Do, 16:45 Uhr
18.09.2025
Bündnis Sahra Wagenknecht warnt:
Wir brauchen Infrastrukturinvestitionen, nicht Aufrüstung
Mit Blick auf die jüngsten Äußerungen der CDU zur Rüstungsbranche warnt das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) vor einer gefährlichen Weichenstellung in Thüringen...
Es ist der falsche Weg, wenn die CDU Chancen für die heimische Wirtschaft vor allem in der Rüstungsproduktion sieht. Thüringen braucht Zukunftsperspektiven in Bildung, Gesundheit, erneuerbaren Energien und zivilen Technologien - nicht in der Aufrüstung, erklärt der BSW-Landesvorsitzende Gernot Süßmuth.
Gerade die Laser- und Sensortechnik, auf die verwiesen wird, könne enorme Fortschritte für Medizin, Energieeffizienz oder Klimaschutz bringen. Diese Kompetenzen in den Dienst der Rüstungsindustrie zu stellen, ist eine Fehlentwicklung", so Süßmuth. Stattdessen müssen Forschung und Unternehmen unterstützt werden, zivile Anwendungen zu entwickeln, die der gesamten Gesellschaft zugutekommen.
Die Debatte um neue Aufträge für die Rüstungsbranche sendet aus Sicht des BSW die falschen Signale: Wir reden hier über die Herstellung von Waffen, die in anderen Ländern unendliches Leid, Zerstörung und Tod hervorrufen - und die am Ende Fluchtbewegungen nach Europa auslösen. Das Perfide daran ist: Menschen müssen dann oft genau in das Land fliehen, das zuvor die Waffen geliefert hat. Das darf Thüringen nicht unterstützen, so Süßmuth weiter.
Deshalb fordert das BSW die Landesregierung auf, ihre Wirtschaftspolitik konsequent auf zivile und nachhaltige Zukunftsbranchen auszurichten, statt Thüringen in Abhängigkeit von der Rüstungsindustrie zu treiben.
Autor: redEs ist der falsche Weg, wenn die CDU Chancen für die heimische Wirtschaft vor allem in der Rüstungsproduktion sieht. Thüringen braucht Zukunftsperspektiven in Bildung, Gesundheit, erneuerbaren Energien und zivilen Technologien - nicht in der Aufrüstung, erklärt der BSW-Landesvorsitzende Gernot Süßmuth.
Gerade die Laser- und Sensortechnik, auf die verwiesen wird, könne enorme Fortschritte für Medizin, Energieeffizienz oder Klimaschutz bringen. Diese Kompetenzen in den Dienst der Rüstungsindustrie zu stellen, ist eine Fehlentwicklung", so Süßmuth. Stattdessen müssen Forschung und Unternehmen unterstützt werden, zivile Anwendungen zu entwickeln, die der gesamten Gesellschaft zugutekommen.
Die Debatte um neue Aufträge für die Rüstungsbranche sendet aus Sicht des BSW die falschen Signale: Wir reden hier über die Herstellung von Waffen, die in anderen Ländern unendliches Leid, Zerstörung und Tod hervorrufen - und die am Ende Fluchtbewegungen nach Europa auslösen. Das Perfide daran ist: Menschen müssen dann oft genau in das Land fliehen, das zuvor die Waffen geliefert hat. Das darf Thüringen nicht unterstützen, so Süßmuth weiter.
Deshalb fordert das BSW die Landesregierung auf, ihre Wirtschaftspolitik konsequent auf zivile und nachhaltige Zukunftsbranchen auszurichten, statt Thüringen in Abhängigkeit von der Rüstungsindustrie zu treiben.

