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Di, 11:20 Uhr
06.03.2007

Kritik wird ernst genommen

Nordhausen (nnz). Die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) hat seit der Gründung der ARGE großen Wert auf ein umfassendes Qualitätsmanagement gelegt. So werden in festen Zeitabständen die Beschwerden und Kritiken der Kunden ausgewertet und analysiert...


Besonders in den zurückliegenden Wochen ist die Kritik an der Arbeitsweise der Behörde stärker geworden. Jetzt wurden erste Schlussfolgerungen gezogen, die in den nächsten Wochen umgesetzt werden. Nach dem Auszug der Familienkasse aus den Räumen der Agentur für Arbeit kann die neue Organisationsstruktur auch räumlich umgesetzt werden. „Wir werden alle Leistungen in der Beratung und Vermittlung zusammenführen, dazu werden wir das so genannte Territorialprinzip einführen“, erläutert ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller die Neuerungen. Die Kunden aus einem Territorium, zum Beispiel einer Verwaltungsgemeinschaft, werden dann an einer gemeinsamen Stelle zusammengeführt. „Somit gestalten wir die Schnittstellen wesentlich effektiver“.

Nach der Analyse des Vorjahres hat sich herauskristallisiert, dass rund ein Viertel aller Vorsprachen mit der jeweiligen Wohnungssituation zusammenhängen. So müssen gerade die Kunden, die über Wohneigentum (Einfamilienhaus, Eigentumswohnung) verfügen, sehr oft die ARGE aufsuchen und Anträge stellen. Hierfür soll eine spezielle Arbeitsgruppe für die Kosten der Unterkunft installiert werden, quasi eine Anlaufstelle für alle Kunden.

Neuanträge werden dann nur noch im Erdgeschoß der Arbeitsagentur in der Uferstraße abgegeben, hier gibt es auch erste Informationen, hier können Termine mit den zuständigen Mitarbeitern vereinbart werden. Durch das Mehr an Räumlichkeiten soll sich auch die Gesprächsatmosphäre deutlich verbessern. Dadurch erhofft sich Müller unter anderem auch die Verringerung der Fehlerquote bei der Bearbeitung der unterschiedlichsten Geschäftsvorfälle.

Im vergangenen Jahr mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ARGE allein im Leistungsbereich 42.000 Postvorgänge bearbeiten, hinzu kamen 18.000 verschickte und zuvor bearbeitete Leistungsbescheide. 2.000 davon waren ablehnender Art. Die Mitarbeiter/innen der Leistungsabteilung hatten darüber hinaus noch annähernd 6.000 Überprüfungsmitteilungen zu bearbeiten.

Die veränderten Abläufe in der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen werden im März für die Kunden spürbar sein.
Autor: nnz

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