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Fr, 11:29 Uhr
29.12.2006

nnz-Betrachtung: Unerfüllbarer Wunsch

Nordhausen (nnz). Das Ende des Jahres 2006 naht mit großen Schritten. Überall werden die unterschiedlichsten Wünsche ausgesprochen, denen sich auch die nnz natürlich anschließen will. Ein Wunsch allerdings würde eine mittlere Katastrophe auslösen.


Erst einmal zum Normalen. Im Jahr 2006 konnte sich Ihre „Neue Nordhäuser Zeitung“ weiter festigen und zulegen. 370.000 Klicks verzeichneten wir durchschnittlich je Monat auf unseren Seiten. Damit gehört die nnz zu den stärksten lokalen Online-Portalen in Nordthüringen. Ein Erfolg, den die nnz-Macher vor allem Ihnen, den Nutzern dieses Angebotes, zu verdanken haben. Wir hingegen haben versucht, Sie über die wichtigsten Ereignisse der Nordhäuser Region zu informieren. Das sollte kompetent, seriös und schnell gehen. Mehr als 4.000 Artikel konnten in diesem Jahr der Datenbank der nnz hinzugefügt werden. Sie, liebe Leser, haben nun die Möglichkeit, im Archiv Ihrer nnz in über 26.000 Artikeln, Dokumentationen, Bilder-Galerien oder Forum-Beiträgen zu „stöbern“.

Für das kommende Jahr haben sich die nnz-Macher wieder viel vorgenommen. Wir werden unser Angebot erweitern, die Arbeiten für die Integration von Video-Clips laufen bereits. Eine Voraussetzung dafür war „der Umzug“ auf einen neuen, größeren und leistungsstärkeren Server. Lassen Sie sich also im Jahr 2007 wieder überraschen.

Unser Dank gilt auch all unseren Partnern, die mit der Schaltung eines Werbe-Banners die finanziellen Grundlagen für die bisherige und zukünftige Gestaltung dieses Online-Informationsportals möglich machten. Bedanken wollen wir uns selbstverständlich bei den Lesern, die sich in die Berichterstattung in Ihrer nnz „einmischten“. Sei es durch Hinweise, Informationen, Kritik oder eigene Beiträge in Wort und Bild. Gerade hier wird der Geburtsgedanke der nnz deutlich. Wir wollten vor mehr als sechs Jahren nicht nur ein Informationsportal in die mediale Welt setzen, sondern auch ein Portal, das man für die Verbreitung von eigenen Gedanken und Sichtweisen nutzen kann. Machen Sie davon auch im nächsten Jahr rege davon Gebrauch.

Wir, die nnz-Redaktion und die Agentur wirsinds, wünschen Ihnen für das kommende Jahr viel Glück, persönlichen Erfolg und natürlich Gesundheit.

Doch gerade bei Letzterem wird eigentlich deutlich, wie man mit Wünschen umgehen kann. Natürlich wünschen wir Ihnen eine große Portion Gesundheit. Was aber passiert denn, wenn man sich diesen Wunsch etwas näher ansieht? Was würde sein, wenn die Menschen gesund werden und bleiben?

Ein System würde zusammenbrechen. Die Krankenkassen, von denen es „ein wenig zu viele gibt“, könnte sich vor Einnahmen und zurückgehenden Ausgaben kaum retten. Niedergelassene Haus- und Fachärzte hätten kaum noch Patienten. Viele würden vor dem finanziellen Ruin stehen. Gleiches würde für Apotheken oder Krankenhäuser gelten. Die Kundschaft, früher Patient genannt, würde ausbleiben. Man ist ja schließlich gesund.

An der Börse würde es zu einem Crash kommen. Die notierten Pharmaunternehmen müssten in ihren Quartalsberichten satte Verluste ausweisen. Massenentlassungen würden drohen, die Gehälter und Extravergütungen von Vorständen und Aufsichtsräten würden in die Tiefe krachen. Eine schöne gesunde Welt würde verheerende Auswirkungen mit sich bringen. Und schließlich hätten unsere Politiker ein Thema weniger, mit dem sie sich auseinandersetzen und ihre 20-Sekunden-Statements runterrasseln müssten.

Es bleibt also ein frommer Wunsch mit der Gesundheit, wir wollen schließlich nicht am System rütteln, von dem alle wichtigen Menschen sagen, es gebe zu ihm keine Alternative.

Also, liebe nnz-Leser: Was bleibt uns übrig? Wir wünschen Ihnen allen ein Super-Jahr 2007. Und: Seien Sie rücksichtslos gegenüber dem System. Bleiben Sie gesund.
Ihr Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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