eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 13:54 Uhr
18.09.2025
Anfrage an das Landratsamt

AfD wirft Demokratie-Projekt Einseitigkeit vor

Die AfD-Fraktion im Kreistag Nordhausen hat eine detaillierte Anfrage zum Bundesprogramm „Demokratie leben!" gestellt, an dem sich der Landkreis beteiligt. Einige der Projektträger seien nicht „unparteilich“ genug, kritisiert der Nordhäuser Kreisverband…

„Das Programm zielt darauf ab, Demokratie zu stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und vor allem junge Menschen für demokratische Werte zu sensibilisieren. Auf den ersten Blick ist es löblich, dass vielfältige Initiativen zum Miteinander und zur Jugendarbeit unterstützt werden. Doch gleichzeitig weckt die Liste der Begünstigten berechtigte Fragen zur Unparteilichkeit einiger Träger“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Jörg Prophet.

Die verfügbaren Mittel stammen aus dem Bundeshaushalt und werden durch den Freistaat Thüringen ergänzt. Laut Antwort des Landratsamts ergibt sich folgende Übersicht für die Förderperiode 2020 bis 2024:

Finanzbericht zum Bundesprogramm "Demokratie Leben" im Landkreis Nordhausen (Foto: AfD Kreisverband) Finanzbericht zum Bundesprogramm "Demokratie Leben" im Landkreis Nordhausen (Foto: AfD Kreisverband)


Insgesamt standen etwa 867.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel deckten u. a. auch administrative Kosten ab, darunter Personalkosten der Koordinierungsstelle, Sach- und Verwaltungskosten sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Kritik an geförderten Organisationen
„Trotz positiver Aspekte stoßen wir bei der Durchsicht der Projektliste auf problematische Punkte“, so Prophet weiter. „Mehrere geförderte Träger und Initiativen, die mitunter beträchtliche Summen erhalten, agieren keineswegs mit einem pluralistischen Ansatz. Stattdessen positionieren sie sich offen und einseitig gegen die Alternative für Deutschland.“

Die AfD-Fraktion sieht es als problematisch an, wenn Steuergelder – getragen von allen Bürgern unabhängig von ihrer politischen Haltung – an Organisationen fließen, die eine bestimmte politische Richtung diskreditierten und damit die Neutralität des Programms unterliefen.

Anzeige Refinery (lang)
„Die AfD-Fraktion kritisiert dies nicht aus Parteinahme, sondern aus dem Grundsatz der Fairness: Demokratieförderung sollte alle Stimmen einbeziehen, nicht ausgrenzen“, betont Prophet.

Besonders auffällig seien Vereine wie „Schrankenlos“, das Sozio-Projekt „Kleine Freiheit“ und die daraus entstandene Initiative „Nordhausen zusammen“, die in den Jahren 2020 bis 2023 mit mehreren tausend Euro gefördert wurden. Diese Gruppen würden sich in ihren Aktivitäten wiederholt scharf und einseitig gegen die AfD positionieren. Es gebe Verquickungen und Überschneidungen mit führenden Personen in konkurrierenden Parteien. Die vollständige Antwort aus dem Landratsamt finden Sie hier .

„Nicht erst seit der Oberbürgermeisterwahl vor zwei Jahren werden in Veranstaltungen, Publikationen und Kampagnen AfD-Politiker als ‚gefährlich für die Demokratie' diffamiert, ohne Raum für sachliche Auseinandersetzung zu lassen. Solche Einseitigkeit widerspricht dem Geist des Programms, das gerade Vielfalt und offenen Dialog fördern soll“, kritisierte Prophet.

Forderungen der AfD-Fraktion

Die AfD-Fraktion im Kreistag Nordhausen fordert daher eine Überprüfung der Förderkriterien. Es müsse sichergestellt werden, dass alle Träger unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung geprüft werden, inklusive einer Neutralitätsbescheinigung vor der Zuschussvergabe.

„Wir schlagen vor, dass zukünftige Projekte einen pluralistischen Ansatz verfolgen. Nur so wird ‚Demokratie leben!' zu dem, was es sein soll: ein Programm für den gesamten Landkreis, das Einheit schafft, statt sie zu untergraben“, erklärte die AfD-Kreistagsfraktion.

Reaktion vom Landrat Jendricke

„In der Kreistagssitzung am 16. September erklärte Landrat Jendricke mit Nachdruck, er könne keinerlei Projekte ausfindig machen, die sich gegen andere Parteien oder demokratische Meinungen richten. Dies finde ich einen bemerkenswerten Standpunkt“, kommentierte Prophet.

„Dabei lag an diesem Tag auf jedem Platz der Kreistagsmitglieder eine Einladung des Vereins ‚Schrankenlos' für eine Wochenendveranstaltung, versehen mit einem deutlichen Hinweis: >Personen, die rechten Parteien oder Organisationen zugeordnet werden, ist die Teilnahme untersagt oder sie werden ausgeschlossen.<  Man spricht also schon gar nicht mehr von politischen Rändern. Offenbar gilt alles rechts von links nicht als Teil des demokratischen Spektrums. So wird die eine Hälfte des politischen Feldes elegant aus der ‚offenen' Gesellschaft aussortiert. Nur links ist anscheinend links genug, um als demokratisch durchzugehen. So bleibt es Steuergeld für Einseitigkeit.“ 
AfD Kreisverband Nordhausen
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Leser X
18.09.2025, 14:23 Uhr
Naiv
Beim Kampf gegen Rechts gibt es natürlich keine Unparteilichkeit. Oder soll man etwa rechte Kreise einbeziehen? Gegen Rechts geht nur ohne Rechts.
P.Burkhardt
18.09.2025, 14:33 Uhr
Welche...
förderfähigen (also demokratiefreundlichen, gemeinnützigen) Vereine, NGOs gibt es denn, die irgendwie AFDnah wären ? Ich habe kurz recherchiert und keine gefunden.

Wenn es da also nix gibt, was den Förderkriterien entspricht, dann ist es doch auch nicht parteiisch, wenn da nix gefördert wird, oder Herr Prophet ?
Kobold2
18.09.2025, 15:43 Uhr
Die Einseitigkeit
Sachverhalte zu beurteilen, ist doch ein Grundgedanke in der Arbeit der AfD. So werte ich das als wiederholten Versuch der Ablenkung. Dafür haben sich ja schon genug Anhänger gefunden. Jedesmal wenn es um berechtig Kritik an der AfD geht, wird es den Kritikern mit den üblichen Diffamierungsversuchen angelastet, anstatt den eigenen Standpunk zu überdenken. Man macht den Überbringer der Nachricht zur Ursache. Aber die Afd hat ja immer recht und sie sind ja die einzigen, die die Wahrheit aufzeigen.
Hatten wir schon mal.
nordhaeuser927
18.09.2025, 17:48 Uhr
Herr Prophet…
lebt mal wieder seine Opferrolle aus.
Zudem stellt er hier Behauptungen auf, die erfunden sind und von absolut mangelhafter Kenntnis zeugen oder gar bewusst wieder als populistische Falschbehauptungen aufgestellt worden sind um Vereinen bewusst zu schaden.
Die Kleine Freiheit ist kein „Sozio-Projekt“, sondern ein Soziokulturprojekt. Allein der Gebrauch falscher Begrifflichkeiten zeigt die absolute Ahnungslosigkeit dieses Mannes. Was ein „Sozio-Projekt“ sein soll, dass weiß wahrscheinlich nur Herr Prophet allein…
Zudem ist auch das Bürger:innenbündnis #NordhausenZusammen mit Sicherheit nicht aus der Kleinen Freiheit hervorgegangen. Auch hier liegt Herr Prophet völlig daneben und es ist schleierhaft wie er zu solch einer Behauptung kommt.
Am Ende ist das alles wieder nur Getöse und soll sinnlos Mitarbeiter:innen der Kreisverwaltung beschäftigen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises sind immer sehr vorsichtig und genau bei der Prüfung der Projekt und spricht sich dabei auch mit dem Bundesverband ab. Die AfD weiß selbst das bei der Überprüfung nichts herauskommen wird. Diese Nebelkerze dient lediglich dazu die ehrenamtliche Arbeit vieler Vereine und Initiativen, die diese oft schon viel länger machen als die AfD überhaupt existiert, zu diskreditieren und in der öffentlichen Meinung schlecht dastehen zu lassen. Es soll Angst geschürt werden, damit sich Vereinen und Initiativen nicht mehr klar positionieren und der Widerstand gegen diese in Thüringen als rechtsextremistisch eingestufte Partei schwindet.
In unserem Land herrscht Gottseidank noch Meinungsfreiheit, auch wenn die AfD sie immer nur für ihre Positionen einfordert und andere unterbinden will, wie in diesem Fall.
Lasst euch nicht einschüchtern, es ist erlaubt die Worte und Taten dieser Partei zu kritisieren und das hat auch keinen Einfluss auf die Förderfähigkeit von Projekten.
Das Projekte mit Migrantinnen und Migranten, zu Genderdiversität, Vielfalt, mit Minderheitengruppierungen der AfD nicht gefallen wissen wir alle. Aber genau diese und der Einsatz für diese Personengruppen einteilen unserer Gesellschaft zu sein ist gelebte Demokratie.
Dieser Artikel zeigt wieder deutlich wofür die AfD steht!
Bubo bubo
18.09.2025, 18:20 Uhr
@nordhaeuser927
"Lasst euch nicht einschüchtern, es ist erlaubt die Worte und Taten dieser Partei zu kritisieren und das hat auch keinen Einfluss auf die Förderfähigkeit von Projekten."
Sind Sie sich mit dieser Aussage ganz sicher? Hass und Ausgrenzung gegen eine demokratische Partei soll förderfähig sein?

Staatlich geförderte Vereine bzw. Projekte sollten niemals als Vorfeldorganisationen gegen unliebsame politische Gegner mißbraucht werden, egal aus welcher politischen Richtung! Wer bei diesem Statement nicht mitgeht, ist in meinen Augen kein Demokrat!

Das hat dann auch definitiv nichts mehr mit der eigentlichen Begrifflichkeit von "Demokratie leben" zu schaffen.
Ein weiteres mal erleben wir eine ganz traurige und beschämende Version von Demokratie.
Südharzmensch
18.09.2025, 19:08 Uhr
Antidiskriminierungsgesetz "schrankenlos" zur Lektüre empfohlen
Der Verein "schrankenlos" will Mitglieder rechter Parteuen vom "Essen der Kulturen" ausschließen? Den Damen und Herren des Vereins sei dringend die Lektüre des Antidiskriminierungsgesetzes empfohlen, um sich vor einer eventuellen Klage zu schützen!

PS: Was bedeutet eigentlich der Begriff "rechte Parteien" und wer nimmt einen Verweis von der Veranstaltung eines (öffentlich finanzierten) Vereins auf öffentlichem Grund und Boden vor? Peinlich für einen Verein, der mit der Juristin Jutta Krauth eine Juristin in ihren Reihen hat.

Tipp an CDU und Afd: Hingehen und sich verweisen lassen, dann gerichtliche Überprüfung vornehmen lassen.
P.Burkhardt
18.09.2025, 19:35 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Chat.
warumauchimmer
18.09.2025, 19:38 Uhr
Nette Strohmänner
Auch wenn einige nun gleich einige wie Rumpelstielzchen reagieren werden.., wurden viele der Fragen beispielsweise schon von der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. gestellt und für gemeinnützige Vereine als gesammelt bereitgestellt..

Die Vereine kritisieren die AfD ja nicht ihrer selbst wegen, sondern aufgrund der Positionen und Inhalte. Das ist erlaubt, denn die AfD bzw. ihre Vertreter vertritt diese Positionen nunmal aus freien Stücken heraus.
Auch werden Vereine nicht pauschal nach Gütdünken mit der Gießkanne gefördert, sondern es müssen förderfähige Projekte durchgeführt und eine Förderung beantragt werden.
Es scheitn der AfD wohl eher zu missfallen, das ihre Positionen wenig mit Gemeinnützigkeit zu tun haben.
Man erinnere sich an die Positionen der AfD zu Parteienstiftungen, die sich just in dem Moment änderte, als man zugriff auf die "Fleischtöpfe" bekam.
nordhaeuser927
18.09.2025, 19:48 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Chat.
nordhaeuser927
18.09.2025, 19:56 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Chat.
mabe39
18.09.2025, 20:51 Uhr
Demokratie für Alle
Auch ich hatte Anfang September eine Karte für das Fest am 13.09 am Rathaus.Aber leider war nicht erkennbar wer der Einladende war Aber links inten dieser Karte stand ganz klein(nur mit Lupe zu lesen)das Rechtsdenkende oder Rechte dieser Veranstaltung fern bleiben sollen.
Auf der einen Seite wollen wir das es keine Kriege in der Welt geben soll und auf der Anderen bekämpft man sich im kleinen NDH mit Ausgrenzungen
Wenn das so weiter geht hoffe ich das diese mit Steuergeldern finanzierten Organisationen nicht auf die Idee kommen alle auf dem EHRENFRIEDHOF nach der Bomberdierung ums Leben gekommenen zu exhumaieren und auf ihre Gesinnung zu überprüfen
Man stelle sich vor 1989 hätte die DDR so gehandelt mit dem NEUEN FORUM,dann hätten wir heute noch kein geeintes DEUTSCHLAND
Kritiker86
18.09.2025, 21:16 Uhr
Ihr...
immer mit euren Rechts oder Links quatsch. Wir sind alles Menschen. Und jede Veranstaltung sollte für alle offen sein. Für AFDLer wie auch für Grüne. Denn das ist eine Demokratie. Meinungsfreiheit gibt es sowieso nicht. Wenn irgendwas nicht passt, wirste auch schon, z. B. bei der nnz der Beitrag gesperrt. Sorry nnz, ist nun mal so. Der an der Macht sitzt, nutzt diese für sich und für sein Klientel aus. Ist halt so.Der Mythos der Toleranz und Gleichberechtigung ist nur ein Märchen. Was man schön als Geschichte erzählen kann.
Filzstift und Lineal
19.09.2025, 07:34 Uhr
"Essen der Kulturen" auch Veranstaltung der Stadtverwaltung
Das "Essen der Kulturen" ist auch eine Veranstaltung der Stadtverwaltung im Rahmen der "fairen Woche" und wird vom Rathaus auch so beworben (und mitfianziert?). Insofern ist der "Rausschmiss" "rechter" Parteien rechtlich hochproblematisch und verstößt auch diesmal wieder gegen das Neutralitätsgebot der öffentlichen Hand.
nur_mal_so
19.09.2025, 11:21 Uhr
Immerhin hat Herr Prophet mit diesem statement eindeutig eingeräumt,
dass die AfD tatsächlich eine rechte Partei ist - etwas, das ja von ihr selbst und einem Großteil ihrer Anhänger noch immer vehement bestritten wird.
Eine rechte Partei kann aber schon per Definition nicht gleichzeitig demokratisch sein. Wie kann sie sich dann beschweren, bei Demokratie-Projekten zumindest unerwünscht zu sein?
altmeister
19.09.2025, 12:23 Uhr
Anmaßung
Was ist das für eine Anmaßung, Parteien, welche rechts einzuordnen sind, pauschal als undemokratisch zu bezeichnen?
Von den "Linken" aus gesehen sind alle Parteien ab der SPD weiter rechts, somit alle nicht in Ordnung, weil Demokratiefeinde?
Wie Bitte
19.09.2025, 12:54 Uhr
Ach, Herr Altmeister,
was die AfD von Demokratie hält beweist sie doch ständig selbst. Da muss man sich doch nichts "anmaßen", wenn man das auch so ausdrückt. "Das wird man doch wohl noch sagen dürfen", nicht wahr?
Lautaro
19.09.2025, 13:46 Uhr
Nun ja "wie bitte" !
Die Ziele der AfD mag ich nicht besonders. Aber 30 Prozent der Wähler, welche auch 30 Prozent der Steuerzahler stellen mit so einer Ausladung zu brüskieren.....das ist schon ein starkes Stück.
Oder glauben sie, dass diese Veranstaltungen privat finanziert werden ?
"Das Boot ist voll !" oder "Multikulti ist gescheitert !".....von welcher antidemokratischen Partei stammen diese Forderungen ?
Kleiner Tipp...die AfD war es nicht !
Bodo Bagger
19.09.2025, 14:13 Uhr
Wie Bitte?
bei Ihnen ist schon noch bisschen mehr kaputt oder?

Nach Ihrer Einordnung wäre demnach eine CDU / CSU oder eine FDP, ja selbst Teile der SPD per se undemokratisch.... Getreu dem Göhring'schen Motto, Wer Demokrat ist, das bestimme ich noch immer selber...
warumauchimmer
19.09.2025, 14:26 Uhr
In dem Punkt hat altmeister vollkommen recht...
Das rechte Parteien automatisch undemokratisch sind, ist natürlich Unsinn. Das rechte/linke Spektrum ist ohne Probleme Teil der demokratischen Ordnung.
Problematisch wird es, wenn es ins Rechtsextreme\Linksextreme geht.

Nehmen wir beispielsweise den ehemaligen AfD-Landtagsabgeordneten Torben Braga. Dieser sagte Heute:
"Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen? Die "gute alte Bundesrepublik", die Robin Alexander hier beweint, ist das Fundament & führt unweigerlich in die heutige BRD. Um heutige Verhältnisse nachhaltig zu ändern müssen wir selbstverständlich an die Wurzel ran."
Die Wurzel der BRD? Also das Grundgesetz, welches mit Artikel 1 und der Würde des Menschen beginnt.
Da schließt sich der Kreis...
Franz Haarkamm
19.09.2025, 17:41 Uhr
Hat der Kreistag einen anderen Flyer, als den am 12.9. auf Insta veröffentlichten bekommen?
Oder kann Herr Prophet nicht richtig zitieren?
Dort heißt es: … „behält sich vor, Personen …. auszuschließen.“ Es ist also kein genereller Ausschluss, wie uns Herr Prophet hier glauben machen will.
Im übrigen, warum regen er und andere sich auf? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Menschen deren „Lieblingswort“ Remigration ist, an einem Essen mit bei uns lebenden Menschen aus anderen Kulturen teilnehmen wollen. Ausserdem gibts da nur so komisches Zeug zu essen. Der gute Deutsche bevorzugt Bratwurst, Schnitzel und das deutscheste aller Gerichte: die Soljanka!
Wenn also jemand aus dem angesprochenen Personenkreis erscheint, muss man sich schon fragen: Was führt er im Schilde?
Und manches kann man schon im Vorfeld abbiegen.
nur_mal_so
19.09.2025, 17:46 Uhr
Nicht nur im Zuge des angestrengten Verbotsverfahrens
wurden genug Aussagen von AfD-Politikern zusammengetragen, welche nicht nur die Menschenverachtung der Partei, seien es Ausländer, queere Personen oder Frauen dokumentiert, sondern auch wiederholt deren demokratiefeindliche Absichten. Ich zitiere an dieser Stelle nur den Landtagsabgeordneten Hünich: "Wir müssen diesen Mehrparteienstaat abschaffen" ( = Abschaffung der Demokratie).
Von Höcke und Weidel sind ähnliche Aussagen belegt, die sind nur nicht so d**f, sich derart unverblümt zu äußern: die Demokratie, welche sie abschaffen wollen, muss es ihnen ja erstmal ermöglichen, an die Macht zu kommen.

Die Auflistung von mehr diesbezüglichen Zitaten spare ich mir, denn einerseits würde die nnz meinen Kommentar dann wohl nicht freischalten, andererseits wollen die AfD-Anhänger davon eh nichts wissen, denn sonst könnten sie es selbst wissen, das Daumen-Verhalten spricht hier für sich selbst.
Der interessierte Wähler kann sich solche Zitate-Sammlungen mit nur wenigen Klicks zu Gemüte führen. Es ist ja heutzutage nicht mehr so, dass noch irgend jemand behaupten könne, er hätte von nichts gewusst.

Fazit davon ist: natürlich ist die AfD eine Gefahr für die Demokratie, diese Opferrolle "uh, die bezeichnen uns als undemokratisch" sind heuchlerische Krokodilstränen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)