Do, 14:47 Uhr
28.12.2006
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Nordhausen (nnz). In Thüringen stiegen die Verbraucherpreise von Mitte November bis Mitte Dezember um 0,8 Prozent. Das ist der höchste Preisanstieg der letzten zwölf Monate. Die Einzelheiten wie immer mit einem einzigen Klick.
Das Leben in Thüringen ist wieder teuerer geworden. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen die Verbraucherpreise von Mitte November bis Mitte Dezember um 0,8 Prozent auf einen Indexstand von 111,7 auf der Basis Jahresdurchschnitt 2000=100.
Das ist der höchste Preisanstieg der letzten zwölf Monate. Der Anstieg um 0,8 Prozent liegt aber auf dem Niveau der vorangegangenen Jahre (Dezember 2005: 0,8 Prozent, Dezember 2004: 0,9 Prozent, Dezember 2003: 0,8 Prozent und Dezember 2002: 0,9 Prozent).
Der deutliche Preisanstieg im Dezember 2006 gegenüber November wurde wie in den Vorjahren u.a. durch saisonbedingte Preiserhöhungen für Pauschalreisen (+ 30,9 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (+ 23,5 Prozent) hervorgerufen. Mit 70,8 Prozent verzeichneten die Mieten für Ferienwohnungen relativ gesehen den höchsten Anstieg. Aber auch die Preise für die Personenbeförderung im Luftverkehr zogen um 8,7 Prozent an.
Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher abermals tiefer in die Tasche greifen (+ 0,4 Prozent). Fisch und Fischwaren verteuerten sich um 3,9 Prozent. Frischer Fisch im Anschnitt kostete im Dezember 8,0 Prozent und frisches Fischfilet 2,1 Prozent mehr als im November. Die Preise für Gemüse stiegen um 1,2 Prozent. Hier bestimmten insbesondere Zucchini (+ 27,6 Prozent), Salat (+ 9,3 Prozent) und Gurken (+ 8,7 Prozent) das höhere Preisniveau. Preisnachlässe konnten u.a. für Paprikaschoten (- 9,8 Prozent), Tomaten (- 3,8 Prozent) und Blumenkohl (- 2,9 Prozent) ermittelt werden.
Rechtzeitig zur Weihnachtszeit gingen die Preise für Kiwis (-18,8 Prozent), Apfelsinen (- 10,4 Prozent) und Grapefruits (- 4,1 Prozent) zurück. Die Preise für Weintrauben und Bananen zogen allerdings um 24,5 bzw. 4,0 Prozent an. Insgesamt blieben die Preise für Obst gegenüber November unverändert.
Während die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse (+ 0,2 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+ 0,3 Prozent) vor dem Fest noch zulegten, waren Zucker, Marmelade, Süßwaren (- 0,3 Prozent), Kaffee, Tee, Kakao (- 1,0 Prozent) und alkoholische Getränke (- 0,6 Prozent) günstiger zu haben.
Neben den alkoholischen Getränken und Tabakwaren (- 0,3 Prozent) wurden im Vergleich zum November 2006 Preisnachlässe für 'Bekleidung und Schuhe' (- 0,2 Prozent), 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe' (- 0,1 Prozent) und 'Nachrichtenübermittlung' (- 0,1 Prozent) ermittelt.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, betrug die Jahresteuerungsrate im Dezember 1,5 Prozent. Nach September (+ 1,2 Prozent) und Oktober (+ 1,4 Prozent) das drittniedrigste Ergebnis in diesem Jahr. Die höchsten Jahresteuerungsraten wurden in diesem Jahr mit 2,4 Prozent für Februar und mit jeweils 2,3 Prozent für Januar und April ermittelt.
Die Jahresteuerungsrate von 1,5 Prozent im Dezember lag deutlich unter denen der Vorjahre (Dezember 2005: 2,2 Prozent, Dezember 2004: 2,1 Prozent).
Im Vergleich zum Dezember 2005 waren nachfolgende Waren und Dienstleistungen im Dezember 2006 wesentlich teuerer:
Müllabfuhr 23,0 Prozent,
Gas 15,7 Prozent,
Gemüse 15,2 Prozent,
Zentralheizung, Fernwärme 7,3 Prozent,
Schmuck und Uhren 7,3 Prozent,
Essen in Kantinen und Mensen 7,2 Prozent,
Fische und Fischwaren 6,6 Prozent,
Erzeugnisse für die Gartenpflege 6,2 Prozent,
Dienstleistungen für die regelmäßige Instandhaltung der Wohnung 6,0 Prozent,
Reparatur an Haushaltsgeräten 5,3 Prozent,
Strom 4,9 Prozent,
Tabakwaren 4,8 Prozent,
Wasserversorgung 4,8 Prozent,
Spirituosen 4,7 Prozent und
Personenbeförderung im Straßenverkehr 4,5 Prozent.
Gesunken sind die Preise in den Bereichen
Nachrichtenübermittlung -1,9 Prozent
Bekleidung und Schuhe - 0,3 Prozent Informationsverarbeitungsgeräte - 11,3 Prozent,
Telefon- und Telefaxgeräte (einschl. Rep.) - 8,5 Prozent,
Geräte für den Empfang, die Aufnahme und die Wiedergabe - 7,7 Prozent,
Fahrräder - 6,0 Prozent,
Foto- und Filmausrüstung - 4,9 Prozent,
flüssige Brennstoffe (leichtes Heizöl) - 3,6 Prozent und
motorgetriebene Werkzeuge und Geräte - 3,0 Prozent.
Laut vorläufigem Ergebnis des Statistischen Bundesamtes wird deutschlandweit mit einer Jahresteuerungsrate von + 1,7 Prozent gerechnet.
Autor: nnzDas Leben in Thüringen ist wieder teuerer geworden. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen die Verbraucherpreise von Mitte November bis Mitte Dezember um 0,8 Prozent auf einen Indexstand von 111,7 auf der Basis Jahresdurchschnitt 2000=100.
Das ist der höchste Preisanstieg der letzten zwölf Monate. Der Anstieg um 0,8 Prozent liegt aber auf dem Niveau der vorangegangenen Jahre (Dezember 2005: 0,8 Prozent, Dezember 2004: 0,9 Prozent, Dezember 2003: 0,8 Prozent und Dezember 2002: 0,9 Prozent).
Der deutliche Preisanstieg im Dezember 2006 gegenüber November wurde wie in den Vorjahren u.a. durch saisonbedingte Preiserhöhungen für Pauschalreisen (+ 30,9 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (+ 23,5 Prozent) hervorgerufen. Mit 70,8 Prozent verzeichneten die Mieten für Ferienwohnungen relativ gesehen den höchsten Anstieg. Aber auch die Preise für die Personenbeförderung im Luftverkehr zogen um 8,7 Prozent an.
Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher abermals tiefer in die Tasche greifen (+ 0,4 Prozent). Fisch und Fischwaren verteuerten sich um 3,9 Prozent. Frischer Fisch im Anschnitt kostete im Dezember 8,0 Prozent und frisches Fischfilet 2,1 Prozent mehr als im November. Die Preise für Gemüse stiegen um 1,2 Prozent. Hier bestimmten insbesondere Zucchini (+ 27,6 Prozent), Salat (+ 9,3 Prozent) und Gurken (+ 8,7 Prozent) das höhere Preisniveau. Preisnachlässe konnten u.a. für Paprikaschoten (- 9,8 Prozent), Tomaten (- 3,8 Prozent) und Blumenkohl (- 2,9 Prozent) ermittelt werden.
Rechtzeitig zur Weihnachtszeit gingen die Preise für Kiwis (-18,8 Prozent), Apfelsinen (- 10,4 Prozent) und Grapefruits (- 4,1 Prozent) zurück. Die Preise für Weintrauben und Bananen zogen allerdings um 24,5 bzw. 4,0 Prozent an. Insgesamt blieben die Preise für Obst gegenüber November unverändert.
Während die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse (+ 0,2 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+ 0,3 Prozent) vor dem Fest noch zulegten, waren Zucker, Marmelade, Süßwaren (- 0,3 Prozent), Kaffee, Tee, Kakao (- 1,0 Prozent) und alkoholische Getränke (- 0,6 Prozent) günstiger zu haben.
Neben den alkoholischen Getränken und Tabakwaren (- 0,3 Prozent) wurden im Vergleich zum November 2006 Preisnachlässe für 'Bekleidung und Schuhe' (- 0,2 Prozent), 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe' (- 0,1 Prozent) und 'Nachrichtenübermittlung' (- 0,1 Prozent) ermittelt.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, betrug die Jahresteuerungsrate im Dezember 1,5 Prozent. Nach September (+ 1,2 Prozent) und Oktober (+ 1,4 Prozent) das drittniedrigste Ergebnis in diesem Jahr. Die höchsten Jahresteuerungsraten wurden in diesem Jahr mit 2,4 Prozent für Februar und mit jeweils 2,3 Prozent für Januar und April ermittelt.
Die Jahresteuerungsrate von 1,5 Prozent im Dezember lag deutlich unter denen der Vorjahre (Dezember 2005: 2,2 Prozent, Dezember 2004: 2,1 Prozent).
Im Vergleich zum Dezember 2005 waren nachfolgende Waren und Dienstleistungen im Dezember 2006 wesentlich teuerer:
Müllabfuhr 23,0 Prozent,
Gas 15,7 Prozent,
Gemüse 15,2 Prozent,
Zentralheizung, Fernwärme 7,3 Prozent,
Schmuck und Uhren 7,3 Prozent,
Essen in Kantinen und Mensen 7,2 Prozent,
Fische und Fischwaren 6,6 Prozent,
Erzeugnisse für die Gartenpflege 6,2 Prozent,
Dienstleistungen für die regelmäßige Instandhaltung der Wohnung 6,0 Prozent,
Reparatur an Haushaltsgeräten 5,3 Prozent,
Strom 4,9 Prozent,
Tabakwaren 4,8 Prozent,
Wasserversorgung 4,8 Prozent,
Spirituosen 4,7 Prozent und
Personenbeförderung im Straßenverkehr 4,5 Prozent.
Gesunken sind die Preise in den Bereichen
Nachrichtenübermittlung -1,9 Prozent
Bekleidung und Schuhe - 0,3 Prozent Informationsverarbeitungsgeräte - 11,3 Prozent,
Telefon- und Telefaxgeräte (einschl. Rep.) - 8,5 Prozent,
Geräte für den Empfang, die Aufnahme und die Wiedergabe - 7,7 Prozent,
Fahrräder - 6,0 Prozent,
Foto- und Filmausrüstung - 4,9 Prozent,
flüssige Brennstoffe (leichtes Heizöl) - 3,6 Prozent und
motorgetriebene Werkzeuge und Geräte - 3,0 Prozent.
Laut vorläufigem Ergebnis des Statistischen Bundesamtes wird deutschlandweit mit einer Jahresteuerungsrate von + 1,7 Prozent gerechnet.

