Mi, 08:53 Uhr
14.03.2007
Liebesinsel in der Schule
Nordhausen/Ellrich (nnz). In der vergangenen Woche startete das Gesundheitsamt Nordhausen in der Ellricher Regelschule das sexualpädagogische Projekt Love Island. Was sich hinter dieser Liebesinsel verbirgt, das hat jetzt die nnz erfahren.
Aids-Beraterin Kathrin Wolff ging mit Schülern der 8. Klasse zu den Themen Sexualität, Liebe, Partnerschaft, HIV und AIDS auf eine 2-tägige Phantasiereise. Partnerschaft, Liebe, Sinnlichkeit und Sexualität stellen einen Lebensbereich dar, der im Jugendalter an Bedeutung gewinnt. Indem Jugendliche ihr Liebesleben bewusst und zufrieden gestalten und sich in ihrer Person bestätigt fühlen, kann ihnen der Weg eines erfüllten und eigenständigen Lebens aufgezeigt werden.
Ziel der Sexualpädagogik ist es, einen kompetenten Umgang mit sich selbst und mit anderen zu erlangen. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf rein sachliche Informationen, sondern bezieht die emotionalen und zwischenmenschlichen Komponenten der Sexualität ein. Vorrangiges Ziel ist es, die Wahrnehmungsfähigkeit, die Kommunikationsfähigkeit und die Handlungsfähigkeit in Bezug auf Lebens- und Liebesdinge Heranwachsender zu fördern.
Das erfordert eine kontinuierliche und langfristig angelegte sexualpädagogische Präventionsarbeit. Eine methodische Herangehensweise, die Sinnlichkeit, Phantasie, Genuss und Träume zulässt, schafft es, entkrampft, sensibel, tolerant und offen mit Jugendlichen über Sexualität zu sprechen.
In spielerischer und kreativer Weise beschäftigten sich die Schüler mit Fragen wie z.B. Was ist für eine gute Partnerschaft wichtig? Was bedeutet Petting? Welche Verhütungsmittel gibt es und wie wende ich diese richtig an? Was ist die Pille danach? Kann ich einen HIV-positiven Menschen umarmen oder mit ihm gemeinsam das gleiche Geschirr benutzen? Wie fühlt sich ein Mensch, der sich mit HIV infiziert hat?
Dieses Projekt wurde vorbereitend auf die Jugendfilmtage am 14. und 15.3.07 im Kino durchgeführt. Aber auch nachbereitend oder unabhängig von der Teilnahme an den Jugendfilmtagen wird dieses Projekt angeboten. So haben sich bereits mehrere Schulen und Einrichtungen angemeldet, welche sich diese außergewöhnliche Form der Sexualpädagogik und Aidsprävention nicht entgehen lassen möchten.
Für Fragen oder weitere Interessenten steht Kathrin Wolff unter 03631/911186 gern zur Verfügung.
Autor: nnzAids-Beraterin Kathrin Wolff ging mit Schülern der 8. Klasse zu den Themen Sexualität, Liebe, Partnerschaft, HIV und AIDS auf eine 2-tägige Phantasiereise. Partnerschaft, Liebe, Sinnlichkeit und Sexualität stellen einen Lebensbereich dar, der im Jugendalter an Bedeutung gewinnt. Indem Jugendliche ihr Liebesleben bewusst und zufrieden gestalten und sich in ihrer Person bestätigt fühlen, kann ihnen der Weg eines erfüllten und eigenständigen Lebens aufgezeigt werden.
Ziel der Sexualpädagogik ist es, einen kompetenten Umgang mit sich selbst und mit anderen zu erlangen. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf rein sachliche Informationen, sondern bezieht die emotionalen und zwischenmenschlichen Komponenten der Sexualität ein. Vorrangiges Ziel ist es, die Wahrnehmungsfähigkeit, die Kommunikationsfähigkeit und die Handlungsfähigkeit in Bezug auf Lebens- und Liebesdinge Heranwachsender zu fördern.
Das erfordert eine kontinuierliche und langfristig angelegte sexualpädagogische Präventionsarbeit. Eine methodische Herangehensweise, die Sinnlichkeit, Phantasie, Genuss und Träume zulässt, schafft es, entkrampft, sensibel, tolerant und offen mit Jugendlichen über Sexualität zu sprechen.
In spielerischer und kreativer Weise beschäftigten sich die Schüler mit Fragen wie z.B. Was ist für eine gute Partnerschaft wichtig? Was bedeutet Petting? Welche Verhütungsmittel gibt es und wie wende ich diese richtig an? Was ist die Pille danach? Kann ich einen HIV-positiven Menschen umarmen oder mit ihm gemeinsam das gleiche Geschirr benutzen? Wie fühlt sich ein Mensch, der sich mit HIV infiziert hat?
Dieses Projekt wurde vorbereitend auf die Jugendfilmtage am 14. und 15.3.07 im Kino durchgeführt. Aber auch nachbereitend oder unabhängig von der Teilnahme an den Jugendfilmtagen wird dieses Projekt angeboten. So haben sich bereits mehrere Schulen und Einrichtungen angemeldet, welche sich diese außergewöhnliche Form der Sexualpädagogik und Aidsprävention nicht entgehen lassen möchten.
Für Fragen oder weitere Interessenten steht Kathrin Wolff unter 03631/911186 gern zur Verfügung.


