Do, 10:30 Uhr
28.12.2006
nnz on tour: Alpen Spezial 2006 (6)
Nordhausen (nnz) Der Wecker in Revo (der eigentlich ein Handy war) klingelte um 7 Uhr.
Italienisches Frühstück ist nichts für deutsche Radfahrer. Ein Brötchen mit wenig Beilage war sehr wenig für einen guten Start in den Tag. Das Hotel war insgesamt eher schlecht.
Revo – Refugio Graffer
Unser erster Weg an diesem Morgen führte uns daher in den örtlichen Tante Emma Laden – Proviant bunkern.
Die ersten 20 Kilometer fuhren wir relativ parallel zu einem Fluss auf nur leicht hügeligen Fahrradwegen ohne wirkliche Steigung.10.30 Uhr gab es Frühstück.
Die Steigung nahm langsam zu und mit dem Asphalt war es auch bald vorbei. Hier gab es zum zweiten Mal Probleme mit dem GPS. Zuerst stimmt der Straßenverlauf nicht mehr mit dem GPS-Pfad überein. Der Schotterweg war komplett neu. Etwas später war erst das GPS-Signal weg und dann irgendwie auch der Weg. So irrten und schoben wir einige Zeit durchs Unterholz auf der Suche nach den Satelliten. Aber alles wurde gut und so fanden wir mit einigem Zeitverlust wieder auf den rechten Weg.
Zurück auf dem richtigen Weg machten wir in einer Kurve vor der nächsten Hütte eine kleine Pause, was dazu führte, dass einige Mitbewerber am Berg an uns vorbeizogen und die wenigen freien Plätze in der Hütte belegten. Somit gab es kein ordentliches Mittag, und wir näherten uns in ständigem bergauf und bergab (natürlich viel mehr bergauf) dem Refugio Graffer. Vorbei ging es an Skilifen, einer irgendwie surreal wirkenden Wiese mit spielenden Kindern und sehr beeindruckenden Felsmassiven. Ein idealer Platz, um kleine Fahrradfahrer vor großen Bergen zu fotografieren. Der Blick auf die Felstürme der Brenta entschädigte für alle Strapazen beim Bezwingen des Felsmassives.
Das Refugio Graffer erreichten wir gegen 16 Uhr. Früh genug für eine Tasse Kaffee mit etwas Kuchen.
Lustige Dinge ereigneten sich danach beim Duschen. Erst Mike und dann René stellten fest, dass es nur wenig warmes Wasser gab. Bei Volker war es dann irgendwie ganz weg und plötzlich stand er da, wie in einem billigen Werbespot mit Schaum auf dem Kopf und ohne Wasser. Der freundliche Mann aus dem Nebenzimmer erklärte dann, dass man zum Duschen eigentlich Duschmarken braucht, was uns bis dahin verborgen blieb. Plötzlich gab es warmes Wasser im Überfluss.
Die Zimmer im Refugio Graffer sind recht klein. Wir teilten uns ein Doppelstockbett und eine kleine Liege. Selbstredend war es auch auf dieser Hütte kalt.
Distanz: 41,8 km
Höchster Punkt: 2261 m
Höhe
nach oben: 1832 m
nach unten: 362 m
Steigung
durchschnittlich: 9%
maximal: 25%
Gefälle
durchschnittlich: 6%
maximal: 16%
Autor: vgfItalienisches Frühstück ist nichts für deutsche Radfahrer. Ein Brötchen mit wenig Beilage war sehr wenig für einen guten Start in den Tag. Das Hotel war insgesamt eher schlecht.
Revo – Refugio Graffer
Unser erster Weg an diesem Morgen führte uns daher in den örtlichen Tante Emma Laden – Proviant bunkern.
Die ersten 20 Kilometer fuhren wir relativ parallel zu einem Fluss auf nur leicht hügeligen Fahrradwegen ohne wirkliche Steigung.10.30 Uhr gab es Frühstück.
Die Steigung nahm langsam zu und mit dem Asphalt war es auch bald vorbei. Hier gab es zum zweiten Mal Probleme mit dem GPS. Zuerst stimmt der Straßenverlauf nicht mehr mit dem GPS-Pfad überein. Der Schotterweg war komplett neu. Etwas später war erst das GPS-Signal weg und dann irgendwie auch der Weg. So irrten und schoben wir einige Zeit durchs Unterholz auf der Suche nach den Satelliten. Aber alles wurde gut und so fanden wir mit einigem Zeitverlust wieder auf den rechten Weg.
Zurück auf dem richtigen Weg machten wir in einer Kurve vor der nächsten Hütte eine kleine Pause, was dazu führte, dass einige Mitbewerber am Berg an uns vorbeizogen und die wenigen freien Plätze in der Hütte belegten. Somit gab es kein ordentliches Mittag, und wir näherten uns in ständigem bergauf und bergab (natürlich viel mehr bergauf) dem Refugio Graffer. Vorbei ging es an Skilifen, einer irgendwie surreal wirkenden Wiese mit spielenden Kindern und sehr beeindruckenden Felsmassiven. Ein idealer Platz, um kleine Fahrradfahrer vor großen Bergen zu fotografieren. Der Blick auf die Felstürme der Brenta entschädigte für alle Strapazen beim Bezwingen des Felsmassives.
Das Refugio Graffer erreichten wir gegen 16 Uhr. Früh genug für eine Tasse Kaffee mit etwas Kuchen.
Lustige Dinge ereigneten sich danach beim Duschen. Erst Mike und dann René stellten fest, dass es nur wenig warmes Wasser gab. Bei Volker war es dann irgendwie ganz weg und plötzlich stand er da, wie in einem billigen Werbespot mit Schaum auf dem Kopf und ohne Wasser. Der freundliche Mann aus dem Nebenzimmer erklärte dann, dass man zum Duschen eigentlich Duschmarken braucht, was uns bis dahin verborgen blieb. Plötzlich gab es warmes Wasser im Überfluss.
Die Zimmer im Refugio Graffer sind recht klein. Wir teilten uns ein Doppelstockbett und eine kleine Liege. Selbstredend war es auch auf dieser Hütte kalt.
Distanz: 41,8 km
Höchster Punkt: 2261 m
Höhe
nach oben: 1832 m
nach unten: 362 m
Steigung
durchschnittlich: 9%
maximal: 25%
Gefälle
durchschnittlich: 6%
maximal: 16%







