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Mo, 14:30 Uhr
21.01.2002

Teilnehmer am Wettbewerb stehen fest

Nordhausen (nnz). Trotz Millioneninvestitionen bestimmen sie zum Teil immernoch das Alltagsbild vieler ostdeutscher Städte: öde Plattenbauten und unschöne Fassaden. Ein Wettbewerb soll dieses Bild verändern. nnz sagt Ihnen, wer daran teilnimmt.


„Stadtumbau Ost ­ für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ so das Motto des bundesweiten Wettbewerbs zur Verbesserung der Wohnbedingungen im „Osten“. Jetzt steht fest, wer an diesem Wettbewerb teilnimmt. Kurt Bodewig, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: „Der Andrang war groß. Es nehmen sogar mehr Kommunen teil, als wir vorgesehen haben. Von ursprünglich 200 werden nunmehr in Abstimmung mit den Ländern 263 Kommunen und 10 Stadtgebiete Berlins zugelassen.“ Gestützt wird dieses Unternehmen vom Bund. Die Kommunen werden in gemeinsamen Workshops integrierte Stadtentwicklungskonzepte erarbeiten oder bereits vorhandene Ansätze weiterentwickeln. Diese Konzepte dienen dazu, Lösungen und Wege aufzuzeigen, wie der Wohnungsleerstand zu beseitigen ist und attraktive Städte sowie Gemeinden gesichert werden können.

Die Zuversicht zum Gelingen dieses Projektes ist groß. Nicht nur, dass der Wettbewerb dabei helfen soll, den wohnungswirtschaftlichen Strukturwandel zu meistern, sondern von dieser „Revitalisierung“ profitieren auch die Menschen und die örtliche Wirtschaft davon. Sowohl finanziell als auch mit Unterstützung in Rat und Tat steht der Bund den einzelnen Kommunen beiseite. Die Starterkonferenz wird noch in diesem Monat in den einzelnen Kommunen beginnen. Der Wettbewerb endet im September diesen Jahres mit der Auszeichnung des besten Stadtentwicklungskonzeptes und mit Preisen in Höhe von 10.000 bis 50.000 Euro (20.000 bis 100.000 Mark) dotiert.

Mit dabei von den teilnehmenden thüringischen Kommunen sind die Städte Nordhausen, Artern, Roßleben, Sondershausen, Bad Langensalza, Heiligenstadt und Mühlhausen (Mühlhausen allerdings ohne Bundeszuschuss). Nähere Informationen und die vollständige Liste der zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer sind auf den Internet-Seiten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen unter der Adresse www.bmvbw.de erhältlich.
Autor: nnz

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