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Do, 12:42 Uhr
15.02.2007

Wölfe wollen Platz Drei verteidigen

Nordhausen (nnz). Ein Blick auf den Spielplan verrät es, die Saison in der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost geht in die entscheidende Phase. Mittendrin im heißen Kampf um den dritten Platz sind die Harzer Wölfe. Am Wochenende wollen die Wölfe nun ihre Ausgangsposition weiter ausbauen.


Zunächst ist am Freitag die SG Niesky/Weißwasser im Wurmbergstadion zu Gast (Beginn 20 Uhr), am Sonntag führt die Reise dann zu FASS Berlin, Beginn in Wedding ist zur ungewohnt frühen Zeit um 13:30 Uhr. Auch wenn die beiden Gegner in der Tabelle deutlich hinter den Wölfen stehen, so warnt Trainer Jan Furo doch vor deren Stärken: „Es gibt in der Liga kein Team, wo man die Punkte locker einplanen kann. Gerade die hinteren der Tabelle können befreit aufspielen.“ Die Marschroute der Harzer ist somit klar. „Wir müssen sofort zeigen, dass gegen uns nichts zu holen ist“, sagt Furo.

Die volle Punkteausbeute, es wäre ein weiterer Schritt, um am Ende der Saison tatsächlich auf dem dritten Rang zu stehen. „Nach der ganzen Vorgeschichte wäre das eine Sensation. Aber wir werden alles dafür tun“, so Furo. Erfurt und Halle, die unmittelbaren Verfolger der Wölfe, sollen auf Distanz gehalten werden. „Jeder guckt nun auch etwas auf den Anderen, jeder Punkt wird enorm wichtig“, berichtet der Wölfe-Trainer.

Allerdings hat Furo derzeit Sorgen, muss vor dem Wochenende die Angriffsreihen wieder umstellen. Gegen Niesky fehlt wegen einer Sperre Martin Juza. Ebenfalls noch nicht wieder fit ist Pavel Vait. Furo: „Er fehlt in der Defensive unheimlich, aber das müssen wir kompensieren.“ Schlechte Nachrichten erreichten den Trainer auch von Tobias Bannach. Nachdem für Alexander Deibert und Nic Waldner verletzungsbedingt bereits beendet ist, hat es nun auch Bannach getroffen. Der Torwart fällt mit einem Handbruch aus, das Saisonaus ist wahrscheinlich. „Wir müssen diese Ausfälle durch Zusammenhalt und Kampf ausgleichen. Das wir trotzdem so gut stehen, ist eine starke Leistung“, findet der Trainer.

Gegen die Lausitzer haben die Wölfe im bisherigen Saisonverlauf alle Spiele gewonnen, mussten dabei aber teilweise hart um die Punkte kämpfen. Zuletzt machte der Aufsteiger aus Niesky durch ein deutliches 7:3 über Schönheide von sich reden. Interessant ist besonders das Torhüter-Duo der SG mit dem ehemaligen DDR-Auswahltorwart Thomas Bresagk und der erst 18-Jährigen aktuellen Nationaltorhüterin Ivonne Schröder. Gegen FASS Berlin ist die Wölfe-Bilanz derzeit noch ausgeglichen. In den vergangenen Spielen zeigten die Berliner zwar abfallende Form, doch gerade angeschlagene Gegner sind meistens besonders gefährlich.

Einlass in das Wurmbergstadion ist übrigens am Freitag gegen die SG Niesky/Weißwasser ab 18:30 Uhr, zuvor ist das Eisstadion noch durch die Eislaufdisco belegt. Da bereits um 19 Uhr das erste Set von „Black Situation“ startet, ist ein frühes Erscheinen zu empfehlen.
Autor: nnz

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