Di, 06:59 Uhr
19.12.2006
Wie und wann?
Nordhausen/Bleicherode (nnz). Über einen bis auf den letzten Platz gefüllten Saal konnten sich am Montag der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund und sein Landtagskollege Egon Primas (beide CDU) freuen. Schließlich standen zwei komplizierte Straßen zur Diskussion an.
Beide Politiker hatten in die Bleicheröder Feuerwehr zur Verkehrskonferenz zur A 38 und zur B 243 eingeladen. Der Einladung waren der Thüringer Bauminister Andreas Trautvetter, aus dem Bundesverkehrsministerium Referatsleiter Karl-Hein Johnen, von der DEGES Bereichsleiter Joachim Wintjen und vom Nordthüringer Straßenbauamt Amtsleiter Franz Rohmund und Chefplaner Winfried Ludolph gefolgt.
Zahlreiche Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und Vertreter der Anwohnerinitiativen aus Sollstedt sowie Hesserode/Kleinwechsungen nutzten die Gelegenheit sich zum aktuellen Planungs- und Arbeitsstand zu informieren. Selbst der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer hatte von der Veranstaltung gehört und sich auf den Weg nach Bleicherode gemacht, um auf die Dringlichkeit des Ausbaus der Sundhäuser Berge zu drängen.
Das Autobahnnetz in Thüringen ist in den letzten 14 Jahren von 240 km auf 460 km gewachsen. Und zum Ende diesen Jahres gehen viele Einzelabschnitte in Betrieb. Unter anderem der 33 km lange Abschnitt der A 38 von Breitenworbis bis zur Anschlussstelle zur A 7 bei Friedland. Die damit verbundenen Probleme durch die Belastungssteigerung der an der B 80 liegenden Gemeinden Sollstedt, Obergebra und Niedergebra wurden vorgestellt und Lösungsansätze definiert.
Geprüft wird die Möglichkeit an Verkehrsinseln Reflektoren anzubringen. Außerdem wurde das Straßenverkehrsamt des Landkreises gebeten den Aufbau von Geschwindigkeitsmessanlagen in den Gemeinden zu prüfen. Die Abgeordneten Grund und Primas werden sich mit der Polizeidirektion in Verbindung setzen, um für mehr Präsenz der Polizei vor Ort zu werben. Das Straßenbauamt hat außerdem zugesagt, dass auf zusätzliche Knackpunkte, die jetzt noch nicht abzuschätzen sind kurzfristig reagiert wird. Der Lückenschluss der A 38 wurde nun nochmals für Ende 2009 zugesagt und alle Beteiligten sind optimistisch, dieses Ziel zu halten.
Bei den Planungen zur B 243 konnte den Veranstaltungsteilnehmern verkündet werden, dass das Baurecht uneingeschränkt gegeben ist. Die Abstimmung zwischen Bund und Land ist endgültig erfolgt und die Vorleistungen sind somit erbracht. Allerdings ist die Finanzierungslinie kompliziert, da jedes Jahr der Bundeshaushalt von neuem beschlossen wird und Thüringen derzeit extrem viele Einzelmaßnahmen in Arbeit hat, so Karl-Heinz Johnen vom Bundesverkehrsministerium. Sobald Mittel bereitstehen können 2007 allein 5 Brückenbauwerke entlang der Strecke in Angriff genommen werden. Der Wermutstropfen war jedoch, dass der Bau der B 243 einem Neubeginn gleich kommt und davon auszugehen ist, dass größere Abschnitte nicht vor 2009 in Angriff genommen werden können.
Mehrere Vertreter aus den Kommunen nutzten auch die Gelegenheit sich bei den Planern und den Vertretern von Straßenbaubehörde und dem Minister für die konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren zu danken.
Autor: nnzBeide Politiker hatten in die Bleicheröder Feuerwehr zur Verkehrskonferenz zur A 38 und zur B 243 eingeladen. Der Einladung waren der Thüringer Bauminister Andreas Trautvetter, aus dem Bundesverkehrsministerium Referatsleiter Karl-Hein Johnen, von der DEGES Bereichsleiter Joachim Wintjen und vom Nordthüringer Straßenbauamt Amtsleiter Franz Rohmund und Chefplaner Winfried Ludolph gefolgt.
Zahlreiche Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und Vertreter der Anwohnerinitiativen aus Sollstedt sowie Hesserode/Kleinwechsungen nutzten die Gelegenheit sich zum aktuellen Planungs- und Arbeitsstand zu informieren. Selbst der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer hatte von der Veranstaltung gehört und sich auf den Weg nach Bleicherode gemacht, um auf die Dringlichkeit des Ausbaus der Sundhäuser Berge zu drängen.
Das Autobahnnetz in Thüringen ist in den letzten 14 Jahren von 240 km auf 460 km gewachsen. Und zum Ende diesen Jahres gehen viele Einzelabschnitte in Betrieb. Unter anderem der 33 km lange Abschnitt der A 38 von Breitenworbis bis zur Anschlussstelle zur A 7 bei Friedland. Die damit verbundenen Probleme durch die Belastungssteigerung der an der B 80 liegenden Gemeinden Sollstedt, Obergebra und Niedergebra wurden vorgestellt und Lösungsansätze definiert.
Geprüft wird die Möglichkeit an Verkehrsinseln Reflektoren anzubringen. Außerdem wurde das Straßenverkehrsamt des Landkreises gebeten den Aufbau von Geschwindigkeitsmessanlagen in den Gemeinden zu prüfen. Die Abgeordneten Grund und Primas werden sich mit der Polizeidirektion in Verbindung setzen, um für mehr Präsenz der Polizei vor Ort zu werben. Das Straßenbauamt hat außerdem zugesagt, dass auf zusätzliche Knackpunkte, die jetzt noch nicht abzuschätzen sind kurzfristig reagiert wird. Der Lückenschluss der A 38 wurde nun nochmals für Ende 2009 zugesagt und alle Beteiligten sind optimistisch, dieses Ziel zu halten.
Bei den Planungen zur B 243 konnte den Veranstaltungsteilnehmern verkündet werden, dass das Baurecht uneingeschränkt gegeben ist. Die Abstimmung zwischen Bund und Land ist endgültig erfolgt und die Vorleistungen sind somit erbracht. Allerdings ist die Finanzierungslinie kompliziert, da jedes Jahr der Bundeshaushalt von neuem beschlossen wird und Thüringen derzeit extrem viele Einzelmaßnahmen in Arbeit hat, so Karl-Heinz Johnen vom Bundesverkehrsministerium. Sobald Mittel bereitstehen können 2007 allein 5 Brückenbauwerke entlang der Strecke in Angriff genommen werden. Der Wermutstropfen war jedoch, dass der Bau der B 243 einem Neubeginn gleich kommt und davon auszugehen ist, dass größere Abschnitte nicht vor 2009 in Angriff genommen werden können.
Mehrere Vertreter aus den Kommunen nutzten auch die Gelegenheit sich bei den Planern und den Vertretern von Straßenbaubehörde und dem Minister für die konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren zu danken.

