Do, 12:55 Uhr
05.04.2007
Geschäft
Nordhausen (nnz). Im Herbst 2006 beschloss der Stadtrat der Stadt Nordhausen, dass Studenten der Fachhochschule Nordhausen ihren Semesterbeitrag von der Stadt erstattet bekommen, wenn sie sich mit Hauptwohnsitz hier in Nordhausen anmelden. Ob sich dieses Vorhaben bislang für beide Seiten ausgezahlt hat, das wollte die nnz heute wissen....
204 Studenten haben nun vom Angebot der Stadt Gebrauch gemacht und haben somit heute ihre 45 Euro Semesterbeitrag zurückbekommen. Ein Drittel der Studenten hatte sich neu mit Hauptwohnsitz angemeldet, so dass sich die Regelung für die Stadt durchaus rechnet, erklärte Jendricke.
Da wir die finanziellen Schlüsselzuweisungen vom Land nur für Bürger mit Hauptwohnsitz in Nordhausen bekommen, wollten wir einen Anreiz für die hier lebenden Studenten schaffen, erklärte der Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Für einen Einwohner mit Hauptwohnsitz bekommt die Stadt Nordhausen aufgrund ihrer Größe rund 500 Euro, für eine Nebenwohnsitzanmeldung gibt es dagegen keinen Cent.
Insbesondere zum Beginn des Wintersemesters 2007 will die Stadt Nordhausen die kommenden Studenten noch gezielter informieren, um die Zahl der Neuanmeldungen noch weiter zu erhöhen. Der Bürgermeister hat dazu bereits Gespräche mit dem Rektor der Fachhochschule geführt. Zurzeit wirbt die Fachhochschule Nordhausen aktiv an den Gymnasien für das kommende Wintersemester. Wir möchten natürlich viele Abiturienten begeistern, in Nordhausen zu studieren, da ist das Angebot der Stadt eine tolle Unterstützung, erklärte Prof. Dr. Jörg Wagner als Rektor der Fachhochschule.
Aus Sicht des Rektors sollten sich noch mehr Abiturienten für ein Studium entscheiden, derzeit liegt die Quote in Deutschland gerade mal bei 35 Prozent. Ein Hochschulstudium ist die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben und das Studium in Nordhausen ist nicht mal teuer, machte Wagner deutlich. Schon nach 6 Semestern können die Studenten an der Fachhochschule Nordhausen in sieben Fachrichtungen den ersten Bachelor-Abschluss erzielen, die meisten Berufsausbildungen dauern ebenso lang und schließen nicht mit einem Hochschulabschuss ab. Und wer dann noch weiter studieren will, kann sich zudem noch für einen der verschiedenen Masterstudiengänge entscheiden, erklärte der Rektor abschließend.
Autor: nnz204 Studenten haben nun vom Angebot der Stadt Gebrauch gemacht und haben somit heute ihre 45 Euro Semesterbeitrag zurückbekommen. Ein Drittel der Studenten hatte sich neu mit Hauptwohnsitz angemeldet, so dass sich die Regelung für die Stadt durchaus rechnet, erklärte Jendricke.
Da wir die finanziellen Schlüsselzuweisungen vom Land nur für Bürger mit Hauptwohnsitz in Nordhausen bekommen, wollten wir einen Anreiz für die hier lebenden Studenten schaffen, erklärte der Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Für einen Einwohner mit Hauptwohnsitz bekommt die Stadt Nordhausen aufgrund ihrer Größe rund 500 Euro, für eine Nebenwohnsitzanmeldung gibt es dagegen keinen Cent.
Insbesondere zum Beginn des Wintersemesters 2007 will die Stadt Nordhausen die kommenden Studenten noch gezielter informieren, um die Zahl der Neuanmeldungen noch weiter zu erhöhen. Der Bürgermeister hat dazu bereits Gespräche mit dem Rektor der Fachhochschule geführt. Zurzeit wirbt die Fachhochschule Nordhausen aktiv an den Gymnasien für das kommende Wintersemester. Wir möchten natürlich viele Abiturienten begeistern, in Nordhausen zu studieren, da ist das Angebot der Stadt eine tolle Unterstützung, erklärte Prof. Dr. Jörg Wagner als Rektor der Fachhochschule.
Aus Sicht des Rektors sollten sich noch mehr Abiturienten für ein Studium entscheiden, derzeit liegt die Quote in Deutschland gerade mal bei 35 Prozent. Ein Hochschulstudium ist die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben und das Studium in Nordhausen ist nicht mal teuer, machte Wagner deutlich. Schon nach 6 Semestern können die Studenten an der Fachhochschule Nordhausen in sieben Fachrichtungen den ersten Bachelor-Abschluss erzielen, die meisten Berufsausbildungen dauern ebenso lang und schließen nicht mit einem Hochschulabschuss ab. Und wer dann noch weiter studieren will, kann sich zudem noch für einen der verschiedenen Masterstudiengänge entscheiden, erklärte der Rektor abschließend.

