Di, 10:15 Uhr
26.12.2006
nnz on tour: Alpen Spezial 2006 (4)
Nordhausen (nnz) Die Nacht war kalt und die Scheiben beschlugen von innen. Der Tag begann früh. Keiner von uns hatte wirklich gut geschlafen (dies lag bestimmt an der dünnen Luft) und unsere Mitschläfer wollten 5.30 Uhr auf die Toilette. Die Zeit bis 6.45 Uhr verbrachten wir im Halbschlaf.
Stettiner Hütte – St. Walburg
Nach wenigen Metern und 30 Höhenmetern hinauf zum Eisjöchl, standen wir am höchsten Punkt der Tour. Vor uns lagen 1000 Höhenmeter Trail auf einer Distanz von sieben Kilometern hinab bis zum Eishof. Der an dieser Stelle vorhandene kleine Tunnel, war leider eingestürzt, so dass wir auf dieses kleine Abenteuer verzichten mussten.
Die Abfahrt bei 0 Grad Außentemperatur begann um 8.05 Uhr, wobei auf den ersten 200 Höhenmetern von Fahren keine Rede sein konnte. Es war eher ein klassischer Abstieg mit Fahrrad.
Der Trail wurde immer besser und die Schiebepassagen immer kürzer, so dass wir uns todesmutig in die Tiefe stürzten. Hierbei holte sich Volker, durch Stoßen am Lenker, einen blauen Fleck an einer Stelle, die nur sehr wenige Menschen auf dieser Welt zu sehen bekommen.
Ganz nebenbei gab es erste Probleme mit Renès Gabel, die uns die nächsten Tage noch begleiten sollten. Die Gabel verlor Luft, so dass Renè von nun an bei wilden Abfahrten oft Nachpumpen musste. Alle waren froh, dass mit sinkender Höhe die Temperaturen stiegen, und ganz nebenbei gab es rechts und links der Strecke auch wieder jede Menge Kühe. Insgesamt »vernichteten« wir 2300 Höhenmeter am Stück in etwas weniger als eineinhalb Stunden. Das Ende der anspruchsvollen und wohl längsten Abfahrt der Alpen markierte das auf 520 Metern gelegene Naturns.
Von nun an ging es wieder bergauf. Die ersten 500 Höhenmeter zur Naturnser Alm waren asphaltiert, die restlichen 1000 Höhenmeter zum Vigiljoch bewältigten wir auf breiten Schotterwegen. Oben angekommen war es schon wieder kalt und alle wussten, dass die Abfahrt nach Pawigl und St. Pankraz noch etwas kälter werden würde. Das war aber nicht alles. Nach der zweiten schönen Abfahrt des Tages fehlten noch 500 Höhenmeter hinauf nach St. Walburg. So fuhren wir an diesem Tag fast 2000 Höhenmeter nach oben und 3700 Höhenmeter wieder runter. St. Walburg erreichten wir 16.58 Uhr.
Distanz: 73 km
Höchster Punkt: 2896 m
Höhe
nach oben: 1939 m
nach unten: 3685 m
Steigung
durchschnittlich: 8%
maximal: 19%
Gefälle
durchschnittlich: 11%
maximal: 28%
Autor: vgfStettiner Hütte – St. Walburg
Nach wenigen Metern und 30 Höhenmetern hinauf zum Eisjöchl, standen wir am höchsten Punkt der Tour. Vor uns lagen 1000 Höhenmeter Trail auf einer Distanz von sieben Kilometern hinab bis zum Eishof. Der an dieser Stelle vorhandene kleine Tunnel, war leider eingestürzt, so dass wir auf dieses kleine Abenteuer verzichten mussten.
Die Abfahrt bei 0 Grad Außentemperatur begann um 8.05 Uhr, wobei auf den ersten 200 Höhenmetern von Fahren keine Rede sein konnte. Es war eher ein klassischer Abstieg mit Fahrrad.
Der Trail wurde immer besser und die Schiebepassagen immer kürzer, so dass wir uns todesmutig in die Tiefe stürzten. Hierbei holte sich Volker, durch Stoßen am Lenker, einen blauen Fleck an einer Stelle, die nur sehr wenige Menschen auf dieser Welt zu sehen bekommen.
Ganz nebenbei gab es erste Probleme mit Renès Gabel, die uns die nächsten Tage noch begleiten sollten. Die Gabel verlor Luft, so dass Renè von nun an bei wilden Abfahrten oft Nachpumpen musste. Alle waren froh, dass mit sinkender Höhe die Temperaturen stiegen, und ganz nebenbei gab es rechts und links der Strecke auch wieder jede Menge Kühe. Insgesamt »vernichteten« wir 2300 Höhenmeter am Stück in etwas weniger als eineinhalb Stunden. Das Ende der anspruchsvollen und wohl längsten Abfahrt der Alpen markierte das auf 520 Metern gelegene Naturns.
Von nun an ging es wieder bergauf. Die ersten 500 Höhenmeter zur Naturnser Alm waren asphaltiert, die restlichen 1000 Höhenmeter zum Vigiljoch bewältigten wir auf breiten Schotterwegen. Oben angekommen war es schon wieder kalt und alle wussten, dass die Abfahrt nach Pawigl und St. Pankraz noch etwas kälter werden würde. Das war aber nicht alles. Nach der zweiten schönen Abfahrt des Tages fehlten noch 500 Höhenmeter hinauf nach St. Walburg. So fuhren wir an diesem Tag fast 2000 Höhenmeter nach oben und 3700 Höhenmeter wieder runter. St. Walburg erreichten wir 16.58 Uhr.
Distanz: 73 km
Höchster Punkt: 2896 m
Höhe
nach oben: 1939 m
nach unten: 3685 m
Steigung
durchschnittlich: 8%
maximal: 19%
Gefälle
durchschnittlich: 11%
maximal: 28%







