Mi, 11:31 Uhr
04.04.2007
Energie-Spar-Kasse
Nordhausen (nnz). Neben Kreditgeschäft, Geldanlagen und Kontoführung hat sich die Nordhäuser Kreissparkasse ein neues Geschäftsfeld erschlossen. Das Geldhaus zapft die Sonne an und verdient damit Geld. Alles über die Investition hoch über den Dächern von Nordhausen mit einem sonnigen Klick.
Es war der 26. Dezember des vergangenen Jahres, da lieferte die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des ehemaligen City-Hotels den ersten Strom. 125.000 Euro hatte die Nordhäuser Kreissparkasse investiert. Der Strom, der von den Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 120 Quadratmetern geliefert wird, der rechnet sich zwar erst in 15 Jahren, doch Energie aus regenerativen Quellen rechnet sich bereits heute. So werden mit der jährlich geplanten Leistung von fast 16.000 Kilowattstunden (entspricht dem Elektroenergiebedarf von vier Einfamilienhäusern) 14 Tonnen Kohlendioxid ersetzt. Die Zukunft des Planeten wird damit nicht in Gänze gerettet, es ist ein kleiner, aber konkreter Beitrag zum viel diskutierten Klimaschutz.
Axel Konschak, Wolfgang Asche, Werner Würkner (v.l.n.r.) (Foto: nnz)
Auch geschäftlich ist das Klima ein prima Thema für das Geldhaus. Wie KSK-Vorstand Claus W. Deig ausführte, habe man als Partner inzwischen den Bau von mehreren Windkraft- oder Biogasanlagen im Landkreis Nordhausen begleiten können. Sein Vorstandskollege Wolfgang Asche wirbt gegenüber der nnz für mehr Investitionen im alternativen Energiesektor und führt das Beispiel des eigenen Hauses an. Für 20 Jahre ist der Abnahmepreis für den Strom gesetzlich gesichert, es sind knapp 50 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen bis zu 30 kWp, die in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.
Vor rund einem Jahr gab es die ersten Gespräche für den Aufbau einer Photovoltaikanlage. Eigentlich geplant im Zuge der Sanierung des Hauptstellengebäudes, waren die dortigen Sonnenbedingungen nicht so günstig, wie auf dem höheren Standort des zweitem Sparkassengebäudes. Dort steht die Anlage nun, die auch bei bedecktem Himmel Energie erzeugt. Im Eingangsbereich des Hauptstellengebäudes ist die Einspeisung abzulesen. Partner für die Planung und die Bauausführung wurden in Nordhausen sowie in Sachsen-Anhalt gefunden, die Kollektoren kommen aus einem Thüringer Unternehmen.
Autor: nnzEs war der 26. Dezember des vergangenen Jahres, da lieferte die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des ehemaligen City-Hotels den ersten Strom. 125.000 Euro hatte die Nordhäuser Kreissparkasse investiert. Der Strom, der von den Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 120 Quadratmetern geliefert wird, der rechnet sich zwar erst in 15 Jahren, doch Energie aus regenerativen Quellen rechnet sich bereits heute. So werden mit der jährlich geplanten Leistung von fast 16.000 Kilowattstunden (entspricht dem Elektroenergiebedarf von vier Einfamilienhäusern) 14 Tonnen Kohlendioxid ersetzt. Die Zukunft des Planeten wird damit nicht in Gänze gerettet, es ist ein kleiner, aber konkreter Beitrag zum viel diskutierten Klimaschutz.
Axel Konschak, Wolfgang Asche, Werner Würkner (v.l.n.r.) (Foto: nnz)
Auch geschäftlich ist das Klima ein prima Thema für das Geldhaus. Wie KSK-Vorstand Claus W. Deig ausführte, habe man als Partner inzwischen den Bau von mehreren Windkraft- oder Biogasanlagen im Landkreis Nordhausen begleiten können. Sein Vorstandskollege Wolfgang Asche wirbt gegenüber der nnz für mehr Investitionen im alternativen Energiesektor und führt das Beispiel des eigenen Hauses an. Für 20 Jahre ist der Abnahmepreis für den Strom gesetzlich gesichert, es sind knapp 50 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen bis zu 30 kWp, die in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.Vor rund einem Jahr gab es die ersten Gespräche für den Aufbau einer Photovoltaikanlage. Eigentlich geplant im Zuge der Sanierung des Hauptstellengebäudes, waren die dortigen Sonnenbedingungen nicht so günstig, wie auf dem höheren Standort des zweitem Sparkassengebäudes. Dort steht die Anlage nun, die auch bei bedecktem Himmel Energie erzeugt. Im Eingangsbereich des Hauptstellengebäudes ist die Einspeisung abzulesen. Partner für die Planung und die Bauausführung wurden in Nordhausen sowie in Sachsen-Anhalt gefunden, die Kollektoren kommen aus einem Thüringer Unternehmen.


