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Mi, 08:12 Uhr
21.03.2007

Es darf getratscht werden

Nordhausen (nnz). Drei Weiber tratschen zum Amüsement des Publikums über die Vorzüge und Nachteile ihrer Favoriten. Oberspielleiterin Kerstin Weiß, Zirkuspädagogin Steffi Böttcher und Chefdramaturgin Anja Eisner liefern sich morgen einen Wortkampf nach Runden. Der Vorgeschmack dazu in Ihrer nnz.


Den wird der erprobte Schiedsrichter Andreas Nebelung in unblutigen Bahnen halten, so dass die bewährte, international ausgewählte Zuschauerjury glücklich die letzte Entscheidung treffen kann. Morgen steht wieder Weibertratsch im Theater Nordhausen auf dem Spielplan. Kerstin Weiß und Anja Eisner haben sich eine „Neue“ zu den tratschenden Weibern geholt: Steffi Böttcher. Als Chefin des Jugendzirkus Zappelini hat die Zirkuspädagogin erst kürzlich bei der Theaterbiene im Theater ihre Künste demonstriert.

Nun will Steffi Böttcher am Donnerstagabend allerdings nicht mit zirzensischen Leistungen brillieren, sondern den Mann des Monats ins Feld führen. Jedes der drei tratschenden Weiber sucht sich einen Mann aus und will mit ihm beim Publikum punkten. Aber nur einer kann der Mann des Monats werden. Beim letzten Mal wurde es beispielsweise der von Anja Eisner präsentierte: Siegmund Jähn. Und er schrieb dem Intendanten des Theaters Nordhausen folgende Zeilen:

Sehr geehrter Herr Tietje, leider blieben mir nur noch 14 Tage, um mit stolzgeschwellter Brust durch den Monat Februar zu schreiten. Ich fühle mich jedoch von allen Ihren Weibern und den anderen, nebensächlicheren Unterschriftsleistern hoch geehrt und weiß die Aktion zu schätzen. Die Urkunde werde ich zu gegebener Zeit meinen Enkeln vorzeigen und erläutern. Ich gehe davon aus, dass sie in Aussicht lustiger Spielchen den weiten Weg nach Nordhausen wohl nicht scheuen werden. Mit herzlichem Dank und besten Grüßen Sigmund Jähn

Zum Weibertratsch am kommenden Donnerstag sind aber nicht nur Frauen gern gesehene Gäste, auch Männer können für den Mann des Monats stimmen.

„Weibertratsch“ im Theater Nordhausen, Donnerstag, 22. März, 20 Uhr
Autor: nnz

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