Sa, 15:57 Uhr
17.02.2007
Forderung bekräftigt
Nordhausen (nnz). Die Liberalen im Landkreis Nordhausen wollen sich künftig mehr in die politische Diskussion einmischen. Sie wollen zuerst aber eine Führungsposition im Landratsamt eliminieren. Die nnz mit Einzelheiten.
Anfang Februar wurde durch die Kreismitgliederversammlung der Kreisvorstand der FDP neu gewählt. Claus Peter Roßberg als Vorsitzender, seine Stellvertreterin Franka Hitzing sowie Andreas Klaschka als Schatzmeister wurden mit großer Mehrheit ihren Ämtern bestätigt.
In seiner ersten Sitzung nach der Wahl setzte der Vorstand deutliche Akzente für die politische Arbeit der FDP im Landkreis Nordhausen. So bestehe nach Meinung des Kreisvorstandes zukünftig keine Notwendigkeit für die Besetzung einer hauptamtlichen Stelle der 2. Beigeordneten im Landkreis. Dies werde verständlich aus der Tatsache der weiterhin sinkenden Bevölkerungszahl sowie der Reduzierung des Personals in den Verwaltungen. Den Verzicht auf eine 2. Beigeordnete sieht die FDP als konkreten Beitrag zur Kostensenkung der Verwaltung im Interesse der Bürger des Landkreises.
Zukünftig werde die FDP verstärkt in der aktuellen Diskussion zur Kreis- und Schulumlage im Landkreis Nordhausen ihren konstruktiven Standpunkt vertreten. Nur wie der sich darstellt, das wurde in der Pressemitteilung nicht geschrieben. Außerdem waren die mangelhafte materielle Ausstattung der Schulen im Landkreis, die Entwicklung der Wirtschaftsförderung sowie die perspektivische Gebietsreform in Nordthüringen Themen der Vorstandssitzung.
Franka Hitzing betonte, dass eine Gebietsreform von den betroffenen Bürgern gewollt in gewachsenen Strukturen erfolgen muss, in welchen sich die Bürger auch wieder finden. Nach ihrer Auffassung stellen die Eingemeindungen von unten nach oben den einzigen demokratischen Weg dar, auf dem die Würde der Gemeinden und ihrer Bürger gewahrt wird. Die Kommunen sind die Keimzelle der Demokratie, so Hitzing wörtlich.
Im Verlauf der Sitzung wurden weiterhin zwei neue Mitglieder in die FDP aufgenommen.
Autor: nnzAnfang Februar wurde durch die Kreismitgliederversammlung der Kreisvorstand der FDP neu gewählt. Claus Peter Roßberg als Vorsitzender, seine Stellvertreterin Franka Hitzing sowie Andreas Klaschka als Schatzmeister wurden mit großer Mehrheit ihren Ämtern bestätigt.
In seiner ersten Sitzung nach der Wahl setzte der Vorstand deutliche Akzente für die politische Arbeit der FDP im Landkreis Nordhausen. So bestehe nach Meinung des Kreisvorstandes zukünftig keine Notwendigkeit für die Besetzung einer hauptamtlichen Stelle der 2. Beigeordneten im Landkreis. Dies werde verständlich aus der Tatsache der weiterhin sinkenden Bevölkerungszahl sowie der Reduzierung des Personals in den Verwaltungen. Den Verzicht auf eine 2. Beigeordnete sieht die FDP als konkreten Beitrag zur Kostensenkung der Verwaltung im Interesse der Bürger des Landkreises.
Zukünftig werde die FDP verstärkt in der aktuellen Diskussion zur Kreis- und Schulumlage im Landkreis Nordhausen ihren konstruktiven Standpunkt vertreten. Nur wie der sich darstellt, das wurde in der Pressemitteilung nicht geschrieben. Außerdem waren die mangelhafte materielle Ausstattung der Schulen im Landkreis, die Entwicklung der Wirtschaftsförderung sowie die perspektivische Gebietsreform in Nordthüringen Themen der Vorstandssitzung.
Franka Hitzing betonte, dass eine Gebietsreform von den betroffenen Bürgern gewollt in gewachsenen Strukturen erfolgen muss, in welchen sich die Bürger auch wieder finden. Nach ihrer Auffassung stellen die Eingemeindungen von unten nach oben den einzigen demokratischen Weg dar, auf dem die Würde der Gemeinden und ihrer Bürger gewahrt wird. Die Kommunen sind die Keimzelle der Demokratie, so Hitzing wörtlich.
Im Verlauf der Sitzung wurden weiterhin zwei neue Mitglieder in die FDP aufgenommen.

