesuch in Nordhausen an. Den jungen Darstellern, dem Jungen Theater mit Bianca Sue Henne und dem Theater Nordhausen mit Lars Tietje ein herzliches Dankeschön und weiter so.
Roland Lichterfeld, 59929 Brilon
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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