Di, 15:57 Uhr
30.01.2007
Personalpolitik bereitet Ärger
Nordhausen (nnz). Nach Ansicht der SPD steht die Personalpolitik des Landrates Joachim Claus (CDU) steht seit Jahren in der Kritik des Kreistages. Jetzt gibt es erneut Unmut bei den Kreistagsmitgliedern über die unabgesprochene Ausbildungseinstellung für 2007, meint Dagmar Becker.
Stein des Anstoßes ist jetzt die letzte öffentliche Stellenausschreibung, wonach der Landrat ab 2007 einem möglichen Bewerber ein sozialwissenschaftliches Studium an der Berufsakademie in Gera bezahlen will. "In der Vergangenheit wurden die Zielsetzungen für die Ausbildungsplätze in der Landkreisverwaltung immer im Kreisausschuss abgesprochen, einen Beschluss zur Studiumsfinanzierung kenne ich allerdings nicht", erläuterte die SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Becker, die sich bereits gestern im Kreisausschuss über die Verfahrensweise mokierte.
Aus Sicht der Sozialdemokraten ist es aufgrund der schlechten Lage des Kreishaushaltes nicht hinnehmbar, dass der Landkreis jemandem die nächsten Jahre das Studium finanziert. "Die Kreisverwaltung ist nicht mal in der Lage, für die vorhandenen Mitarbeiter die notwendigen Fortbildungskosten aufzubringen und da kommt der Landrat mit solch einer Ausschreibung", erklärte Becker ihren Unmut.
Die SPD-Kreistagsfraktion sieht es vielmehr als Ziel an, dass in der Landkreisverwaltung auch Stellen für Absolventen der Fachhochschule Nordhausen bereitgestellt werden. Auch wollen die Sozialdemokraten erreichen, dass mehr Ausbildungsstellen für die Verwaltungsfachangestellten offeriert werden. Diese Ausbildung ist für Schulabgänger der 10. Klasse geeignet, welche ja schließlich ohne Abitur kein alternatives Studium aufnehmen können.
Autor: nnzStein des Anstoßes ist jetzt die letzte öffentliche Stellenausschreibung, wonach der Landrat ab 2007 einem möglichen Bewerber ein sozialwissenschaftliches Studium an der Berufsakademie in Gera bezahlen will. "In der Vergangenheit wurden die Zielsetzungen für die Ausbildungsplätze in der Landkreisverwaltung immer im Kreisausschuss abgesprochen, einen Beschluss zur Studiumsfinanzierung kenne ich allerdings nicht", erläuterte die SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Becker, die sich bereits gestern im Kreisausschuss über die Verfahrensweise mokierte.
Aus Sicht der Sozialdemokraten ist es aufgrund der schlechten Lage des Kreishaushaltes nicht hinnehmbar, dass der Landkreis jemandem die nächsten Jahre das Studium finanziert. "Die Kreisverwaltung ist nicht mal in der Lage, für die vorhandenen Mitarbeiter die notwendigen Fortbildungskosten aufzubringen und da kommt der Landrat mit solch einer Ausschreibung", erklärte Becker ihren Unmut.
Die SPD-Kreistagsfraktion sieht es vielmehr als Ziel an, dass in der Landkreisverwaltung auch Stellen für Absolventen der Fachhochschule Nordhausen bereitgestellt werden. Auch wollen die Sozialdemokraten erreichen, dass mehr Ausbildungsstellen für die Verwaltungsfachangestellten offeriert werden. Diese Ausbildung ist für Schulabgänger der 10. Klasse geeignet, welche ja schließlich ohne Abitur kein alternatives Studium aufnehmen können.

