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Di, 11:44 Uhr
17.04.2007

Warum?

Nordhausen (nnz). Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs, der auch in Nordthüringen angekommen sein soll, müssen immer noch zu viele Frauen zur Arbeitsagentur gehen, um sich dort arbeitslos zu melden. Die Gründe sind jetzt analysiert worden.


Entlassungen sind nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik nach wie vor der häufigste Grund für die Suche nach einer Erwerbstätigkeit. Im Durchschnitt des Jahres 2005 gaben zwei Drittel der 210.000 Erwerbslosen die einseitige Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber als Hauptgrund der Arbeitssuche an. Eigene Kündigung und freiwillige Unterbrechung der Tätigkeit kamen nur selten vor (zusammen nur bei drei Prozent der Erwerbslosen).

In den zurück liegenden zehn Jahren hat sich die Situation geringfügig verbessert. Im Jahr 1995 waren 78 Prozent der Erwerbslosen zuvor entlassen worden; im Jahre 2000 waren es 71 Prozent und 2005 betrug der Anteil 67 Prozent.

Besonders hoch war der Anteil der betrieblichen Kündigungen bei den älteren Erwerbslosen. Im Jahr 2005 lag dieser Anteil bei den 45- bis unter 60-jährigen Erwerbslosen bei 82 Prozent. Diese Altersgruppe hat auch den höchsten Anteil an den Langzeiterwerbslosen. 45 Prozent waren bereits zwei Jahre und länger erwerbslos.
Autor: nnz

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