Mi, 18:28 Uhr
21.03.2007
Herzlich willkommen
Nordhausen (nnz). Mit edlem Nordhäuser Doppelkorn sind heute die Bürgermeister und Gemeinderäte von Rodishain, Stempeda und Petersdorf herzlich in der Rolandstadt willkommen geheißen worden. Noch aber gehören sie nicht dazu...
Obwohl heute die Eingemeindungsverträge mit den drei Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Südharz-Hohnstein unterschrieben wurden, hat der Gesetzgeber – das Land Thüringen – das letzte Wort.
Heute jedenfalls wurde erst einmal gegenseitig gelobt, wie wunderbar der Zusammenschluss sei und noch sein könnte. Rund 1.000 Einwohner und die entsprechenden Schlüsselzuweisungen wird Nordhausen mehr haben, sollte das Land zustimmen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) freute sich über die Freiwilligkeit, pries den heutigen Tag als eine Entscheidung für die Zukunft und versprach das Dorf Dorf bleibt, und Stadt bleibt Stadt.
Petersdorfs Bürgermeister Tilo Große wusste blumig von Gefühl und Vernunft zu berichten und von einer Umfrage, der zufolge 50 Prozent der Petersdorfer an diesem Schritt kein Interesse zeigten, 25 Prozent dafür und 25 Prozent dagegen abgestimmt hätten. Als zuverlässiger Partner würde sich Rodishain erweisen, versprach Bürgermeister Herbert Becker. Stempeda könnte in den kommenden Jahren mit Nordhausen mehr verbinden als der niedrigere Abwasserpreis, hoffte Bürgermeister Hans-Joachim Damrat.
Und so klingelten zum Schluß der öffentlichen Sitzung dann auch die Sektgläser. Für die Stadtverwaltung ist heute der erste Schritt getan. Mittelfristig will und muß die Stadt über mehr als 50.000 stabile Einwohner verfügen. Dafür sind viele Gespräche, viele Flaschen Korn und dann – vielleicht – wieder klingende Sektgläser nötig.
Autor: nnzObwohl heute die Eingemeindungsverträge mit den drei Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Südharz-Hohnstein unterschrieben wurden, hat der Gesetzgeber – das Land Thüringen – das letzte Wort.
Heute jedenfalls wurde erst einmal gegenseitig gelobt, wie wunderbar der Zusammenschluss sei und noch sein könnte. Rund 1.000 Einwohner und die entsprechenden Schlüsselzuweisungen wird Nordhausen mehr haben, sollte das Land zustimmen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) freute sich über die Freiwilligkeit, pries den heutigen Tag als eine Entscheidung für die Zukunft und versprach das Dorf Dorf bleibt, und Stadt bleibt Stadt.
Petersdorfs Bürgermeister Tilo Große wusste blumig von Gefühl und Vernunft zu berichten und von einer Umfrage, der zufolge 50 Prozent der Petersdorfer an diesem Schritt kein Interesse zeigten, 25 Prozent dafür und 25 Prozent dagegen abgestimmt hätten. Als zuverlässiger Partner würde sich Rodishain erweisen, versprach Bürgermeister Herbert Becker. Stempeda könnte in den kommenden Jahren mit Nordhausen mehr verbinden als der niedrigere Abwasserpreis, hoffte Bürgermeister Hans-Joachim Damrat.
Und so klingelten zum Schluß der öffentlichen Sitzung dann auch die Sektgläser. Für die Stadtverwaltung ist heute der erste Schritt getan. Mittelfristig will und muß die Stadt über mehr als 50.000 stabile Einwohner verfügen. Dafür sind viele Gespräche, viele Flaschen Korn und dann – vielleicht – wieder klingende Sektgläser nötig.
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