Di, 12:39 Uhr
20.03.2007
Rolandnetzwerk gegründet
Nordhausen/Neustadt/Potsdam (nnz). Netzwerke sind heutzutage "in". In Potsdam hat sich gestern ein weiteres Netzwerk gegründet, in dem aus dem Landkreis Nordhausen die Gemeinde Neustadt und die Kreisstadt vertreten sind. Weitere Einzelheiten mit dem bekannten Klick.
Gestern konstituierte sich in Potsdam offiziell das Netzwerk der Roland-Orte. Bürgermeister und Oberbürgermeister von 16 Städten und Gemeinden aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie den Willen zur Zusammenarbeit bei der Pflege des Kulturgutes Roland-Standbilder und auf touristischem Gebiet bekunden.
Gunter Fritsch, Landtagspräsident und Landestourismusverbands-Vorsitzender Brandenburgs wertete die Veranstaltung als Meilenstein für die beteiligten Orte. Schaffen Sie Voraussetzungen, damit möglichst viele Menschen, wandernd, radelnd, reitend oder auch per Auto die Roland-Orte und die Wege zwischen ihnen erleben können, regte Fritsch als Schirmherr der Gründungsveranstaltung an. Alfred Hartenbach, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium ermunterte die Städte und Gemeinden in seinem Grußwort, sich auch über die deutschen Grenzen hinaus mit Rolandstädten im europäischen Ausland zu vernetzen: Der Roland ist ein Paradebeispiel für die europäische Integration.
Die Gründung der Initiative eint eine gute Idee. Vielleicht kann man mit ihr an erfolgreiche Kultur- bzw. Tourismusprojekte anknüpfen - wie zum Beispiel die Straße der Romanik, die ja auch historisch wichtige Stätten Deutschlands miteinander verbindet, sagte Dr. Manfred Schröter, der als ehrenamtlicher Beigeordneter die Stadt Nordhausen vertrat.
Zum Nordhäuser Stadt- und Kornjubiläum Nordhausen jubiliert - Roland trifft Huhn wir die Zusammenarbeit der Rolandstädte konkret sichtbar: Ähnlich wie vor Monaten in der kroatischen Roland-Stadt Dubrovnik sollen auch in Nordhausen an prominenter Stelle die Fahnen sämtlicher europäischer Rolande wehen. Eine erste Fahne haben wir gleich aus Potsdam mitgebracht - sie zeigt den Bremer Roland, so Dr. Schröter.
Roland-Standbilder gehen vermutlich zurück auf den legendenumwobenen Paladin Karls des Großen. Über die Jahrhunderte wurden sie Ausdruck städtischen Bürgerstolzes und erleben derzeit eine Renaissance als kommunale Identifikationssymbole. Gleichzeitig bieten sie einen Anknüpfungspunkt für gemeinsame Marketing-Aktivitäten im Städtetourismus. Bereits seit einem Jahr werden gemeinsame Aktionen im Netzwerk geplant. Vorgesehen sind eine gemeinsame Internetpräsenz, die Schaffung von Erlebnisrouten zwischen den Orten, ein gemeinsamer Bildband und zahlreiche andere Aktivitäten. Ausgegangen war die Initiative zu dem Netzwerk von der Kreisstadt Haldensleben in Sachsen-Anhalt. In der Stadt, die als einzigen einen berittenen Roland hat, befindet sich auch die Geschäftsstelle des Netzwerkes.
Unterschrieben wurde die Erklärung von Bürgermeistern aus folgenden Städten und Gemeinden:
Sachsen
Belgern
Sachsen-Anhalt
Burg, Calbe, Gardelegen, Haldensleben, Plötzky, Zerbst und Stendal
Brandenburg
Brandenburg an der Havel, Perleberg, Potzlow, Prenzlau
Thüringen
Neustadt/Harz, Nordhausen
Oebisfelde unterzeichnet die Erklärung am 20. März. Weiterhin möchten am Netzwerk die Städte Magdeburg, Halle, Crimmitschau, Rinteln und Fritzlar verbunden bleiben.
Autor: nnzGestern konstituierte sich in Potsdam offiziell das Netzwerk der Roland-Orte. Bürgermeister und Oberbürgermeister von 16 Städten und Gemeinden aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie den Willen zur Zusammenarbeit bei der Pflege des Kulturgutes Roland-Standbilder und auf touristischem Gebiet bekunden.
Gunter Fritsch, Landtagspräsident und Landestourismusverbands-Vorsitzender Brandenburgs wertete die Veranstaltung als Meilenstein für die beteiligten Orte. Schaffen Sie Voraussetzungen, damit möglichst viele Menschen, wandernd, radelnd, reitend oder auch per Auto die Roland-Orte und die Wege zwischen ihnen erleben können, regte Fritsch als Schirmherr der Gründungsveranstaltung an. Alfred Hartenbach, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium ermunterte die Städte und Gemeinden in seinem Grußwort, sich auch über die deutschen Grenzen hinaus mit Rolandstädten im europäischen Ausland zu vernetzen: Der Roland ist ein Paradebeispiel für die europäische Integration.
Die Gründung der Initiative eint eine gute Idee. Vielleicht kann man mit ihr an erfolgreiche Kultur- bzw. Tourismusprojekte anknüpfen - wie zum Beispiel die Straße der Romanik, die ja auch historisch wichtige Stätten Deutschlands miteinander verbindet, sagte Dr. Manfred Schröter, der als ehrenamtlicher Beigeordneter die Stadt Nordhausen vertrat.
Zum Nordhäuser Stadt- und Kornjubiläum Nordhausen jubiliert - Roland trifft Huhn wir die Zusammenarbeit der Rolandstädte konkret sichtbar: Ähnlich wie vor Monaten in der kroatischen Roland-Stadt Dubrovnik sollen auch in Nordhausen an prominenter Stelle die Fahnen sämtlicher europäischer Rolande wehen. Eine erste Fahne haben wir gleich aus Potsdam mitgebracht - sie zeigt den Bremer Roland, so Dr. Schröter.
Roland-Standbilder gehen vermutlich zurück auf den legendenumwobenen Paladin Karls des Großen. Über die Jahrhunderte wurden sie Ausdruck städtischen Bürgerstolzes und erleben derzeit eine Renaissance als kommunale Identifikationssymbole. Gleichzeitig bieten sie einen Anknüpfungspunkt für gemeinsame Marketing-Aktivitäten im Städtetourismus. Bereits seit einem Jahr werden gemeinsame Aktionen im Netzwerk geplant. Vorgesehen sind eine gemeinsame Internetpräsenz, die Schaffung von Erlebnisrouten zwischen den Orten, ein gemeinsamer Bildband und zahlreiche andere Aktivitäten. Ausgegangen war die Initiative zu dem Netzwerk von der Kreisstadt Haldensleben in Sachsen-Anhalt. In der Stadt, die als einzigen einen berittenen Roland hat, befindet sich auch die Geschäftsstelle des Netzwerkes.
Unterschrieben wurde die Erklärung von Bürgermeistern aus folgenden Städten und Gemeinden:
Sachsen
Belgern
Sachsen-Anhalt
Burg, Calbe, Gardelegen, Haldensleben, Plötzky, Zerbst und Stendal
Brandenburg
Brandenburg an der Havel, Perleberg, Potzlow, Prenzlau
Thüringen
Neustadt/Harz, Nordhausen
Oebisfelde unterzeichnet die Erklärung am 20. März. Weiterhin möchten am Netzwerk die Städte Magdeburg, Halle, Crimmitschau, Rinteln und Fritzlar verbunden bleiben.


