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Do, 13:04 Uhr
25.01.2007

Gewalt an Schulen? Nein Danke!

Nordhausen (nnz). Konflikte wird es immer geben. Auf dem Weg durch Kindheit und Jugend können sie sogar durchaus konstruktiv und anregend sein. Zu einem Probleme entwickeln sich Konflikte immer nur dann, wenn sie nicht angemessen gelöst werden oder sich gar zu Beleidigungen, Verletzungen und Gewalt aufschaukeln. Auch an Nordhäuser Schulen.


Schlagzeilen wie „Jugendbande treibt ihr Unwesen“, „Kinder als Mörder: Am PC übten sie das Töten“ sind jedem bekannt. Sich jederzeit fair zu verhalten, ist gar nicht so einfach. Häufig werden schon kleine Kinder mit Situationen konfrontiert, in denen ein Konflikt sehr schnell in Gewalt umschlägt. Und was dann ...?

"Immer wieder werden Kinder und Jugendliche Opfer von Kriminalität oder werden schon in jungen Jahren selbst zum Täter", erklärt hierzu Katrin Benneckenstein, Außenstellenleiterin des WEISSEN RING e.V. in Nordhausen. „Deshalb muss man sich mit dieser Problematik auseinandersetzen.“ Eltern und Erzieher können einiges dazu tun, damit Kinder nicht „außer Rand und Band“ geraten. Die Erwartungen, die in diesem Zusammenhang an die verschiedenen Erziehungsverantwortlichen und pädagogischen Einrichtungen herangetragen werden, wachsen ständig. Vor diesem Hintergrund hat die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbuchverlag eine Kinderbuchreihe entwickelt, die sich an Kindergärten, andere Tagesstätten und an Eltern wendet und sich mit dem Thema Gewaltprävention beschäftigt.

Der WEISSE RING e.V. arbeitet aktiv mit der hiesigen Polizeidirektion, dem Jugendamt beim Landratsamt Nordhausen, dem Familienzentrum des Jugendsozialwerkes e. V. u.a. Beratungsstellen zusammen und ist daher auch in der Lage, Veranstaltung zur Gewaltprävention für alle Altersgruppen anzubieten. „Wir müssen mehr tun, um unsere Kinder zu schützen’“, so Katrin Benneckenstein „und bieten daher allen Kindergärten und Schulen im Landkreis und in der Stadt Nordhausen an, z. B. im Rahmen der im II. Halbjahr stattfindenden schulischen Projekttage, zum Thema „Wege aus der Gewalt“ zu referieren, diskutieren und mit Rat und Hilfe beizustehen.“

Für weitere Informationen oder Terminabsprachen steht Katrin Benneckenstein gern unter der Telefonnummer 03631/901621 oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Autor: nnz

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