Mi, 07:26 Uhr
04.04.2007
Rot entsorgt Braun
Nordhausen (nnz). Gestern gedachte die Nordhäuser Rathausspitze gemeinsam mit Parteienvertretern den Opfer der Bombardierung von 1945 (nnz berichtete). Dabei wurde auch ein Kranz niedergelegt, der nicht erwünscht war, berichtete die Presse- und Rechercheabteilung der Nordhäuser Antifa der nnz.
Unerwünscht (Foto: nnz)
Bei der Kranzniederlegung, vor dem Rathaus, waren auch die ewig gestrigen und unbelehrbaren des NPD KV Nordhausen/Kyffhäuserkreis, der Kameradschaft Ostara Sangerhausen und die Freien Nationalisten Nordhausen anwesend. Sie konnten ungehindert an den Gedenkfeierlichkeiten teilnehmen und ohne Protest bzw. durch Hinderung der Anwesenden ihre Kränze (waren eher zwei kleine Blumengestecke) niederlegen.
Nicht genug das auf der Veranstaltung eine Gleichsetzung der Deutschen Opfer im zweiten Weltkrieg stattfand und damit keinerlei (Mit-)Schuld an dem Geschehenen eingestanden wurde - keiner in Nordhausen will etwas von der Aussenstelle des KZ Buchenwald, Lager Mittelbau Dora, gewusst bzw. mitbekommen haben - nein. So ließ man auch noch die rechtsextreme NPD bzw. die Freien Nationalisten einen "Kranz" niederlegen.
Wer dachte, dass die "Kränze" entsorgt werden, der sah sich eines besseren belehrt. Die Stadtprominenz verabschiedete sich nach Beendigung der Gedenkminuten und überließ damit den Rechten das Feld.
Das ganze blieb jedoch nicht unbemerkt und unbeobachtet. Auch wenn es den örtlichen Antifa's nicht möglich war an dem Gedenken "teilzunehmen", so war es ihnen aber vergönnt. die "Kränze" der NPD und der Freien Nationalisten zu entsorgen. Dies geschah sogar vor den Augen der "Bewacher", die wohl aufpassen sollten, dass die "Kränze" nicht abhanden kommen. Doch sie konnten nicht verhindern das ihr Mist im Mülleimer landete.
Abschließend bleibt zu sagen Auch wenn wir nicht gleich an Ort und Stelle sind, wenn die Nazis auftauchen, so schaffen wir es doch immer wieder ihnen aufzuzeigen das sie nicht erwünscht sind und wir ihnen entschlossen entgegentreten."
Isabell Meier, Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Nordhausen
Autor: nnz
Unerwünscht (Foto: nnz)
Bei der Kranzniederlegung, vor dem Rathaus, waren auch die ewig gestrigen und unbelehrbaren des NPD KV Nordhausen/Kyffhäuserkreis, der Kameradschaft Ostara Sangerhausen und die Freien Nationalisten Nordhausen anwesend. Sie konnten ungehindert an den Gedenkfeierlichkeiten teilnehmen und ohne Protest bzw. durch Hinderung der Anwesenden ihre Kränze (waren eher zwei kleine Blumengestecke) niederlegen.Nicht genug das auf der Veranstaltung eine Gleichsetzung der Deutschen Opfer im zweiten Weltkrieg stattfand und damit keinerlei (Mit-)Schuld an dem Geschehenen eingestanden wurde - keiner in Nordhausen will etwas von der Aussenstelle des KZ Buchenwald, Lager Mittelbau Dora, gewusst bzw. mitbekommen haben - nein. So ließ man auch noch die rechtsextreme NPD bzw. die Freien Nationalisten einen "Kranz" niederlegen.
Wer dachte, dass die "Kränze" entsorgt werden, der sah sich eines besseren belehrt. Die Stadtprominenz verabschiedete sich nach Beendigung der Gedenkminuten und überließ damit den Rechten das Feld.
Das ganze blieb jedoch nicht unbemerkt und unbeobachtet. Auch wenn es den örtlichen Antifa's nicht möglich war an dem Gedenken "teilzunehmen", so war es ihnen aber vergönnt. die "Kränze" der NPD und der Freien Nationalisten zu entsorgen. Dies geschah sogar vor den Augen der "Bewacher", die wohl aufpassen sollten, dass die "Kränze" nicht abhanden kommen. Doch sie konnten nicht verhindern das ihr Mist im Mülleimer landete.
Abschließend bleibt zu sagen Auch wenn wir nicht gleich an Ort und Stelle sind, wenn die Nazis auftauchen, so schaffen wir es doch immer wieder ihnen aufzuzeigen das sie nicht erwünscht sind und wir ihnen entschlossen entgegentreten."
Isabell Meier, Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Nordhausen

