Fr, 09:01 Uhr
12.01.2007
Arbeitslosigkeit verringert
Nordhausen (nnz). Auch hinter den Mitarbeitern der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen liegt das Jahr 2006. Die nnz hat aus diesem Grund die wichtigsten Zahlen zusammengetragen. Und: Die können sich durchaus sehen lassen.
Zum Ende des Jahres 2006 gab es im Landkreis Nordhausen 6.515 Bedarfsgemeinschaften (6.587). Wie die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) mitteilte, waren das rund 1.300 weniger als noch zu Beginn des vergangenen Jahres. Vor allem die so genannten Single-Bedarfsgemeinschaften entwickelten sich von 4.080 im Januar 2006 auf 3.208 im Dezember zurück. Hier zeigten die zum August 2006 eingetretenen Novellierungen des Sozialgesetzbuches II ihre Auswirkungen.
Die Anzahl der Personen, die in den Bedarfsgemeinschaften leben und von den Mitarbeitern der ARGE betreut werden ist im Jahresverlauf von 12.810 (Januar) auf 12.415 (Dezember) zurückgegangen. Nahezu gleich geblieben ist die Zahl der nichterwerbsfähigen hilfebedürftigen Personen. Sie lag im vergangenen Monat 2.804. Im Dezember vergangenen Jahres waren damit 13,3 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Nordhausen als hilfebedürftig einzustufen (13,37%). Vor einem Jahr waren es 13,63 Prozent.
Die durchschnittliche Geldleistung für eine Person in einer Bedarfsgemeinschaft wurde im Dezember 2006 mit 412 Euro (421 Euro) ausgewiesen. Davon entfielen unter anderem 167 Euro auf das Arbeitslosengeld II (170 Euro) sowie 117 Euro auf die Kosten für Unterkunft und Heizung (117 Euro).
Als besonders erfreulich wird seitens der Geschäftsleitung der Arbeitsgemeinschaft die Tatsache eingeschätzt, dass die Anzahl der Leistungsempfänger im Arbeitslosengeld II unter 25 Jahre rückläufig ist. Während im Dezember 2006 417 junge Frauen und Männer Leistungen erhielten, so waren es noch zu Beginn dieses Jahres 675.
Auch die arbeitsmarktpolitischen Instrumente konnten sowohl in ihrer Qualität als auch in ihrer Quantität im Verlaufe des vergangenen Jahres ausgebaut werden. Die Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wurden im Haushaltsjahr 2006 überwiegend für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Job),Sonstige weitere Leistungen (darunter fallen individuelle Hilfen zur Eingliederung auf den 1. Arbeitsmarkt),Fortbildung und Eingliederungszuschüsse eingesetzt. Dadurch erhielten etwa 5.000 Personen Leistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung durch die ARGE.
Durch den gezielten Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Elemente konnte die Arbeitslosigkeit bei Hartz IV Empfängern um über 1.000 Personen im Jahresverlauf gemindert werden. Ebenso gelang es, rund 2.000 Hilfeempfänger wieder Zugang zum ersten Arbeitsmarkt oder einen Weg in die Selbständigkeit bzw. Ausbildung zu schaffen.
Autor: nnzZum Ende des Jahres 2006 gab es im Landkreis Nordhausen 6.515 Bedarfsgemeinschaften (6.587). Wie die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) mitteilte, waren das rund 1.300 weniger als noch zu Beginn des vergangenen Jahres. Vor allem die so genannten Single-Bedarfsgemeinschaften entwickelten sich von 4.080 im Januar 2006 auf 3.208 im Dezember zurück. Hier zeigten die zum August 2006 eingetretenen Novellierungen des Sozialgesetzbuches II ihre Auswirkungen.
Die Anzahl der Personen, die in den Bedarfsgemeinschaften leben und von den Mitarbeitern der ARGE betreut werden ist im Jahresverlauf von 12.810 (Januar) auf 12.415 (Dezember) zurückgegangen. Nahezu gleich geblieben ist die Zahl der nichterwerbsfähigen hilfebedürftigen Personen. Sie lag im vergangenen Monat 2.804. Im Dezember vergangenen Jahres waren damit 13,3 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Nordhausen als hilfebedürftig einzustufen (13,37%). Vor einem Jahr waren es 13,63 Prozent.
Die durchschnittliche Geldleistung für eine Person in einer Bedarfsgemeinschaft wurde im Dezember 2006 mit 412 Euro (421 Euro) ausgewiesen. Davon entfielen unter anderem 167 Euro auf das Arbeitslosengeld II (170 Euro) sowie 117 Euro auf die Kosten für Unterkunft und Heizung (117 Euro).
Als besonders erfreulich wird seitens der Geschäftsleitung der Arbeitsgemeinschaft die Tatsache eingeschätzt, dass die Anzahl der Leistungsempfänger im Arbeitslosengeld II unter 25 Jahre rückläufig ist. Während im Dezember 2006 417 junge Frauen und Männer Leistungen erhielten, so waren es noch zu Beginn dieses Jahres 675.
Auch die arbeitsmarktpolitischen Instrumente konnten sowohl in ihrer Qualität als auch in ihrer Quantität im Verlaufe des vergangenen Jahres ausgebaut werden. Die Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wurden im Haushaltsjahr 2006 überwiegend für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Job),Sonstige weitere Leistungen (darunter fallen individuelle Hilfen zur Eingliederung auf den 1. Arbeitsmarkt),Fortbildung und Eingliederungszuschüsse eingesetzt. Dadurch erhielten etwa 5.000 Personen Leistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung durch die ARGE.
Durch den gezielten Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Elemente konnte die Arbeitslosigkeit bei Hartz IV Empfängern um über 1.000 Personen im Jahresverlauf gemindert werden. Ebenso gelang es, rund 2.000 Hilfeempfänger wieder Zugang zum ersten Arbeitsmarkt oder einen Weg in die Selbständigkeit bzw. Ausbildung zu schaffen.

