eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 12:12 Uhr
05.02.2002

SEV ohne Anschlussverluste!

Nordhausen (nnz). Noch immer gibt es durch einen Bergrutsch auf der Strecke zwischen Nordhausen und Northeim Verspätungen. Schienenersatzverkehr (SEV) wurde zwischen Ellrich und Walkenried eingerichtet. Verspätungen waren vorprogrammiert. Das ändert sich jetzt.


Gestern hat die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ zahlreiche Gespräche mit DB AG Mitarbeitern in Erfurt, Göttingen und Hannover geführt und für einen besseren SEV ohne Anschlussverluste geworben. Zunächst sollten seitens der DB AG nur die Fahrzeiten des SEV Busses zwischen Ellrich und Walkenried verkürzt werden, weil die Erfahrungen vom Wochenende kürzere Fahrzeiten ergaben. Mit diesen gewonnenen Minuten sollten auch die Fahrplanlagen auf Niedersächsischer Seite korrigiert werden. Jedoch wären die Anschlüsse der Regionalbahnen in Nordhausen weiterhin geplatzt oder hätten regelmäßig bis zu ca. 7 Minuten Verspätung bei den Zügen nach Erfurt und Halle geführt.

„Schließlich haben wir eine Lösung gefunden, bei der der SEV-Bus weiterhin zwischen Walkenried und Ellrich verkehren kann und alle regulären Anschlüsse entlang der Südharzstrecke erreicht werden“, resümiert der Sprecher der Initiative, Burghard Breme, gegenüber nnz. Falls es nun doch zu Anschlussverlusten kommen sollte, wird es bestimmt nicht am SEV liegen, sondern auf andere unvorhersehbare Ereignisse zurückzuführen sein. „Unsere Initiative begrüßt, dass sich die DB AG so flexibel gezeigt hat und hofft nun, dass die Beseitigung des Hangrutsches und die weitere Sanierung der Südharzstrecke ebenso flexibel gehandhabt wird“, so Breme abschließend.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)