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Do, 11:26 Uhr
04.01.2007

Volle Häuser - etwas Optimismus

Nordhausen (nnz). Auch im vergangenen Jahr war die Nachfrage nach Vorstellungen und Konzerten der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH über die Weihnachtsfeiertage wieder außergewöhnlich hoch. Ein Resümee in Ihrer nnz.


Das 4. Sinfoniekonzert mit weihnachtlichem Programm, die beiden letzten Vorstellungen des Musicals "Anything Goes", "Der Freischütz", Beethovens IX. Sinfonie zum Jahreswechsel, Die Benatzky-Operetten-Ausgrabung "Die drei Musketiere" vor Weihnachten sowie die beiden Vorstellungen am Silvestertag und das Neujahrskonzert des Loh-Orchesters waren ausverkauft. Auch für die Wiederholung des Neujahrskonzerts im Theater Nordhausen am 5.1. bekommt man allenfalls noch mit Glück nicht abgeholte Karten.

"Wir konnten längst nicht alle Kartenwünsche befriedigen", so Intendant Lars Tietje. "Wir freuen uns, dass trotz der nun seit fast einem halben Jahr unsicheren Zukunft unseres Hauses uns unser Publikum ungeteilten Zuspruch erfahren lässt. Die Stimmung an all' diesen Abenden war toll!"

Nun kehrt wieder etwas Ruhe in das Haus in der Käthe-Kollwitz-Straße und in das Loh ein. Und die brauchen die Künstler jetzt, denn das nächste große Projekt ist bereits in Vorbereitung: CHESS, das Musical der beiden ABBA-Männer Benny und Björn mit dem Hit "One Night In Bangkok" hat bereits am 2. Februar Premiere. Zum ersten Mal wird dieses Musical voller Ohrwürmer im ABBA-Sound in den neuen Bundesländern produziert. "Eine besondere Herausforderung für ein Stadttheater", so Tietje. "Wir haben wieder unser bei 'Jesus Christ Superstar' und 'Anything Goes' erfolgreiches Musical-Team Joseph Olefirowicz (Musikalische Leitung) und Iris Limbarth (Regie) auf dieses Stück angesetzt!"

Beim Neujahrsempfang der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH äußerte sich der Intendant optimistisch, dass es in den nächsten Monaten zu einem zufriedenstellenden Finanzierungsvertrag zwischen dem Freistaat und den vier Theater-Trägern kommen wird. Er sei froh, dass das Land Thüringen nun mit seinem Vertragsangebot und den Äußerungen des Ministerpräsidenten kurz vor Weihnachten von den Absichten, das Haus zu schließen, abgekommen ist und nun über den Erhalt des Nordthüringer Kulturunternehmens verhandeln möchte.
Autor: nnz

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