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Mi, 13:17 Uhr
03.01.2007

Getanzter Exportschlager

Nordhausen (nnz). Seit 27 Jahren hat sich das Budapester Frühlingsfestival zum international geschätzten, größten Kulturfestival Ungarns entwickelt. Ausstellungen, Opern- und Operettengastspiele, Jazz- sowie Klassikkonzerte und Tanzaufführungen stehen auf dem Plan des Festivals...


Vier verschiedene Tanzprogramme gibt es in diesem Jahr zum Festival: Das Ungarische Nationalballett bringt „Vom Winde verweht“ zur Premiere, Maria Serrano & Kálmán Balogh präsentieren die Begegnung von spanischem Flamenco und ungarischer Zigeunermusik, Les Ballets de Monte-Carlo reisen mit Prokofjews Klassiker „Romeo und Julia“ an, und im vierten Tanzprogramm ist die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen zu sehen! Sándor Németi, seit Sommer Tänzer in Nordhausen, hatte im Vorjahr einen Wettbewerb junger Choreographen gewonnen und damit eine Einladung zum diesjährigen Frühlingsfestival. Gemeinsam mit der Nordhäuser Ballettdirektorin Jutta Wörne kreierte er eine dreiviertelstündige Auseinandersetzung mit dem katalanischen bildenden Künstler Joan Miró.

Jutta Wörne konnte in die neue Arbeit ihre Erfahrungen bei der Erarbeitung des Tanzabends „TanzMiró“ einbringen, so dass die neue Arbeit den folgerichtigen Titel „TanzMiró + more“ trägt. Am 23. März ist es soweit, dann findet die einmalige Aufführung der neuen Choreographie, in der die gesamte Kompanie tanzt, im Budapester Thália-Theater statt.

In Rudolstadt kann man das Nordhäuser Ballett bis dahin noch mit dem „Original“ sehen. Ab 6. Januar gastiert die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen mit „TanzMiró“ im Theater Rudolstadt.
Autor: nnz

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